Braukulturland Franken
... wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind
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Brauereien im ehemaligen Fränkischen Reichskreis

Franken
Europaregion

Oberfranken

Mittelfranken

Unterfranken

Fränkischer Reichskreis

.... ausgetrunken!

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BL Baden-Württemberg
RB Stuttgart
RG Heilbronn-Franken

Heilbronn
(Bad Wimpfen)

Hohenlohe

Schwäbisch Hall
 
Main-Tauber
 

Ehemalige DDR
BL Freistaat Thüringen
RG Thüringer Wald
(Südthüringen)

Schmalkalden-Meiningen

Hildburghausen

Sonneberg

Wartburgkreis

Suhl

BL Freistaat Bayern
RB Oberbayern

Eichstätt
 
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Bundesland Baden-Württemberg
Großes Landeswappen
(Heraldisch rechts oben der »Fränkische Rechen«)
 "Hopfen, Wasser und Malz, gehören in jeden Hals" 
Baden-Württembergischer Brauerbund e. V.
Baden-Württemberg steht mit 189 Brauereien (Stand 2014) nach Bayern an zweiter Stelle der Bierherstellung in den deutschen Bundesländern.

Heilbronn-Franken
Die Region Heilbronn-Franken (bis 2003 nur als »Regionalverband Franken« bezeichnet), liegt im nordöstlichen Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg. Sie umfasst den Main-Tauber-KreisTauberfranken«), den Hohenlohekreis, den Landkreis Schwäbisch Hall und die Stadt und den Landkreis Heilbronn. Erst durch die Novellierung des Landesplanungsgesetzes wurde der Regionalverband mit Wirkung vom 20. Mai 2003 in »Heilbronn-Franken« umbenannt.
Alle oben genannten Kreise und auch der nördliche Teil des badischen Neckar-Odenwald-Kreises, der an den nordbayerischen Regierungsbezirk Unterfranken grenzt, waren Teile des ehemaligen Fränkischen Reichskreises. Der Kreis wurde am 02. Juli 1500 auf dem Reichstag von Augsburg von dem deutschen König (seit 1486) und späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (ab 1508) Maximilian I. HRR (* 1459, † 1519) als erster von anfangs sechs Reichskreisen (ab 1512 kamen vier weitere dazu) geschaffen. Der Fränkische Reichskreis wurde am 16. August 1806 aufgelöst.
Obwohl die Grenze zum alemannisch-schwäbischen Herzogtum erst 20 km südlich von Heilbronn verlief, schloss sich die Reichsstadt (seit 1371) Heilbronn zuerst dem Schwäbischen Bund und später dem Schwäbischen Reichskreis an. Auch die Reichsstadt (seit 1280) Schwäbisch Hall wollte sich von ihren fränkischen Wurzeln lösen und trat dem Schwäbischen Bund/Schwäbischen Reichskreis bei. Im Jahre 1802 besetzten herzoglich-württembergische Truppen die beiden Städte, welche dadurch ihre Reichsunmittelbarkeit und Privilegien verloren und als Oberamtsstädte in das 1806 neu gegründete Königreich Württemberg eingegliedert wurden.
Im Heilbronner Stadtarchiv kann man in einer Beschreibung (S. 59 f.) des Oberamtes Heilbronn
aus dem Jahre 1865 folgendes nachlesen:
"Da die meisten Bewohner des ganzen Oberamts Heilbronn dem fränkischen Stamme angehören,
so sind sie redseliger und lebhafter als die Schwaben. (...) Der Heilbronner ist fleißig und unternehmend und wagt eher,
als daß er die Hände in den Schooß legt; er ist gefällig gegen Fremde, hat etwas feinere Formen im Umgange,
ist höflicher, wird aber vielleicht vom Schwaben an innerer Herzlichkeit übertroffen.
"
In der Region Heilbronn-Franken gibt es noch 11 mittelständische Privatbrauereien und 3¼ Gasthausbrauereien.
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Stadt Heilbronn
Käthchenstadt
Reichsstadt
(1371-1803)
2 Brauereien
Die »Käthchen«-Stadt war schon immer eine Weinhochburg und hat deshalb deutlich mehr wein- als biertrinkende Bürger(innen). Trotzdem haben in Heilbronn (Böckingen, Neckargartach) innerhalb von ca. 140 Jahren insgesamt siebzehn verschiedene Brauereien den edlen Gerstsaft für die durstige Heilbronner Biertrinker-Minderheit gebraut. Alle diese Brauereien sind längst Geschichte. Die erste Brauerei in Heilbronn wurde im Jahre 1840 von einem gewissen Louis Hentges gegründet. Als letztes Brauunternehmen stellte die Brauerei Cluss AG, nach Übernahme der Aktienmehrheit durch die Brauerei Dinkelacker, im Jahre 1982 die Brautätigkeit in Heilbronn ein.
Heute deckt nur noch die Niederlassung einer Gasthausbrauereikette in der Heilbronner Innenstadt zumindest einen Teil des täglichen Bedarfs an flüssigem Brot. Im eingemeindeten historischen Stadtteil Biberach gibt es jedoch noch eine kleine traditionelle Familienbrauerei, die Bierspezialitäten für die regionalen Bierliebhaber herstellt.
Mondphasenuhr
Zeituhr
Astronomische Uhr
Historische dreiteilige Kunstuhr am Heilbronner Rathaus
Fotos: Peter Schmelzle
Eine Institution in Heilbronn ist das Kult-Wirtshaus »Hessersbeck« (offiziell »Kernerhöhe«) beim Heilbronner Hauptfriedhof und seit fast 100 Jahren (1919) im Familienbesitz. »Ein Zeitfenster zum Drinsitzen« wie es der Schriftsteller, Politiker und Stammgast Oliver Maria Schmitt ausdrückt. Ausgeschenkt an die gemischt-geschlechtlichen (Stamm)Gäste, aus allen Schichten der Gesellschaft nebst der klassenlosen Unterhaltungs- und Lebenskünstler, werden außer Henkelglas-Weinen auch die Bierspezialitäten der Familienbrauerei Dinkelacker aus Stuttgart. Die Küche ist bodenständig schwäbisch.
Historischer Bierfilz
(Vorder- und Rückseite)
Rosenau-Brauerei Eckert
in Heilbronn
(1860 - 1976)
Der Hinweis auf der Rückseite des Bierfilzes, dass auch Autofahrer mindestens
eine Maß Bier trinken können, wäre heute nicht mehr möglich!
Gasthausbrauerei Barfüßer Gastronomie-Betriebs GmbH & Co. KG; GF Eberhard Riedmüller, Marcus Krüger; 74072 Heilbronn; gegründet 1991; Jahresausstoß ca. 1.000 hl; Braumeister Thorsten Behnle; die Brauanlage wurde vom ältesten Brauereimaschinenhersteller der Welt Kaspar Schulz in Bamberg hergestellt
Brauereigaststätte Bayerisch-schwäbische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Haxentopf, hausgemachte Maultaschen, Brauerfladen); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Außenbewirtschaftung in den Sommermonaten; Käthchenstube im rustikalen Stil mit Wandmalereien aus der Geschichte Heilbronns
Kronen-Bräu Halter GmbH, GF Harald Halter; OT Biberach, 74078 Heilbronn; Brautradition und Familienbesitz seit 1894; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ca. 5.000 hl; Braumeister Stefan Halter; Bierspezialitäten nach alten Familienrezepten; Bierverkauf ab Brauerei
Brauereigaststätte »Krone« (verpachtet); Tel. (07066) 902974; Öffnungszeiten: Mo Ruhetag, Di - Fr ab 11:30 Uhr, Sa ab 16:00 Uhr, So ab 11:00 Uhr; gutbürgerliche schwäbische Küche; Räumlichkeiten für Familienfeiern; Terrasse
Die Kronen-Bräu hat Ende August 2016 den Braubetrieb eingestellt. Die Biere werden jetzt im Lohnbrauverfahren von der Haller Löwenbräu GmbH & Co. KG in Schwäbisch Hall hergestellt.
Der Jungwinzer Alexander Bauer, Chef des gleichnamigen Weingutes im Heilbronner Stadtteil Sontheim, bietet den Gästen seiner »Besen«-Wirtschaft seit Oktober 2015 auch ein »Viertele« Bier (!) an, gegen den Willen seines Vaters, dessen Weingut er am 1. Juli 2015 übernahm. Das ist ein (längst überfälliges) Novum in der Tradition und Geschichte der Heilbronner »Besen«-Wirtschaften. Viele eingefleischte »Besen«-Gänger sehen darin jedoch ein Sakrileg und sparen nicht mit kritischen Kommentaren, wobei diese Spezies gerne übersieht, dass in der Getränkekarte eines jeden Brauereiwirtshauses auch eine Auswahl von Weinen zu finden ist. Soviel zur Arroganz und zum Toleranzdefizit der (Heilbronner) Weintrinker! Das »AB«-Bier wird von der Bamberger Traditionsbrauerei Mahr's Bräu, exklusiv für das »Weingut Bauer«, mit einem speziellen Hopfen gebraut und in 0,25-Liter-Flaschen abgefüllt.
Der Heilbronner Biertrinker hatte bisher einen schweren Stand wenn er mit seinen weinseligen Freunden in einen »Besen« einkehrte. Der Schreiber dieser Zeilen weiß aus eigener Erfahrung, dass der Biertrinker immer als erster betrunken war, weil er seine »Bierschluckfrequenz« auch beim Wein beibehielt . Dieses Phänomen scheint nun durch den lobenswerten und mutigen Tabubruch von Alexander Bauer der Vergangenheit anzugehören, zumindest im »Bauer-Besen«. Braukulturland Franken empfiehlt deshalb gemischten Freundeskreisen aus »Gambrinus«- und »Bacchus«-Anhänger(inne)n nur noch (oder zumindest öfters) den »Bauer-Besen« zu besuchen. Zumal auch das Verkosten der neuen, edlen, teilweise im Holzfass gereiften, »AB«-Wein-Edition ein Hochgenuss ist.
erg
  Übrigens ...
Aristoteles
( * 384 v. Chr. in Stageira, † 322 v. Chr. in Chalkis)
griechischer Philosoph und Sohn eines Arztes untersuchte unter anderem die Rauschzustände nach Bier- und Weingenuß.
Er stellte dabei fest, dass nach reichlichem Biergenuß die Menschen grundsätzlich immer rückwärts zu Boden fallen.
Hingegen verursachte bei Weintrinkern ein vergleichbarer Rauschzustand ein Stürzen nach allen Seiten.
Damit ist bewiesen, dass Biertrinkern ein diszipliniertes Verhalten zu eigen ist - Prost!
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Landkreis
Heilbronn
4 Brauereien
Häffner-Bräu GmbH, GF Hannelore Häffner; 74906 Bad Rappenau; Brautradition seit ca. 1840, im Familienbesitz seit 1908; eigener Hopfengarten; Jahresausstoß ca. 2.000 hl; Herstellung von traditionellen Biersorten und von »Kreativ«-Bieren; Braumeister(in) Susanne Häffner, Thomas Wachno; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; eigene Brennerei
Brauereigaststätte regionale gutbürgerliche Küche, schwäbische Brotzeiten (Spezialität: Schweinefilet in Steinpilz-Bier-Sauce mit Bubaspitzle und Karottenstreifen, Rappenauer Sudpfännle); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Sonnenterrasse; Hotelbetrieb
Bierfilz aus dem
Jahre 1935
Bierfilz aus dem
Jahre 1935
Bierfilz aus den
1960er-Jahren
Moderner Bierfilz
Zeitgenössische Bierfilze der Häffner Bräu, Bad Rappenau
Palmbräu Eppingen GmbH & Co. KG, GF Dipl. Ing. Wolfgang Scheidtweiler, Lionel Berger; 75031 Eppingen; Brautradition seit 1835, im Jahre 2009 wurde die Brauerei von der Pforzheimer Brauerfamilie Scheidtweiler übernommen; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ca. 30.000 hl, gebraut mit Eppinger Goldgerste; Herstellung von traditionellen und »kreativen« Bieren; Bio-Pils (DLG-Goldprämierung); Bierspezialitäten: Doppelbock »Schwarzer Zornickel« (Oktober bis Mai), »Bier des Monats« (jeden Monat eine andere Spezialität); Braumeister Dipl-Ing. Zdenek Prokop; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand, Festausrüster;
keine Brauereigaststätte, empfohlen wird das Restaurant »Palmbräuhaus« Küche mit frischen und regionalen Produkten aus dem Kraichgau; lauschiger Biergarten
Palmbräu in Eppingen - Die Perle des Kraichgaus
Nach turbulenten Jahren mit einer Insolvenz der Traditionsbrauerei im Jahre 2002, anschließender Teilübernahme des Unternehmens durch die Weldebräu GmbH & Co. KG, erneuter Insolvenz im Jahre 2008 nach einer abenteuerlichen Unternehmensumstrukturierung und einer Anklage wegen vorsätzlichen Bankrotts und Untreue, hat der neue Eigentümer seit 2009 das Traditionsbrauunternehmen Palmbräu endlich wieder in ruhiges Fahrwasser und auf Erfolgskurs gebracht. Dank der Familie Andrea und Wolfgang Scheidtweiler kann der Kraichgau jetzt wieder stolz auf seine Perle sein.
Presseberichte über die schwere Zeit der Palmbräu in den Jahren 2008/2009,
welche Ende 2008 zu einem Kriminalfall wurde
04. 08. 08
15. 08. 08
25. 09. 08
13. 11. 08
21. 11. 08
04. 12. 08
26. 02. 09
12. 03. 09
16. 10. 10
03. 01. 13
(Mini)Gasthausbrauerei Rosine, Gerd Reiner; 74223 Flein; gegründet 2001; Jahresausstoß ca. 25 hl (!), nur Fassbier; gebraut wird vom Chef des Hauses, einem gelernten (Profi)Koch; Restaurant, regionale Küche mit modernen Akzenten (aber auch »Saure Kutteln« in traditionell-schwäbischer Zubereitung), Öffnungszeiten nach Vereinbarung; Bierseminare und Bierkochkurse; Kräuter- und Weinseminare; Vinothek
Gasthausbrauerei NSB Neckarsulmer Brauhaus GmbH, GF Herbert Kilper; 74172 Neckarsulm; gegründet 2001; Jahresausstoß ??? hl; Bierspezialität: »Roter Flitzer«, beliebt bei der Damenwelt; Biere saisonal: Fastenbock »Sulmator«, Maibock, »Wintertraum« (ab Dezember); Braumeister Karl Gruhler; Brauereiführung; Schaubrauen und Bierproben; Bierverkauf ab Brauerei;
Brauereigaststätte Bierlokal »Schwemme« und Speiselokal »Braustube« Gut bürgerliche Küche (Spezialität: Schwaben Pfännle); bemerkenswert höfliches und kompetentes Service-Personal; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Kunst- und Kulturveranstaltungen (große Bühnenanlage); zwei Biergärten; »Brau Art« Hotel
Landkreis
Heilbronn
Bad Rappenau
Eppingen
Neckarsulm
Große Kreisstädte im Landkreis Heilbronn
in denen die Brautradition noch gepflegt wird.
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Stadt Bad Wimpfen
Die ehemalige Reichsstadt (seit ca. 1300) Wimpfen war zwar nicht Mitglied des im Jahre 1500 gegründeten Fränkischen Reichskreises, kann jedoch in ihrer Geschichte auf fränkische Wurzeln zurückblicken. Im 6. Jahrhundert war Wimpfen ein fränkisches Königsgut. Am Ende des 12. Jahrhunderts geriet die Stadt mit ihren fränkischen Einwohnern durch das schwäbische Adelsgeschlecht der Staufer unter den Einfluss des Herzogtums Schwaben. Wahrscheinlich deshalb hat 300 Jahre später die Stadt, wie auch die fränkischen Städte Heilbronn und (Schwäbisch) Hall, dem Schwäbischen Reichskreis den Vorzug gegeben.
Auch die heutige politische Zugehörigkeit der Kurstadt Bad Wimpfen ist etwas verworren. Verwaltungsrechtlich gehört die Stadt nach einer durchgeführten Volksbefragung seit dem Jahre 1952 zum Landkreis Heilbronn und damit zum Bundesland Baden-Württemberg. Staatsrechtlich jedoch ist die Stadt eine Exklave des Bundeslandes Hessen, welches vorübergehend eine verwaltungsrechtliche Hoheit Baden-Württembergs duldet, bis eine endgültige Klärung herbei geführt wird.
Wir haben uns entschlossen, Bad Wimpfen auf Grund seiner fränkischen Geschichte, einer ehemals regen Brautätigkeit und nicht zuletzt wegen seiner malerischen Altstadt mit unverfälschtem mittelalterlichem Flair mit einer eigenen Webseite zu würdigen.
Bitte klicken Sie hier.
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Kreis
Hohenlohe
Heilbronn-Franken
Keine Brauerei
Die Stadt Waldenburg, der »Balkon Hohenlohes«, mit 523 m ü. NHN die höchste Erhebung des Hohenlohekreises
Der Hohenlohekreis wurde im Zuge der Kreisreform vom 01. Januar 1973 gebildet aus den ehemaligen Landkreisen Künzelsau und Öhringen, sowie dem zum früheren Landkreis Buchen (heute Neckar-Odenwald-Kreis) gehörenden Krautheimer Raum. Krautheim wurde von Franken gegründet und im Jahre 1096 erstmals urkundlich als Crutheim erwähnt. Große Kreisstadt ist Öhringen, Verwaltungssitz Künzelsau. Gemessen an der Einwohnerzahl (ca. 109.100, 140 Einwohner/km²) ist der Hohenlohekreis der kleinste Landkreis Baden-Württembergs.
Hohenlohe ist Natur und Kultur pur. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln (höchste Erhebung 523 m ü. NN) und den Tälern und Seitentälern der beiden Flüsschen Kocher und Jagst, beides rechte Nebenflüsse des Neckars, die bei Bad Friedrichshall (Ldkrs. Heilbronn) münden. Zahlreiche Burgen, Schlösser und Ruinen zeugen von vergangener Herrschaft und der historischen Bedeutung Hohenlohes. Ausgedehnte Waldgebiete, Wiesen und Weinberge laden zum Wandern und Erholen ein. Historisch interessierte Besucher finden fast in jedem der malerischen Dörfchen Spuren der Vergangenheit. Die Hohenloher Gastronomie überzeugt mit Hohenloher Wein (z.B. vom Weingut Verrenberg) und Speisen vom Hohenloher Weidelamm oder Weiderind selbst verwöhnteste Gaumen.
Ein kleiner Schatten liegt jedoch über der Hohenloher Ebene. Der Landkreis ist »bierig«-ausgetrunken. Der Gerstensaft kommt aus den Traditionsbrauereien der Nachbarlandkreise. Die ehemals vier Hohenloher Brauereien haben den letzten Sud leider schon vor langer Zeit gebraut.
1900  1945
1875  1957
1820  1979
1824  1982
Historische Bierfilze der ehemaligen Brauereien im Hohenlohekreis
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Schwäbisch Hall
Reichsstadt
(1280-1803)
2 Brauereien
Erste urkundliche Erwähnung der Kreisstadt Schwäbisch Hall findet man in dem auf das Jahr 1037 datierten Öhringer Stiftungsbrief, in welchem Graf Burkhard von Comburg als Eigentümer der Hälfte der "villa halle" aufgeführt wird. Historiker gehen jedoch davon aus, dass die Urkunde erst zwischen 1075 und 1122, während der Zeit des Investiturstreites, verfasst und zurückdatiert wurde. In einer Urkunde aus dem Jahre 1204 wird Schwäbisch Hall erstmals als civitas (Stadt) bezeichnet. Ebenfalls werden in dieser Urkunde erstmals Salzpfannen erwähnt, ein Hinweis auf das Bestehen der Saline, in der durch das Verdampfen des salzhaltigen Wassers aus dem »Haalbrunnen« Salz gewonnen wurde.
Die vom Stauferkaiser Friedrich I. (* um 1122, Kaiser HRR ab 1155, † 1190), genannt Barbarossa (»Rotbart«), in Schwäbisch Hall gegründete Reichsmünzprägestätte (urkundliche Erwähnung 1190) und die Saline waren die beiden wichtigsten Wirtschaftszweige für den Wohlstand und die weitere Stadtentwicklung von Schwäbisch Hall. Heute sind es die »Bausparkasse Schwäbisch Hall« und andere führende Wirtschaftsunternehmen. Im Jahre 1924 wurde die Salzgewinnung aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.
Im Jahre 1280 wurde die Reichsunmittelbarkeit, welche sich die Haller in den Jahren zuvor gegen die benachbarten Schenken von Limpurg erkämpft hatten, von König Rudolf I. von Habsburg (* 1218, König HRR ab 1273, † 1291) in einem Schiedsspruch festgeschrieben. Im Jahre 1521 erfolgte der Beitritt der Reichsstadt mit ihren Ländereien und Besitzungen zum Schwäbischen Reichskreis und wurde damit eine Exklave in dem im Jahre 1500 geschaffenen Fränkischen Reichskreis und zum »weißen Fleck« auf der Landkarte des Kreises - Franken waren sie aber trotzdem.
Die Abbildung (links ) zeigt das Titelblatt einer Haller Chronik um 1600 aus dem Stadtarchiv Schwäbisch Hall.
Die erste gewerbliche Braustätte, welche den Gerstensaft für die durstigen Kehlen der Salzsieder herstellte, wurde im Jahre 1724 gegründet und braut auch heute noch. Ingesamt bemühten sich innerhalb von ca. 290 Jahren vierundzwanzig verschiedene Brauereien um die Gunst der Haller Bierfreunde. Heute wird die Haller Fan-Gemeinde des edlen Gerstensaftes von einer seit über 285 Jahren bestehenden Braustätte und einer Gasthausbrauerei versorgt. Aber es gibt da auch noch die ...
Schenkenbräu. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH lassen für das von ihr betriebene Schenkenseebad, einem Freizeit- und Erlebnisbad mit Saunapark und Gastronomie, ein eigenes Bier brauen. Das dürfte weltweit einmalig sein - fränkisch-schwäbische »Cleverle« eben! Die Idee dazu hatte im Jahre 2007 der damalige Geschäftsfüher der Stadtwerke GmbH, Dipl.-Ing. Johannes van Bergen.
Gebraut wird das Bier jedoch nicht von den Bademeistern, sondern im Lohnbrauverfahren zur Zeit von der Haller Löwenbräu, wo es auch in Fässer und Flaschen abgefüllt wird. Zuvor durften schon das Neckarsulmer Brauhaus und die Brauerei Häberlen in Gaildorf ihre Braukunst in den Dienst der Schenkenbräu stellen. Die Besucher des Erlebnisbades können aus einer beachtlichen Biervielfalt wählen - Export hell, Pils, Hefeweizen hell/dunkel, »Mohrenköpfle«, Zwickel, Leicht- und alkohokfreies Bier. Der Jahresausstoß beträgt ca. 170 hl.
In diesem Sinne - "Nach dem kühlen Nass, ein Schenkenbräu vom Fass" - Prost !!
Der Name »Schenkenbräu« hat übrigens nichts mit dem »Biereinschenken« zu tun (obwohl das auch hervorragend passen würde), sondern leitet sich ab von dem fränkisch-schwäbischen Adelsgeschlecht der »Schenken [Ministerialbeamte] von Limpurg«, welches von 1144 bis 1713 die Landesherrschaft über dieses Gebiet hatte.
Haller Löwenbräu Fr. Erhard GmbH & Co. KG, GF Hans Firnkorn, Peter Theilacker; 74523 Schwäbisch Hall; Brautradition und Familienbesitz seit 1724; eigener Hopfengarten; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; »DLG-Preis« für langjahrige Produktqualität; Jahresausstoß ca. 85.000 hl, »Wildbadquelle« AfG-Herstellung; alkoholfreie Biere; Biermischgetränk »(Natur-)Radler«; Bierspezialität: »Mohrenköpfle«; Biere saisonal: »Böckle«, Oster- Volksfest- und Weihnachtsbier; Braumeister Hermann Mayerle; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster; seit 2008 braut die »Löwenbräu« das Festbier für das »Unterländer Volksfest« in Heilbronn
Brauereigaststätte »Zum Löwen« (verpachtet, Inh. Marianne Ungerer) bodenständige, regionale Küche (Spezialität: Brauerbraten vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein-Nacken in Bierkümmelsoße); Räumlichkeiten für Familienfeiern
Gasthausbrauerei Sudhaus an der Kunsthalle Würth; Panorama Hotel und Service GmbH, GF Markus Berdyszak; 74523 Schwäbisch Hall; Braustätte der »Haller Löwenbräu« von 1903 bis 1987, wiedereröffnet im Mai 2004; Jahresausstoß ??? hl; Bier im 2-Liter-»Bembel« zum Mitnehmen; Braumeister Matthias Hegele; Brauereiführung
Brauereigaststätte »Brasserie« frische, regionale Hohenloher Küche (Spezialität: Schweinebäckchen in Dunkelbiersauce, Kartoffelgratin und Speckbohnen); Prosecco-Frühstück mit Klaviermusik, Musik-Brunch; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Dachterrasse und Biergarten; Kunst- und Kulturveranstaltungen
Schwäbisch Hall
Crailsheim
Gaildorf
Schrozberg
(Riedbach Spielbach)
Michelbach
a. d. Lücke
Schenkenseebad
Städte, Gemeinden und Schwimmbad im Kreis Schwäbisch Hall
in denen die Brautradition noch gepflegt wird.
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Landkreis
Schwäbisch Hall
Heilbronn-Franken
5 Brauereien
Biermanufaktur Engel GmbH & Co. KG, GF Wilhelm Fach, Alexander Fach; 74564 Crailsheim; Brautradition seit 1738, im Familienbesitz seit 1877; zahlreiche DLG Auszeichnungen; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ca. 70.000 hl davon 60% Faßbieranteil, AfG-Herstellung ca. 40.000 hl; Flaschenbier mit Schraubverschluss (!); alkoholfreie Biere, Biermischgetränke »(Natur)Radler«; Biere saisonal: Volksfest- und Weihnachtsbier; Bierspezialitäten: »First Lady« - mehrfach prämiertes erstes Frauenbier Deutschlands, »Engel Aloisius« - Urmärzen; Braumeister Christian Bläsing; Brauereiführung nach Voranmeldung; Braukurse; Heimdienst, Bierversand; Festausrüster; »ENGEL Erlebnisse«
Brauereigasthof »Engel-Keller« (verpachtet, Inh. Erhard Geiger) regionale Küche (Spezialität: Hohenloher Wurstsalat in pikanter Bockbiermarinade mit Stinkerkäse, buntem Pressack, Schwarzwurst und hausgeknetetem Treberbrot); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten
ENGEL Ordensspange
Brauerei Eugen Häberlen OHG, GF Christina und Steffen Manske; 74405 Gaildorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1875, siehe auch den »Bierfilz« in der Galerie rechts; Jahresausstoß ca. 12.000 hl; umweltverträgliches Brauen durch Energierückgewinnung beim Würzekochen; Braumeister Steffen Manske; Brauereiführung nach Voranmeldung; Getränkehandel und Heimdienst; Festausrüster; keine Brauereigaststätte, in dem ehemaligen Wirtshaus befindet sich heute das Kulturcafé Gaildorf
Pressebericht Brauer-Urgestein Martin »Hägar« Kipfer sagt der Brauerei Häberlen »Ade«
Schwäbisch-Fränkischer Wald   Schwäbisch-Hällisches Landschwein   Schwäbisch-Hällisch Gutes Bier
Franken Bräu Krauß GmbH, GF Dieter Krauß; OT Riedbach, 74575 Schrozberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1807, siehe auch das »Stammwappen« in der Galerie rechts; eigener Getreideanbau; Jahresausstoß ca. 25.000 hl; Leichtbier, Biermischgetränk »Radler +H«, »Weizler +H«; Biere saisonal: »Florinator« Doppelbock (Oktober - Mai), Festbier (November/Dezember); Bierspezialitäten: »Pardus« [lat. Panther], »1807 Original«; Braumeister Thorsten Wülk; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster; eigene Brennerei (GOOD OLD RIEDBACHER - Der echte Hohenloher Single Malt Whisky)
Brauereigaststätte Riedbach (verpachtet, Inh. Yvonne und Joachim Gachstetter) traditionelle Regionalküche (Spezialität: Zwiebelrostbraten mit hausgemachten Butterspätzle und Salat); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten; Veranstaltungen
Franken Bräu im Viererpack ...
Gold-Ochsen-Brauerei, Familie Unbehauen; OT Spielbach, Haus-Nr. 19, 74575 Schrozberg; Telefon (07939) 461; Braustätte seit 1668; eigene Malzherstellung; Biersorten: Spezial hell, in der Weihnachtszeit Bockbier; Jahresausstoß keine Angaben hl; Braumeister: Fritz Unbehauen jun.; Bierverkauf ab Brauerei
Brauereigaststätte uriges Kult-Wirtshaus für Alt und Jung aller Bevölkerungsschichten; Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 18:00 bis 22:30 Uhr, am Sonntag von 12:00 bis 22:30 Uhr; regionale Küche (Spezialität: frisches Wild und Geflügel); sonntags Mittagstisch von der Seniorchefin zubereitet, die meisten Produkte und Zutaten kommen frisch aus der eigenen Landwirtschaft, Reservierung erforderlich
Der große »Dreiseithof« der Familie Unbehauen mit dem Bauernhaus, den Ställen und Scheunen, dem Brauhaus und der Wirtsstube ist ein nostalgisches Kleinod, in welchem eine längst vergangene Zeit konserviert wird. Glücklicherweise kam die Familie Unbehauen nie auf die Idee, Trends zu befolgen und zu modernisieren, denn so kann der Gast heute in die Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts eintauchen.
»in memoriam« Fritz Unbehauen sen., dem legendären Bierbrauer aus Spielbach
Bericht über einen winterlichen Besuch des Wirtshauses der Gold-Ochsenbrauerei
Brauerei Adler, Carl Schmetzer; OT Michelbach a. d. Lücke, Reubacher Straße 3, 74599 Wallhausen; Telefon (07955) 2234; Braustätte seit 1716; eigene Malzherstellung; Biersorten: Export hell/dunkel, Pils, saisonal Festbier, malziges Heißgetränk »Glühbier« (!) im Winter; Jahresausstoß ca. 5.000 hl; AfG-Herstellung; Braumeister Carl Schmetzer; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierverkauf ab Brauerei werktags von 08:00 - 18:00 Uhr; keine Brauereigaststätte; Bierausschank im Gewerbezelt auf der Muswiese
Frankenbräu Riedbach, gegründet 1807 Adlerbrauerei Wallhausen-Michelbach, gegründet 1716
Historische Bierfilze und Bierwerbetafeln
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Kreis
Main-Tauber
Heilbronn-Franken
Bier und Wein
3 Brauereien
Türmersturm aus dem Jahre 1820 am kurmainzischen Schloss in Tauberbischofsheim
Foto: Reinhard Kirchner
Der Main-Tauber-Kreis, der nördlichste Landkreis Baden-Württembergs, entstand im Zuge der Kreisreform am 01. Januar 1973 durch die Zusammenlegung des badischen Landkreises Tauberbischofsheim, des württembergischen Landkreises Bad Mergentheim und fünf Gemeinden des ehemaligen Landkreises Buchen (heute Neckar-Odenwald-Kreis). Der Landkreis hat bei einer Fläche von 1.302,49 km² mit 103 Einwohner/km² die geringste Bevölkerungsdichte aller fünfunddreißig baden-württembergischen Landkreise.
Das Tal des Flüsschens Tauber und die zahlreichen Nebentäler der Zuflüsse, eingebettet in die umliegenden Höhenzüge, prägen diese Kulturlandschaft mit Weinbergen, Wäldern, Feldern und malerischen Dörfern und Städtchen. Die Tauber durchfließt () den Landkreis über eine Länge von 85 km vom Ortsteil Archshofen der Stadt Creglingen im Südosten bis zur Mündung in den Main bei der Stadt Wertheim im fränkisch geprägten Nordwesten. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor »Tauberfrankens«. Vier Touristikstraßen führen durch den Landkreis, darunter die weltweit bekannte »Romantische Straße«.
Verwaltungssitz des Main-Tauber-Kreises ist die Stadt Tauberbischofsheim, die auf eine über 1.275-jährige Geschichte zurückblicken kann. Das Keltern des edlen Rebensaftes und das Brauen des edlen Gerstensaftes hat in der Stadt eine jahrhundertealte Tradition. Das erste Bier wurde im Jahre 1783 von einem gewissen Johann Volk, Gründer der Brauerei »Zur Bretzge« gebraut. Aus dem Namen kann man schließen, dass hier Backen und Brauen in einer Hand lagen. Nach 128 Jahren Braugeschichte wurde die Brauerei im Jahre 1911 leider geschlossen. Heute braut eine mittelständische Privatbrauerei im eingemeindeten Stadtteil Distelhausen überregional bekannte Bierspezialitäten.
Der Name der Kreisstadt liefert die drei Buchstaben »TBB« für das Kfz-Kennzeichen des Landkreises. Leider werden diese Buchstaben von der Bevölkerung der umliegenden Landkreise dazu genutzt, um auf eine boshafte Art (die wir hier nicht wiedergeben wollen) die »Tauberfranken« falsch zu charakterisieren. Wir sind der Meinung, dass die einzige glaubhafte Zweitdeutung der Buchstabenfolge »TBB« nur »Tausende Begeisterte Bierliebhaber(innen)« sein kann für die Gefolgschaft von Gambrinus, die im Landkreis zusammen mit der Anhängerschaft von Bacchus fröhlich feiern und zechen.
Die größte Stadt des Main-Tauber-Kreises ist die Große Kreisstadt Bad Mergentheim mit 22.763 Einwohnern (Stand 2013). Die Stadt wurde im Jahr 1058 erstmals urkundlich erwähnt und war von 1526 bis 1809 Residenzstadt der »Hoch- und Deutschmeister« des »Deutschen Ordens«. Ein Wahrzeichen der Stadt ist das Ritterstandbild vom Anfang des 16. Jahrhunderts auf dem Marktbrunnen (»Milchlingsbrunnen«). Das Standbild soll angeblich den Ordensritter Wolfgang Schutzbar (* 1483, † 1566), genannt »Milchling«, darstellen. Der Adelige war ab dem Jahre 1543 Hochmeister des »Deutschen Ordens« und ließ das Rathaus (1564) und die erste Wasserleitung der Stadt erbauen. Seit dem Jahre 1926 trägt die Stadt die Bezeichnung »Bad« und ist heute eines der größten Heilbäder in Baden-Württemberg.
Im Laufe von ca. 200 Jahren versorgten 10 Brauereien, überwiegend im 19. Jahrhundert, die Mergentheimer »Gambrinusianer«. Die ersten drei Brauereien waren die Brauerei Baumann ( 1656 1885 als Brauerei Valentin Stephan), die Brauerei Schaffitzel ( 1737 1891), und die Brauerei Josef Klotzbücher ( 1791 1988 als Deutschherren Brauerei GmbH). Heute braut eine mittelständische Privatbrauerei im eingemeindeten Stadtteil Herbsthausen überregional bekannte Bierspezialitäten.
Tauberbischofsheim
OT Distelhausen
Bad Mergentheim
OT Herbsthausen
Ahorn
OT Schillingstadt
Städte und Gemeinden im Main-Tauber-Kreis
in denen die Brautradition noch gepflegt wird.
Distelhäuser Brauerei, Ernst Bauer GmbH & Co KG; GF Roland Andre; OT Distelhausen, 97941 Tauberbischofsheim; Brautradition seit 1811, im Familienbesitz seit 1876; DLG-Gold Prämierungen; eigener Hopfengarten; eigene Hefezucht; 150 Mitarbeiter; Jahresausstoß ca. 180.000 hl Bier, AfG-Herstellung/Vertrieb; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränk »(Natur)Radler«; Herstellung von »Kreativ«-Bieren; Biere saisonal: Dinkelbier (Aug/Okt), Festbier (Nov/Dez), Winterbock (Nov/Jan), Frühlingsbock hell (Feb/März); Braumeister Robert Schlagbauer, Roland Andre; hauseigene Biersommeliers; Erlebnisbrauereibesichtigung mit Bierprobe im »Schalander«; Brauwerkstatt (brauen Sie ihr eigenes Bier); Heimdienst (Online-Bestellung, Service-Center in Neckarsulm-Erlenbach); Festausrüster; Veranstaltungen und Sponsoring; Fan-Club
Brauereigaststätte »Distelhäuser Brauhaus« bodenständige, regionale Küche und Brotzeiten (Spezialität: Saure Kutteln mit Bratkartoffeln, Brauhaus Brotzeitbrett), Biergarten; eigene FamilienmetzgereiBauer's Brotzeit«) mit regionalen Produkten, saisonal frisches Wild; Veranstaltungszentrum und Tagungsort »Alte Füllerei«, Bankette, Tagungen, Kunst und Kultur


SlowFood
Historische Bierfilze und ein modernes Bekenntnis zu regionalen Produkten für Speis und Trank
der Distelhäuser Brauerei, Tauberbischofsheim-Distelhausen
Herbsthäuser Brauerei Wunderlich KG, GF Klaus und Christian Wunderlich; OT Herbsthausen, 97980 Bad Mergentheim; Brautradition seit 1581, im Familienbesitz seit 1875 (ehemalige »Schwanenbräu«); Jahresausstoß ca. 60.000 hl Bier, AfG ca5.000 hl; Flaschenbier mit Aufreißverschluss (!); Leicht- und alkoholfreie Biere; Biermischgetränk »Radler«; Bierspezialitäten: Jahrgangsbier »1581«, »Alt-fränkisch«; Biere saisonal: Bockbier hell, Bockbier dunkel »Schwarzer Schwan«, Weihnachtsbier; Braumeister Markus Lutz, Patrick Hörner; Qualitätssicherung nach dem »HACCP«-Konzept; Festausrüster; Fan-Club; Mitglied der Vereinigung »Die Brauer - mit Leib und Seele«
Brauereigaststätte »Herbsthäuser Brauereigaststätte« (GF Sebastian Vetter), denkmalgeschütztes Gebäude urkundlich erwähnt im Jahre 1511 bodenständige, regionale Küche und Brotzeiten (Spezialität: Hausgemachte Rinderroulade »Alt-fränkisch« geschmort mit buntem Gemüse und Butterspätzle, Herbsthäuser Brotzeitbrett); Räumlichkeiten für jeden Anlass; Terrasse; Mitglied der Vereinigung »Privater Brauereigasthöfe«
Historische Bierfilze und Bierwerbetafel der Schwanenbräu,
ehemaliger Name der heutigen Herbsthäuser Brauerei,
Bad Mergentheim-Herbsthausen
Brauerei Dörzbacher, Marco Dörzbacher; OT Schillingstadt, 74744 Ahorn; Brautradition und Familienbesitz seit 1760 (Gastwirtschaft »Zum Ochsen«); Jahresausstoß ca. 8.000 hl; AfG-Herstellung; Biersorten: Pils, Export, saisonal Zwickelbier; Braumeister Marco Dörzbacher; Getränkefachgroßhandel; Heimdienst; Festausrüster; Zeltverleih; Betriebsverpflegung mit Kalt- und Heißgetränkeautomaten; keine Brauereigaststätte
Historischer Bierfilz - historischer Bügelverschluss-Porzellankopf - moderner Bierfilz
der Brauerei Dörzbacher, Ahorn-Schillingstadt
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Brauen und Bier in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
Im Jahre 1989 trank im Durchschnitt jeder DDR-Einwohner 146,5 Liter Bier. Für die Bierliebhaber war es aber im Arbeiter-und-Bauern-Staat nicht immer leicht einen Gerstensaft zu finden, den er auch genießen konnte. Die Qualität und der Geschmack der Produkte aus den volkseigenen Brauereien entsprachen nur selten den Erwartungen der biertrinkenden Werktätigen. Aber zusammen mit einem Kornbrand-Beschleuniger Marke »Klarer Juwel« oder der Wodka-Marke »Kristall«, wegen der blauen Flaschenetiketten im Volksmund auch »Blaue Würger« genannt, schluckten sie das Biergebräu tapfer runter. Der permanente Rohstoffmangel in der DDR und der damit verbundene Sparzwang machten auch vor dem Brauwesen nicht Halt. Schon im Jahre 1957 hatte ein Großversuch mit Gerstenflocken als Malzersatz das Ende des »Deutschen Reinheitsgebotes« für manche DDR-Biere besiegelt. Später wurden dann auch die anderen Braubetriebe angehalten, aus Gründen der Sparsamkeit das Malz durch Gerstenflocken, Reis- oder Maisgrieß, sowie Zucker zu ersetzen. Dass diese Brauverfahren auch Einfluss auf das Aussehen und den Geschmack vieler Biere hatten, liegt auf der Hand. Das Bier war nicht »blank« und glänzend sondern trübe - der Geschmack zumindest gewöhnungsbedürftig. Allerdings brauten noch bis in die 1970er Jahre Privatbrauereien ein durchaus schmackhaftes und süffiges Bier. Ab dem Jahre 1972 wurden auch die wenigen Brauereien, die sich noch im Privatbesitz befanden, verstaatlicht und als volkseigene Betriebe in Getränkekombinate eingegliedert. Ausgenommen davon waren kleine Familienbrauereien mit keinen oder nur ein paar angestellten Mitarbeitern. Diese winzigen Inseln in der sozialistischen Planwirtschaft mussten sich jedoch selbst um die Beschaffung der für die Bierherstellung notwenigen Rohstoffe kümmern.
Aber es gab auch Brauereien denen die staatlichen Wirtschaftslenker ausreichend Rohstoffe zur Verfügung stellten und die angewiesen wurden, die Biersorte »Export« herzustellen. Ein hervorragendes Bier, gebraut mit den besten Zutaten gemäß dem Reinheitsgebot. Im Gegensatz zu den im Westen gebrauten Exportbieren, war in der DDR der Begriff »Export« wörtlich zu verstehen. Diese Biere waren (fast) ausschließlich für die Ausfuhr in das kapitalistische Ausland bestimmt, um die stets klammen Kassen der DDR mit Devisen zu füllen. Die beiden bekanntesten und auch im Westen gerne getrunkenen Marken waren »Radeberger« und »Wernesgrüner«. Diese beiden Biermarken suchte der einheimische Bierfreund in den HO-Verkaufshallen meistens vergebens. Deshalb entwickelten sich diese beiden Mangel-Luxus-Biere sehr schnell zum Zahlungsmittel für andere Mangelgüter der sozialistischen Planwirtschaft. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990 konnten sich die beiden Marken auch auf dem vereinigten Biermarkt behaupten und entwickelten sich bis heute zu etablierten Herstellern feiner Biere.
Einen Vorteil hatte das sozialistische Wirtschaftssystem jedoch. Im Gegensatz zu den westlichen Brauereien, konnte ein volkseigener Braubetrieb niemals in Konkurs gehen. Das änderte sich jedoch nach der Wende im Jahre 1990 schlagartig. Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit auf dem umkämpften gesamtdeutschen Biermarkt, hervorgerufen durch veraltete Produktionsanlagen, schlechte Bierqualität und fehlende Vertriebsstrukturen, führte zur reihenweisen Schließung ostdeutscher Braustätten. Die Folge davon ist, dass in vielen größeren Städten der ehemaligen DDR heute (abgesehen von einigen kleinen Gasthausbrauereien) kein Bier mehr gebraut wird.
Das Internetportal »DDR Getränkebetriebe« informiert Sie umfassend über das Brauwesen und die Getränkeindustrie der ehemaligen DDR.
Zeitgenössische Bierfilze der VEB Brau- und Getränkekombinate in der ehemaligen DDR
Der Bierfilz wurde übrigens 1893 vom Dresdner Robert Sputh erfunden und patentiert, und ist somit eine sächsische Erfindung
"Niemand hat die Absicht,
eine Mauer Brauerei zu errichten !"
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Bundesland Freistaat Thüringen
Der Name »Thüringen« tritt als Gebietsbezeichnung seit dem Thüringerreich im frühen 6. Jahrhundert auf. Das Reich der Thüringer wurde im Jahre 531 von den merowingischen Franken zerschlagen. Die Franken gründeten ein merowingisches Herzogtum welches bis in das späte 7. Jahrhundert bestand. Danach bildete Thüringen kein zusammenhängendes Herrschaftsgebiet mehr, wenngleich den ludowingischen (ab 1131) und und später wettinischen (ab 1264) »Landgrafen von Thüringen« gelang, große Teile der Region zu kontrollieren. Im Jahre 1572 endete jedoch die Existenz Thüringens als selbständiger Staat. Der Name Thüringen blieb dennoch als Landschaftsname erhalten.
Erst in der »Weimarer Republik« (9. November 1918 - 30. Januar 1933) entstand am 1. Mai 1920 durch den Zusammenschluß der sieben thüringischen »Freistaaten« wieder ein zusammhängendes Land Thüringen. Eine jahrhundertelange Ära starker territorialer Zersplitterung ging damit zu Ende. Im Jahre 1945, nach dem Ende des »Zweiten Weltkrieges« wurden noch die bis dahin preußischen Gebiete im Norden des Landes eingegliedert. Als die damalige »DDR« im Jahre 1952 eine Neugliedrung des Staatsgebietes nach Bezirken verfügte und die bis dahin bestehenden Länder auflöste, wurden aus dem Land Thüringen die Bezirke Erfurt, Gera und Suhl gebildet. Durch die Siegelordnung der »DDR« vom 28. Mai 1953 verloren verloren außerdem alle regionalen Wappen ihre Bedeutung als Marke bzw. Siegel. Thüringen war wieder nur ein Landschaftsname.
Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 03. Oktober 1990 wurde Thüringen als neues Bundesland am 14. Oktober 1990 wiedergegründet. Das heutige Landeswappen wurde am 10. Januar 1991 beschlossen. Seit 1993 trägt Thüringen offiziell den Namenszusatz »Freistaat«, was sich aus den historischen thüringischen Kleinstaaten ableitet.
Landeswappen von Thüringen im Wandel der Zeit
Quelle: Wikipedia
Vollwappen des
Wettiner Landgrafen Albrecht
um 1265
1921 - 1933
 
1933 - 1945
(»Thüringer Tiergarten«)
1945 - 1952
 
1952 - 1990
DDR
ab 1991
 

Südthüringen
Das heutige Südthüringen unterstand bis ins 11. Jahrhundert den fränkischen Machtzentren Bamberg, Würzburg, Fulda, Hersfeld und anschließend der Grafschaft Henneberg. Die Stadt Meiningen und die Gemeinde Walldorf gehörten bis in das 16. Jahrhundert als »Amt Meiningen« zum Hochstift Würzburg. Der fränkische Sprach- und Kulturraum gliedert sich heute in die Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen, Sonneberg, das Salzunger Land (Südteil des Wartburgkreises), sowie die kreisfreie Stadt Suhl.
Grabfeld, OT Jüchsen
Dingsleben
Sonneberg
Kaltennordheim
Städte und Gemeinden im thüringischen Teil des ehemaligen Fränkischen Reichskreises
in denen die Brautradition noch gepflegt wird.
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Kreis
Schmalkalden-Meiningen
Henneberger Land
Südthüringen
1 Brauerei
Die Kultur- und Theaterstadt Meiningen wurde im Jahre 982 erstmals urkundlich erwähnt, im Jahre 1230 in einer Urkunde als »Stadt« bezeichnet. Bis zum Jahre 1542 gehörte Meiningen zum Hochstift Würzburg. Ab dem Jahre 1583 war die Stadt Verwaltungssitz des Henneberger Landes und von 1680 bis 1918 Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen. Heute ist Meiningen Verwaltungssitz und größte Stadt des Kreises Schmalkalden-Meiningen.
Kulturell bekannt wurde Meiningen durch sein Theater und einer tiefgreifenden Theaterreform unter Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, (* 1826, † 1914). Das Theater gilt bis heute als die Wiege des modernen Regietheaters und prägt dadurch das Selbstverständnis der Stadt Meiningen als »Theaterstadt«.
Der Sage nach gilt Meiningen aber auch als Geburtsort der »Hütes« [= Thüringer Kartoffelklöße]. Deshalb feiert die Stadt jedes Jahr ein »Hütes-Fest« mit zahlreichen Besuchern von nah und fern und alle zwei Jahre wird eine neue »Hütes-Holle« gewählt. Es gibt sogar eine Ballade über die Entstehung der »Hütes«.
Meiningen ist außerdem das »Mekka« für alle Eisenbahnfreunde und speziell für die Liebhaber von Dampflokomotiven. Die » Fahrzeuginstandhaltung GmbH« verfügt mit dem im Jahre 1914 gegründeten »Dampflokwerk Meiningen« über das letzte größere Instandsetzungswerk für Dampflokomotiven. Das Werk hat Kunden aus ganz Europa. In den letzten Jahren hat sich das Werk zu einem Kompetenzzentrum für historische Schienenfahrzeuge entwickelt. Zu den jährlich stattfindenden »Dampfloktagen« pilgern Eisenbahn-Nostalgiker und Dampfbahn-Romantiker aus der ganzen Welt.
Leider können die Theaterschauspieler und Bühnenwerker (für die eigens die Bierspezialität »Theatermeister« gebraut wurde), die Dampflokwerker und die zahlreichen Besucher des »Hütes-Festes« und der »Dampfloktage« ihren Durst nicht mehr mit einem lokal gebrauten Bier löschen. Die »Meininger« Brauerei musste im März 2011 Insolvenz anmelden und hat den Braubetrieb am 29. Februar 2012 für immer eingestellt.
»Meininger Berühmtheiten«
Theater Meiningen
Das neoklassizistische Bauwerk wurde vom
Hofbaurat Karl Behlert von 1908 bis 1909 errichtet.
Eröffnung am 17. Dezember 1909 mit
»Wallensteins Lager« von Friedrich von Schiller
»Hütes-Holle«
Bierfilzwerbung für Thüringer Klöße
und Haushaltsgeräte von AKA electric
Dampflokwerk Meiningen
Fahrwerks-Hauptuntersuchung (2008) der BR 52 7596
Eisenbahnfreunde Hohenzollernbahn e. V.«)
Die Lok wurde in der »Wiener Lokfabrik Florisdorf« gebaut
Planeinsatz 1944 - 1977
Meininger Privatbrauerei GmbH & Co. KG, GF Dipl.-Kaufmann Klaus Weydringer; Am Bielstein 3, 98617 Meiningen - siehe Archiveintrag
Brauerei Zur goldenen Henne Reizlein Gastronomie-Betriebs GmbH; 98631 Grabfeld, OT Jüchsen; Brautradition und Familienbetrieb seit 1890; Jahresausstoß zwischen. 2.000 und 5.000 hl; Braumeister Hans Reizlein jun.; Brauereiführung nach Voranmeldung; Brauseminare
Brauereigaststätte regionale Küche; Übernachtungsmöglichkeit
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Kreis
Hildburghausen
Henneberger Land
Südthüringen
1 Brauerei
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Stadt Sonneberg
Spielzeugstadt
1 Brauerei
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Wartburgkreis
Henneberger Land
Südthüringen
1 Brauerei
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Stadt Suhl
Waffenstadt
Keine Brauerei
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Bundesland Freistaat Bayern
Großes Landeswappen
(Heraldisch links oben der »Fränkische Rechen«)
 "Ein Bier ist besser als kein Bier, zwei Bier sind besser als ein Bier, 
aber vier Bier sind nicht unbedingt doppelt so gut wie zwei Bier."
Prof. Dr. Anton Piendl, Institut für Brauereitechnologie und Mikrobiologie
der TU München, Freising-Weihenstephan
Das Bundesland Freistaat Bayern steht mit 601 Brauereien (Stand 2015) in den sieben Regierungsbezirken
(Oberfranken 155, Oberbayern 108, Schwaben 80, Oberpfalz 75, Niederbayern 71, Mittelfranken 62, Unterfranken 50)
an erster Stelle der Bierherstellung in den deutschen Bundesländern.
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Regierungbezirk Oberbayern
Stadt Eichstätt
Barockstadt
1 Brauerei
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Berufsbildende Schulen, 37115 Duderstadt, Frau Studiendirektorin Gertraud Binder
Fachhochschule Lausitz, 01968 Senftenberg und 3048 Cottbus, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Wolf
Die Webseiten über die fränkische (Brau)Kultur und Lebensart, sowie das Bierkompendium werden regelmäßig erweitert und ergänzt. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Webseiten demnächst wieder. Wenn Sie über die Änderungen und Erweiterungen unserer Webseiten automatisch benachrichtigt werden wollen, senden Sie uns bitte eine eMail, damit wir Sie in den Verteiler aufnehmen können. Klicken Sie dazu bitte auf den Briefumschlag links.
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Land karte
Historische Wappen
Geschichte des ehemaligen
Fränkischen Reichskreises
(1500 - 1806)
Teil 1
  Teil 2

Europa- und Bierregion
Bundesland Franken

Bierfränkische Landpartie
Bundesland
Baden-Württemberg

Franken grüßt den
Baden-Württembergischen
Brauerbund e. V.

Heilbronn
Käthchenstadt
Reichsstadt
(1371-1803)

Fassadendetail des
Heilbronner Rathauses
("Der Oberbürgermeister
schleicht sich davon")
Foto: Peter Schmelzle

Stadtteil Böckingen
Historische Aktie der
Schuchmann'schen Brauerei AG
Gasthaus »Zur Sonne«, Böckingen
1861   1925

Stadtteil Biberach
Bauernhaus und Biberbrunnen
Unterlandstraße 2, Biberach
Foto: Peter Schmelzle

Kronenbrauerei Halter
Brautradition seit 1894

Landkreis
Heilbronn
Heilbronn-Franken

Baumann'sches Fachwerkhaus
(erbaut 1582/83)
Kirchgasse 31, Eppingen
Foto: Peter Schmelzle



Gasthausbrauerei,
gegründet 2001
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Kreis
Hohenlohe
Heilbronn-Franken
Kreiswappen
und Wappen der Städte
Künzelsau und Öhringen

Ehemaliges Zisterzienser-
Kloster Schöntal
1153 - 1802

Künzelsau
Heimatstadt des
deutschen ESA-Astronauten
Alexander Gerst,
2014 Besatzungsmitglied der
ISS Raumstation

(Das Wappen von Künzelsau zeigt
jedoch nicht den Astronauten,
sondern »Johannes den Täufer«)

Bierfilz und
Bügelverschluss-
Porzellankopf der
Hohenloher Löwenbräu,
Cappel-Öhringen
1824   1982

Alläs ausg'suffn !
Im Hohenlohekreis gibt es
keine Brauereien mehr.
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Schwäbisch Hall
Reichsstadt
(1280-1803)

Mittelalterliches Flair
Altstadt Schwäbisch Hall

Brautradition seit 1724

Landkreis
Schwäbisch Hall
Heilbronn-Franken

Schloss Langenburg

Himmlische Braumanufaktur
in Crailsheim seit 1738

Altes Schloss in Gaildorf,
erstmals urkundlich erwähnt
im Jahre 1399

Historischer Bierfilz der
Brauerei Häberlen
zur Prämierung
von »Gaildorfer Spezialbier« beim
internationalen Wettbewerb
im Jahre 1951 in Luxemburg

Familie Krauß
Franken Bräu Riedbach
seit 1807

Schrozberg-Spielbach,
urige Braustätte seit 1668
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Kreis
Main-Tauber
Heilbronn-Franken
Kreiswappen
und Wappen der Städte
Tauberbischofsheim
und Bad Mergentheim

Oberlauf der Tauber bei
Creglingen-Archshofen


Stauferburg Wertheim an der
Mündung der Tauber in den Main

1674/1803   1974

Distelhäuser Fan-Club
Unterstützer der
einheimischen Braukunst

Bierwerbetafel und Bierfilz
der ehemaligen Zipfbräu
in Tauberbischofsheim
1865   1985

Herbsthäuser Fan-Club
Unterstützer der
einheimischen Braukunst

Bierwerbetafel und Bierfilz
der ehemaligen
Brauerei Klotzbücher
in Bad Mergentheim
1791   1988
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Freistaat
Thüringen

Bierfilz mit Werbung
für Thüringer Klöße
Wappen der gefürsteten
Grafschaft Henneberg
1310 - 1583
(Heute Südthüringen)

Kreis
Schmalkalden-Meiningen
Henneberger Land
Südthüringen
Kreiswappen
und Wappen der Städte
Meiningen und Schmalkalden

»Frankenrechen«
am Sakristeianbau der
evangelischen Marienkirche
in Meiningen

Historische
Flaschenbier-Werbung

Bügelverschluss-
Porzellanköpfe ehemaliger
Meininger Brauereien

1843   1947

Lutherhaus mit Stucktafel,
Lutherplatz 7, Schmalkalden
Quelle: Touristinfo Schmalkalden

Brautradition seit 1890
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Hildburghausen
Buchstadt

Historisches Rathaus in
Hildburghausen, erbaut 1395

Bier- und Gaststättenwerbung
der ehemaligen »Genossen«

Landkreis
Hildburghausen
Henneberger Land
Südthüringen

Schloss Eisfeld
Ausgangspunkt der
Thüringer Porzellanstraße

Grenzwanderweg im
Landkreis Hildburghausen

Familientradition
Wappen der Brauerei Metzler
in Dingsleben

Sanddorn-Weizenbier und
Himbeer-Kirsch-Radler
Biermischgetränke
aus Dingsleben
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Sonneberg
Spielzeugstadt

Coburger Allee, Sonneberg
Städtebauliches Schmuckstück

110 Jahre
Deutsches Spielzeugmuseum
in Sonneberg

Historisches Bierreklameschild
Brauhaus Sonneberg

Einheitliche Bierfilz-Rückseite
ehemaliger DDR Brauereien
in Thüringen
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Wartburgkreis
Henneberger Land
Südthüringen
Kreiswappen und Wappen
der Kurstadt Bad Salzungen

Mittelbau des Gradierwerkes
in Bad Salzungen, erbaut 1900
im hennebergisch-fränkischen
Fachwerkstil

200 Jahre
Kurbad Salzungen
(1814 - 2014)

Historische Bierwerbetafel
der Rhönbrauerei Dittmar

Rhöner Bierspezialitäten
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Suhl
Waffenstadt

Suhler Rathaus und
Waffenschmied-Denkmal

Historisches Bierreklameschild
Burgbräu Suhl
1883   1990

DDR Bierfilz aus Suhl

Alläs ausg'suffn !
In Suhl wird kein
Bier mehr gebraut.

Suhler Waffenmuseum
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Freistaat
Bayern

Regierungsbezirk
Oberbayern

Eichstätt
Barockstadt

1100 Jahre Eichstätt,
das Gründungsjubiläum wurde
am 02. Januar 2008 mit dieser
Sonderbriefmarke gewürdigt

Historisches
Bierreklameschild

Landkreis
Eichstätt

Ehemaliges Wasserschloß
in Titting

Historisches
Bierreklameschild

Bräustüberl-Ausleger der
Brauerei Gutmann, Titting

Naturpark Altmühltal

Auf Wiedersehen !
Vielen Dank für Ihren Besuch
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