Braukulturland Franken
... wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind
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Brauereien in Oberfranken

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Stadt Bayreuth ( 3)
Bayreuth ist Sitz der Regierung von Oberfranken und weltberühmt durch seine Richard-Wagner-Festspiele. Ob auch Richard Wagner ein Freund des Gerstensaftes war, ist nirgendwo vermerkt. Sein wichtigster Bayreuther Mäzen, Friedrich von Feustel, verdiente jedoch sein Geld auch mit Brauereiaktien. Allerdings drängt sich bei manchen Wagner-Opern - die Wagnerianer mögen es verzeihen - der Verdacht auf, dass er sich nach durchzechter Nacht sofort ans Notenblatt gesetzt und seine nächtlichen musikalischen Eingebungen verwirrt zu Papier gebracht hat. Von Jean Paul, dem Dichter und Schriftsteller, ist jedoch bekannt, dass Wein und Bier für ihn unerlässliche Lebenselixiere waren. Das Bayreuther Bier war ausschlaggebend für seinen Umzug nach Bayreuth im Jahre 1804, wo er dann bis zu seinem Tode im Jahre 1825 lebte. Jean Paul kehrte fast täglich in die Rollwenzelei ein (damals ein Wirtshaus auf dem Wege zur Eremitage), wo ihm die Wirtin ein Zimmer für ungestörtes Arbeiten zur Verfügung stellte und in dem er seinen Rausch auschlafen konnte, bevor er sich wieder auf den Heimweg machte. Dennoch war der Dichter aber kein Trinker, wie es heute so gerne pauschaliert wird. Er hat seine alkoholischen Mixturen nach Plan als Arbeitsantrieb mit schöner Regelmäßigkeit über den Tag verteilt - der Leberzirrhose konnte er jedoch nicht entkommen. Beginnend mit dem Jahre 1731 waren im Laufe der Zeit in Bayreuth 102 verschiedene Brauereien ansässig. Die Blütezeit der Braukunst waren die Jahre 1882 bis 1884, als nicht weniger als 74 Brauereien sich um die Gunst der Biertrinker bemühten. Im Jahre 1900 waren es immerhin noch 63 Braustätten und 1945 konnten sich noch 23 Brauhäuser behaupten. Heute sorgen in Bayreuth noch fünf Brauereien dafür, dass der Biergenießer auf sein "täglich Brot" nicht verzichten muss.
Wilhelm Richard Wagner, Komponist
* 22. Mai 1813 in Leipzig
† 13. Februar 1883 in Venedig
im Palazzo Vendramin-Calergi
Jean Paul, Schriftsteller
(Johann Paul Friedrich Richter)
Passionierter Liebhaber und eifriger Genießer
des Bareither Bieres
* 21. 03. 1763 in Wunsiedel
† 14. 11. 1825 in Bayreuth
Bayreuther Bierbrauerei AG, Vorstand Peter Rutzenhöfer; Braustätte seit 1857, Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1872 durch Friedrich von Feustel, dem berühmten Bayreuther Mäzen Richard Wagners; Jahresausstoß Bier keine Angaben, AfG-Herstellung; Braumeister Peter Bren; tägliche Führung um 16:00 Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen) durch die Felsenkeller der Brauerei, für Reisegruppen nach vorheriger Anmeldung (auch abends möglich)

Bei der Bayreuther Bierbrauerei AG können Sie an einer Führung durch die Katakomben der Brauerei
teilnehmen und erfahren dabei sehr viel über die Bayreuther Stadt- und Biergeschichte.
Zum Abschluss gibts im Bräustüberl ein Seidla Zwick'l im Steinkrug.
Die Bierspezialitäten der Bayreuther Bierbrauerei AG werden im Lohnbrauverfahren
von der Bayreuther Brauerei Gebr. Maisel KG hergestellt.
Becher Bräu e. K., Johnny Hacker; Bayreuths älteste Braustätte seit 1781; Kooperation mit der Hacker-Pschorr Bräu GmbH, München; Jahresausstoß 1.000 hl, AfG-Vertrieb; Braumeister Johnny Hacker; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Gegrillte Schweinshaxen) und Brotzeiten, Becher-Saal für 300 Personen, "Krugtresor" für Stammgäste im Hausflur; Biergarten

Gebrüder Maisel - legendäre Bayreuther Brauerfamilie
Begründer des Rufes Bayreuths als fränkische Weißbier-Metropole
Brauerei Gebr. Maisel KG, GF Jeff Maisel und Hermann-Josef Boerger; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Bierspezialitäten Maisel's Weisse und Maisel's Dampfbier; Jahresausstoß keine Angaben; Braumeister Jürgen Löblein; eigenes Brauereimuseum; keine Brauereigaststätte
Landkreis Bayreuth ( 17)

Das Fichtelgebirge - nördlicher Teil des Landkreises Bayreuth
Brauerei Hütten, Michael Trassl OHG; Ges. Horst und Wolfgang Nickl; OT Hütten 6-8, 95485 Warmensteinach; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Jahresausstoß 4.000 hl Bier, AfG-Herstellung; wöchentliche Brauereiführung; Zeltverleih; keine Brauereigaststätte

Die Fränkische Schweiz - südlicher Teil des Landkreises Bayreuth
Im Jahre 2000 erfolgte die Aufnahme ins "Guiness Buch der Rekorde" als Gemeinde mit der weltweit höchsten Brauereiendichte bezogen auf die Einwohnerzahl. Die Großgemeinde mit den Ortsteilen Heckenhof, Hochstahl und Sachsendorf hat vier Brauereien bei einer Einwohnerzahl (im Jahre 1999) von 1500 Personen. Damit ist jede Brauerei im Durchschnitt für den Durst von 375 Gemeindemitgliedern zuständig. Ein idyllischer Rundwanderweg (14 km) verbindet die Brauereien. Idealer Ausgangs- und Endpunkt für eine Bierwanderung ist der Brauereigasthof Rothenbach im Hauptort Aufseß. In den Zimmern, die der Brauereigasthof vermietet, kann man (frau) anschließend seinen Rausch ausschlafen. In Aufseß ist auch der zweite Biersommelier Oberfrankens, Ernst Rothenbach, zu Hause.
Aufsesser Brauerei, Frank Rothenbach GmbH, Diplom-Braumeister Frank Rothenbach; 91347 Aufseß; Brautradition und Familienbesitz seit 1886; Jahresausstoß Bier keine Angaben, AfG-Herstellung; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe";
Kathi-Bräu, Josef Schmitt; OT Heckenhof 1, 91347 Aufseß; Telefon (09198) 277; Brautradition seit ca. 1500; die legendäre Kathi Meyer leitete die Brauerei jahrzehntelang bis ins hohe Alter († 1993), danach wurde die Brauerei von Josef Schmitt übernommen, der schon seit 1976 als Braumeister das Kathi-Bier braut; dunkles Lagerbier und dunkles Leichtbier, im März Bockbier; täglich geöffnet von 09:00 bis 23:00 Uhr, kein Ruhetag; deftige fränkische Brotzeitplatten und berühmter Käsekuchen, freitags Schaschlikspieße; Szene-Treffpunkt für Motorradfahrer, wenn bei schönem Wetter die Biker-Horden einfallen, kann es in der Kathi-Bräu manchmal ganz schön nervig werden; Jahresausstoß 1.000 hl,  nur Fassbier 
Brauerei Reichold, Jörg Reichold; OT Hochstahl 24, 91347 Aufseß; Braustätte seit 1870, Familienbesitz seit 1906; Jahresausstoß 1.500hl
Brauerei Stadter, Benedikt Stadter; OT Sachsendorf, Pottaschhütte 2a, 91347 Aufseß; Brautradition und Familienbesitz seit 1884; Brauereigaststätte verpachtet, Tel. (09274) 8193; Jahresausstoß 400 hl; Braumeister(in) Martin und Gundi Stadter

Für weitere Informationen zur Planung Ihrer Bierwanderung auf dem Brauereiweg
klicken Sie bitte mit der Maus auf das obenstehende Logo - Prost!
Krug-Bräu GmbH, GF Konrad Krug, Betriebsleiter Georg Hümmer; OT Breitenlesau, 91344 Waischenfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1834; Jahresausstoß 17.000 hl, AfG 2.000 hl; Braumeister Konrad "Conny" Krug; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Brauereigasthof mit traditioneller fränkischer Küche und Brotzeiten, Übernachtungsmöglichkeit; Tanzcenter
Brauerei Herold, Johann Herold; OT Büchenbach, 91257 Pegnitz; Brautradition und Familienbesitz seit mehr als 400 Jahren; traditionelles "Beck'n-Bier"; Geheimtipp ist das ofenfrische, selbstgebackene Brot; Jahresausstoß 1.900 hl
Brauerei Stöckel, Helmut Stöckel; OT Hintergereuth 4, 95491 Ahorntal; Brautradition und Familienbesitz seit 1866; Jahresausstoß keine Angaben, AfG; Braumeister Georg Stöckel; Brauereigaststätte (verschiedene Brotzeiten) mit Biergarten; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; eigene Brauerei-Kapelle (!) in der noch Maiandachten und Rosenkränze stattfinden - beim Stöckel-Bräu haben halt auch die Gebetbücher "Henkel" ...
Brauerei Gradl, Hans Wolfring; OT Leups 6, 91257 Pegnitz; Telefon (09246) 247; Brautradition und Familienbesitz seit 1683; Lagerbier dunkel, Pils, Mai- und Weihnachtsbock; fränkische Brotzeiten und Bratwürste; Öffnungszeiten 09:00 bis 23:00 Uhr, Dienstag Ruhetag; Kerwa am ersten Wochenende im September; Verleih von Bierzeltgarnituren und Schankanlagen; Jahresausstoß 1.500 hl; Braumeister Hans und Stefan Wolfring
Brauerei Kürzdörfer, Uwe Kürzdörfer; OT Lindenhardt, Brauhausgasse 3, 91257 Creußen; Brautradition und Familienbesitz seit 1866; Zeltverleih; Jahresausstoß 1.300 hl; Braumeister Uwe Kürzdörfer
Brauerei Schroll, Georg Schroll; OT Nankendorf 41, 91344 Waischenfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 1.500 hl
Held-Bräu, Helmut Polster; OT Oberailsfeld 19, 95491 Ahorntal; Brautradition und Familienbesitz seit 1794; Jahresausstoß 4.000 hl
Brauer-Vereinigung GmbH, GF Rainer Deinzer; 91257 Pegnitz; Braustätte seit 1923; das Bier wird unter dem Namen "Böheim-Bier" in den Gaststätten ausgeschänkt sowie in Getränkemärkten vertrieben; Bierspezialität von April bis Juni "Flindererbier"; Jahresausstoß 2.500 hl; Braumeister Werner Heidenreich, Egid Lottes; keine Brauereigaststätte
Jura-Bräu, Wilhelm Knopf; Am Buchauer Berg 8-10, 91257 Pegnitz; Brautradition und Familienbetrieb seit 1900; Bierspezialität "Flindererbier" (saisonal); Jahresausstoß keine Angaben, AfG-Herstellung; keine Brauereigaststätte
Gasthausbrauerei Hufeisen, Josef Wiegärtner; 91278 Pottenstein; Braustätte seit 1803, Gasthausbrauerei seit 1990; Jahresausstoß 1.500 hl
Brauerei Mager, Georg Mager; 91278 Pottenstein; Brautradition und Familienbetrieb seit 1774; Jahresausstoß 2.400 hl, AfG 1.000 hl; Braumeister Georg und Andreas Mager; Brauereigasthof mit traditioneller fränkischer Küche; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Heckel Erbengemeinschaft; Vorstadt 20, 91344 Waischenfeld; Telefon (09202) 493; Brautradition und Familienbesitz seit ca. 1900; Brau- und Mälzermeister Rainer Heckel; Lagerbier hell; Jahresausstoß 300 hl, nur Fassbier; Wirtshaus mit Gassenschänke, keine Speisen, Brotzeit selbst mitbringen!

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Stadt Coburg ( 0)
Im Jahre 2006 feierte die Stadt Coburg das 950-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Die Königinwitwe Richeza von Polen (*1000, †1063), Enkelin von Kaiser Otto II., schenkte von ihrem, aus ottonischem Krongut stammenden Erbe, Saalfeld und "die Coburg" an das Erzstift Köln. Weit jüngeren Datums ist jedoch die Zugehörigkeit Coburgs zum Freistaat Bayern und damit auch zu Oberfranken. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs (1914 - 1918) und dem darauf folgenden Amtsverzicht des seit dem Jahre 1905 regierenden Herzogs Carl Eduard entstand der Freistaat Coburg. Im November 1919 stimmten 88% der Bevölkerung gegen einen Beitritt zum neuen Land Thüringen und strebten nach einer Vereinigung der beiden Freistaaten Bayern und Coburg. Der einzige Grund dafür war die bessere wirtschaftliche Situation und die gesicherte Versorgung mit Nahrungsmitteln in Bayern. Die Coburger werden deshalb bis heute in Franken Speckbayern genannt. Beim Schafkopfen an fränkischen Wirthaustischen wird eine eigennützige, hinterlistige Spielweise (beim ersten Ausspiel einen Trumpf spielen, wenn man selbst nicht die "Ruf" hat) "coburgern" genannt. Ein Staatsvertrag wurde ausgehandelt, der am 01. Juli 1920 in Kraft trat und die Bevölkerung des Coburger Landes zu fränkisch-bayerischen Bürgern machte.

Die Stadt Coburg bereicherte damals die oberfränkische Brauereiwelt um drei weitere Brauereien, von denen heute leider keine mehr existiert. Die beiden ältesten und letzten Coburger Brauereien (Scheidmantel und Sturm) wurden im Jahre 2002 von der Kulmbacher Brauerei AG übernommen. Die Braustätten in Coburg wurden teilweise stillgelegt und die Brauereigebäude abgerissen oder einer neuen Verwendung zugeführt. Die Kulmbacher vertreiben jetzt im Coburger Land unter dem Marketingkonstrukt Coburger Brauerei in Kulmbach abgefülltes Bier als Scheidmantel- und Sturm's-Bier. Solange die Betriebskosten den "shareholder value" nicht nachhaltig beeinträchtigen, maischen, sieden und gären die Kulmbacher das Coburger Bier noch in der ehemaligen Sturm Braustätte. Zur Filtration und Abfüllung wird es dann nach Kulmbach gebracht.

In der Lokalzeitung Coburger Tageblatt vom 12. März 2011 konnte man lesen, dass die Unternehmenssprecherin der Kulmbacher Brauerei AG mitgeteilt hat, dass der Braubetrieb auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Sturm an der Callenberger Straße im Sommer 2011 eingestellt wird. Die beiden Traditionsbiermarken Scheidmantel und Sturm's, sowie das Festbier zum Coburger Vogelschießen werden dann in Kulmbach gebraut. Damit endet in Coburg eine 153-jährige Brautradition. Lediglich der "Coburger Brauerei"-Getränkemarkt bleibt bestehen - vorerst. Bis sich ein Käufer für das ehemalige Brauereigelände und die Immobilien gefunden hat.

Coburger Hofbräuhaus AG (1858 bis 1982) - Flaschenetikett zum 100-jährigen Jubiläum
Landkreis Coburg ( 6)
Brauerei Eller, Christian Eller; OT Birkach am Forst (dem Eingang zum Gottesgarten), 96253 Untersiemau; Brautradition und Familienbesitz seit 1822; Brautag immer Dienstags, Jahresausstoß 1.500 hl; Braumeister Christian und Sigolf Eller; fränkische Brotzeiten aus eigener Schlachtung, Sonntags Braten und fränkische Klöße; Fremdenzimmer
Brauerei Scharpf, Werner Scharpf; OT Heilgersdorf, 96145 Seßlach; Braustätte seit ca. 1800, im Familienbesitz seit 1907; Jahresausstoß 1.000 hl, nur Fassbier und 2-Liter Bügelflaschen; Brauereigaststätte "Weißes Roß", fränkische Hausmacher Brotzeiten, warmes Essen auf Vorbestellung; eigene Landwirtschaft
Brauerei Schleicher, Oskar Döllinger; OT Kaltenbrunn, 96274 Itzgrund; Brautradition und Familienbesitz seit 1880; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, 5.000 hl AfG; Bierspezialität Storchenbier; Braumeister Oskar Döllinger; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte "Schleicher's Bräustübla" Fränkische Küche (Spezialität Bräustübla-Pfanne mit Thüringer Klößen); Biergarten
Brauerei Grosch GmbH, Familien Müller und Pilarzyk; OT Oeslau, 96472 Rödental; Braustätte seit 1492, im Familienbesitz seit 1802; Jahresausstoß 3.000 hl; Diplom-Braumeister Klaus "Spund" Müller; Brauereibesichtigung möglich; Brauereigasthof, Fränkische Küche mit saisonalen Gerichten, hausgemachte Thüringer(!) Klöße; Bierhof und -garten; Hotelbetrieb; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"

Kommunbrauhaus, Stadt Seßlach, GF der jeweilige 1. Bürgermeister; 96145 Seßlach; Braustätte seit 1335; Braumeister Ulrich Geck; nur saisonaler Braubetrieb; untergärige Biere, ungespundetes Bier; Jahresausstoß 1.250 hl, nur Fassbier; Gasthof Reinwand, urtümlich fränkische Atmosphäre, Fränkische Küche
Brauerei Murmann, Eberhard Murmann; 96253 Untersiemau; Brautradition und Familienbesitz seit 1862; Jahresausstoß keine Angaben, AfG-Herstellung; Getränkevertrieb, Heimdienst; keine Brauereigaststätte

     
Bierfilze der ehemaligen Brauerei Raab, gegründet 1813, leer getrunken 1981

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Stadt Forchheim ( 4)
Die Stadt Forchheim ist eine Hochburg der fränkischen Brau- und Bierkultur. Die Tradition des Brauens in Forchheim wurde bereits im Forchheimer Stadtrechtsbuch (1305 bis 1310) erwähnt. Vier Traditionsbrauereien, die älteste gegründet im Jahre 1554, brauen heute noch nach familieneigenen Bierrezepturen den wohlschmeckenden Gerstensaft. In zahlreichen Wirtshäusern und während der Kellersaison (Anfang Mai bis Ende September) auf mehr als zwanzig Bierkellern, im weiten Laubwald des nahe gelegenen Kellerberges, kann man dieses edle Feinschmeckergetränk genießen. Forchheim ist aber auch eine Stadt der Könige. Im frühen Mittelalter (in den Jahren 900, 911, und 1077) fanden in ihren Mauern drei Königskrönungen statt. Anlässlich des 1200-jährigen Stadtjubiläums im Jahre 2005 beschlossen die Forchheimer Brauereien zusammen mit der Stadt an diese Zeremonie wieder anzuknüpfen und hoben die erste Forchheimer Bierkönigin auf den Thron. Im jährlichen Wechsel sollen zukünftig die jungen Damen das Forchheimer Land und seine Brauereien mit Würde und Humor vertreten und Sympathien für Forchheim wecken. Eine Aufgabe, die sicher nicht zu schwer sein dürfte, da Forchheim auf der fränkischen Beliebtheitskala ohnehin ganz oben angesiedelt ist. Zur Pilgerstätte von Bierfreunden aus nah und fern wird die Stadt Forchheim während des jährlich stattfindenden Annafestes. Dieses Fest ist eines der bedeutendsten fränkischen Volksfeste und wird um den 26. Juli herum, dem Namenstag der Hl. Anna (Mutter der Hl. Maria), zehn Tage lang von Samstag bis Montag gefeiert. Zeitgleich mit dem 1200-jährigen Stadtjubiläum im Jahre 2005, feierte das Annafest sein eigenes 165-jähriges Jubiläum.


Seccomalereien (Wandmalereien auf trockenem Putz) aus dem 14. und 16. Jahrhundert
in der restaurierten Kaiserpfalz in Forchheim
Forchheimer Bier- und Brautradition
Brauerei Eichhorn e. K., Konrad Greif; Braustätte seit 1783, im Familienbesitz seit 1935; Jahresausstoß 1.700 hl; Braumeister Konrad Greif; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte (verpachtet) Fränkische Küche mit regionalen Spezialitäten; romantischer Biergarten; Eichhornskeller (nur in der Saison geöffnet), Blümleinskeller (nur zum Annafest geöffnet)
Brauerei Greif, Christian Schuster; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 17.000 hl; Braumeister Christian Schuster; Leichtbier, Biermischgetränke; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; ins Brauereiwirtshaus kann die eigene Brotzeit mitgebracht werden (Speisen gibt es da nämlich nicht!); Bierkeller ganzjährig geöffnet
Brauerei Hebendanz GmbH, GF Cornelia Schinzel und Fritz Hebendanz; Brautradition und Familienbesitz seit 1579; Jahresausstoß 10.000 hl; Braumeister Fritz und Martina Hebendanz, Daniel Bayer-Hebendanz; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Schnitzel Cordon Bleu [= hohe fränkische Kochkunst]); Bierkeller ganzjährig geöffnet
Brauerei Neder GmbH, GF Betty Neder; Brautradition und Familienbesitz seit 1554 (im Bamberger Stadtarchiv gibt es eine Rechnung aus dem Jahre 1554, welche die Bierlieferung eines Hans Neder in die Domstadt bestätigt), die ursprüngliche Braustätte wurde im Jahre 1881 verkauft und die Brauerei Zum Schiff übernommen; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, 3.500 hl AfG; Braumeister Rainer Kalb; Bierspezialität "Schwarze Anna"; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte Spezialität Knoblauchwürste, die eigene Brotzeit kann mitgebracht werden; Bierkeller ganzjährig geöffnet

In der zweiten Edition des bekannten Franken-Bier-Quartetts "spielen" nun auch die Forchheimer Brauereien mit.


Robert Pawelczak (links) und Frank Wetzel (rechts), die beiden Bamberger Autoren des
Franken-Bier-Quartetts, zusammen mit den Forchheimer Braumeistern
Christian Schuster (2. v. l., Greif Bräu), Rainer Kalb (Bildmitte, Brauerei Neder) und
Fritz Hebendanz (2. v. r., Brauerei Hebendanz).
Foto: Josef Hofbauer, Fränkischer Tag
 

Landkreis Forchheim ( 20)
Dietzhof Drügendorf Ebermannstadt Gräfenberg Hallerndorf Hetzelsdorf Hohenschwärz Leutenbach Neunkirchen a. B. Pretzfeld Schlammersdorf Schnaid Stiebarlimbach Thuisbrunn Unterzaunsbach Weigelshofen Weißenohe
Östlich von Forchheim erhebt sich über der Gemeinde Kirchehrenbach die Ehrenbürg aus der Landschaft, ein Bergmassiv mit der markanten Form eines Tafelbergs. Dieses Bergmassiv besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla, der von der Walburgis-Kapelle gekrönt wird, in der am 1. Mai 1697 die erste Heilige Messe gelesen wurde. Am ersten Wochenende im Mai wird deshalb die jährliche Kirchweih, das Walberla-Fest gefeiert. Dieses fränkische Frühlingsfest lockt zahlreiche Besucher an, die sich in den Wirtshäusern "rund ums Walberla" mit Spezialitäten aus der Fränkischen Küche, sowie Bieren und Edelschnäpsen aus den zahlreichen Brauereien und Obstbrennereien dieser Gegend verwöhnen lassen.

Bericht vom Walberla-Fest 2007 von Marquard Och in der Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 07. Mai 2007.
Der Erfinder einer weltbekannten Delikatesse stammt aus der Fränkischen Schweiz
In Gasseldorf, heute ein Stadtteil von Ebermannstadt, Ldkr. Forchheim (Ofr) wurde zwar nie Bier gebraut, aber dafür ist das Dorf der Geburtsort des Erfinders der weltweit bekannten
Wiener-Frankfurter-Saiten-"Hot Dog"-Würstchen.
Johann Georg Lahner (* 05. Oktober 1774 in Gasseldorf 43, † 23. April 1845 in Wien) erlernte das Metzgerhandwerk in Frankfurt/Main. In Wien (Österreich), wo er später seine eigene Selcherei eröffnete, erfand er im Jahre 1805 das Rezept für die richtige Rinder- und Schweinefleischmischung sowie eine Gewürzmixtur zur Herstellung der neuen Wurstspezialität. Die Landesinnung Wien des Fleischerhandwerks ließ im Jahre 1994 eine Gedenktafel, am Haus in dem sich die Metzgerei der Familie Lahner bis in das Jahr 1967 befand, anbringen. Auch Gasseldorf errichtete im Jahre 1997 ein Denkmal zu Ehren seines berühmten Sohnes.
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Brauerei Alt, Raimund Alt; OT Dietzhof, 91359 Leutenbach; Brautradition und Familienbesitz seit 1886; Jahresausstoß ca. 1000 hl; Braumeister Markus Alt; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Schäuferla); Biergarten; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; bevorzugtes Wirtshaus der Erlanger Studentenschaft
Brauerei Goldener Löwe, Gerhard Först; OT Drügendorf, 91330 Eggolsheim; Braustätte seit 1525, im Familienbesitz seit 1750; Jahresausstoß 4.800 hl; Braumeister Gerhard und Volker Först, Heinrich Lorenz; eigene Brennerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (nur sonntags nach Vorbestellung) und Brotzeiten (Fränkische Hausplatte)
Ehemalige Brauereien in Ebermannstadt
Ebermannstadt



Erstmalige urkundliche Erwähnung
im Jahre 931 als kaiserliche
"villa Ebermarstad".

Im Kommunbrauhaus konnte von
1858 bis 1962 Bier gebraut werden.
1812  2013 1848  1959 1866  1953 1885  1961
1886  1965 1900  1974 1902  1959 1935  1942
Schwanenbräu, Helga Dotterweich; 91320 Ebermannstadt; Braustätte seit 1812, im Familienbesitz seit 1909; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Wilhelm Dotterweich; Schnapsbrennerei; Fränkische und internationale Küche; Restaurant und Hotel; Biergarten
Eine Empfehlung von    Braukulturland Franken

Foto: Martina Jäschke-Göller
Hotel - Gasthof Resengörg, Hauptstraße 36, 91320 Ebermannstadt
Traditionsreiches Haus, seit über 150 Jahren im Familienbesitz,
ausgezeichnete fränkische Küche, eigene Edelbrennerei.
Ausgeschenkt werden die fränkischen Bierspezialitäten der
Brauerei Penning-Zeißler in Hetzelsdorf.
Brauerei Friedmann, Siglinde Friedmann; 91322 Gräfenberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1875; Jahresausstoß 5.000 hl; Bierspezialität Ritter Wirnt Trunk; Siglinde Friedmann war bei der Übernahme der Firmenleitung im Jahre 1982 die jüngste Braumeisterin Deutschlands; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereiwirtshaus mit fränkischer Küche (Spezialität saisonal Karpfen); Biergarten "Zum Bergschlößla", Jägersberg 16; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Lindenbräu, Irene Brehmer-Stockum; 91322 Gräfenberg; Braustätte seit 1866, im Familienbesitz seit 1932; Jahresausstoß 4.000 hl Bier, 1.000 dz Malz; eigene Tennenmälzerei; Brau- und Malzmeister Ralf Stockum; Schnapsbrennerei; Brauereigasthof fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität Hausgemachte Knöchlasulzn), Fremdenzimmer; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Brauerei Lieberth, Alfred und Maria Volkmuth; 91352 Hallerndorf; Brautradition und Familienbetrieb seit 1679; Jahresausstoß 2100 hl; Braumeister Christian Volkmuth; Bierkeller: Dorfkeller und Kreuzbergkeller; Fränkische Brotzeiten, von September bis April ("R"-Monate) jeweils am Freitag Aischgründer Spiegelkarpfen aus eigener Aufzucht
Brauerei Rittmayer OHG, Franz und Georg Rittmayer; 91352 Hallerndorf; Familienbrautradition seit 1422, Brauerei im Familienbesitz seit 1849; Jahresausstoß 35.000 hl; Bierspezialität: Rauchbier Smokey George,, gebraut aus selbst importiertem, über Torffeuer getrocknetem, Whisky-Malz aus den schottischen Highlands; Spezialbier-Edition Rittmayer Oak Reserve; Braumeister Uwe Kraus; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Abfüllzentrum, Lohnabfüllung für Bier in Bügelverschlussflaschen;   Brauereigaststätte mit großem Saal und Bundeskegelbahn (verpachtet, Telefon [09545] 509214), Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität Fleischspieß, Biergockel); Bierkeller: Gartenkeller mit Waldkegelbahn (verpachtet, Telefon 0157 79258869), Kreuzbergkeller (verpachtet, [09545] 4554); Veranstaltungsservice für Betriebs- und Vereinsfeste, Familienfeiern
Brauer-Dynastie Rittmayer seit dem Jahre 1422
Aisch Willersdorf Hallerndorf
Hallerndorf, im Unteren Aischgrund gelegen, ist mit ca. 4.000 Einwohnern nicht nur die größte Gemeinde im Landkreis Forchheim, sondern auch eine Bierhochburg. Im Kernort und den eingemeindeten Ortsteilen Schlammersdorf, Schnaid und Stiebarlimbach gibt es insgesamt noch fünf eigenständige Privatbrauereien, die nach alter fränkischer Tradition und Handwerkskunst den edlen Gerstensaft herstellen. Seit dem Jahre 2004 feiert man deshalb in der Großgemeinde auch jedes Jahr am 23. April den Tag des Bieres.
Auf dem Kreuzberg bei Hallerndorf befindet sich eine Wallfahrtskapelle, die im Jahre 1463 im gotischen Baustil errichtet wurde. Umgeben ist das Kreuzbergkirchlein von drei Bierkellern, auf denen sich wandernde Kunstliebhaber und fromme Pilger mit fränkischen Brotzeiten und süffigem fränkischen Bier stärken können. Die christliche Nächstenliebe scheint jedoch zwischen den drei lokalen Brauereien, welche die Bierkeller bewirtschaften, (zumindest zur Zeit) nicht sehr ausgeprägt zu sein. Grund dafür ist die Absicht der Brauerei Friedel aus dem Hallerndorfer Ortsteil Schnaid, auf ihrem Keller den Gästen das Brauen von Bier und das Brennen von Schnäpsen zu demonstrieren. Dieses Vorhaben hat jedoch bei den beiden anderen Bierkellerbetreibern (Brauerei Rittmayer und Brauerei Lieberth aus dem Kernort Hallerndorf) heftigen Ärger und Argwohn ausgelöst. Landratsamt, Gemeinde und Brauereien liefern sich nun ein zünftiges fränkisches «Hauen und Stechen». Auch in Franken hat leider inzwischen das absolute Profit-Denken Einzug gehalten. Bitte klicken Sie auf die folgenden Links für weitere Informationen. Inzwischen herrscht jedoch wieder fränkisches Einvernehmen - denn auch die Bierwürze wird nicht so heiß getrunken, wie sie gekocht wird!
Brauen schauen auf dem Kreuzberg
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 27. 03. 2007)
Am Kreuzberg braut sich was zusammen
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 31. 03. 2007)
Beim Friedel-Keller geht es jetzt um die Erschließung
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 05. 04. 2007)
Rat rügt Salamitaktik
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 21. 05. 2007)
Brauerei Penning - Zeißler, Karl Penning; OT Hetzelsdorf, 91362 Pretzfeld; Telefon (09194) 252; Braustätte seit 1623, im Familienbesitz seit 1820; Jahresausstoß 4.000 hl; Braumeister Karlheinz Penning; Brauereiführung nach Voranmeldung; Biersorten: Dunkles Vollbier vom Fass, Pils, Lager, Weizenbier, saisonal Weihnachts- und Maibock, Weihnachts- und Osterfestbier; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Pfannenschnitzel); Biergarten im Hof; Öffnungszeiten: ab 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag ab 09:00 Uhr, Ruhetage Montag und Dienstag; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern;
Brauerei Hofmann GbR, Elfriede Hofmann, Gerlinde Nentwig; OT Hohenschwärz, 91322 Gräfenberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1897; Jahresausstoß 1.500 hl Hofmannstropfen; Braumeisterin Elfriede Hofmann; Brauereigaststätte fränkische Küche (nur samstags, Spezialitäten Schälrippla, Salzknöchla), deftige Brotzeiten gibt es immer; Preisträger des Sympathie-Seidlas 2005; Bierquelle am 5-Seidla-Steig; Bustransfer zum Bahnhof Gräfenberg!
Brauerei Drummer, Peter Drummer; 91359 Leutenbach, Dorfstraße 10; Telefon (09199) 403; Braustätte seit 1763, im Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 1900 hl; nur helles Lagerbier und dunkles Vollbier; Brauereigasthof mit fränkischer Küche (Spezialität Bohnenkerne mit Kloß) und Brotzeiten aus der hauseigenen Metzgerei; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Vasold & Schmitt GmbH & Co. KG, GF Dr. Georg Schmitt, Reinhold Vasold; 91077 Neunkirchen am Brand, Schellenberger Weg 3; Telefon (09134) 99410; Brautradition und Familienbetrieb seit 1888; Jahresausstoß 20.000 hl; Braumeister Peter Schmitt; Biersorten: Hell, Dunkel, Lager, Pils, saisonal Festbier; keine Brauereigaststätte
Nikl-Bräu, Mike und Alexandra Schmitt; 91362 Pretzfeld; Brauereieröffnung im Oktober 2008; nach mehr als 100 Jahren (die bisher einzige Pretzfelder Brauerei wurde 1880 gegründet und war 1893 bereits wieder "ausgetrunken") werden im Zentrum des fränkischen Kirschenanbaugebietes wieder fränkische Bierspezialitäten gebraut; Jahresausstoß ca. 1.000 hl; klassische Bottichgärung; Braumeister Mike Schmitt; Brauereiführung nach Voranmeldung; Brauereigaststätte fränkische Spezialitätenküche (Sauere Lende mit Kloß), zünftige Brotzeiten mit selbstgebackenem Holzofenbrot; Biergarten im Brauereihof; ausgezeichnet als "Frankens Brauereigasthof des Jahres 2010", 1. Platz beim "Gastronomiepreis Franken 2011"; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Die Eule im Wappen der jungen Brauerei symbolisiert den Spottnamen "Uhlbock" für den (heutigen) Ebermannstädter Ortsteil Niedermirsberg, dem Geburtsort des traditionsbewussten Braumeisters.
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Da gibt es die Weinbaugemeinde Bretzfeld im ehemaligen Fränkischen Reichskreis (heute Hohenlohekreis, Region Heilbronn-Franken, Bundesland Baden-Württemberg) und die Brauereien-Marktgemeinde Pretzfeld in der Fränkischen Schweiz (Landkreis Forchheim, Regierungsbezirk Oberfranken) im Zentrum des fränkischen Kirschenanbaugebietes. Beide Kommunen pflegen seit über 40 Jahren eine innige Gemeindefreundschaft.
Aus diesem Grund können deshalb auch Bacchus-Anhänger(innen) beim Nikl-Bräu einen (oder mehrere) Schoppen Trollinger-Lemberger aus der Bretzfelder Weinkellerei Hohenlohe eG verkosten. Leider können die Gambrinus-Freund(inne)e(n) aus Bretzfeld und Umgebung in einem einheimischen Wirtshaus bis jetzt noch kein Seidla (oder mehrere) des edlen fränkischen Gerstensaftes (z.B ein Michala oder ein Zwickl) der Nikl-Bräu aus der Partnergemeinde Pretzfeld geniessen. Wir arbeiten aber daran und sind guten Mutes, dass dieser Schönheitsfehler bald der Vergangenheit angehört!
Übrigens: Die Aussprache der Ortsnamen Bretzfeld und Pretzfeld ist im fränkischen identisch. Wir Franken kennen kein "hartes P", zumindest nicht mehr nach dem vierten Seidla .
Brauerei Witzgall, Helmut Witzgall; OT Schlammersdorf, 91352 Hallerndorf; Telefon (09545) 7452; Braustätte seit 1761, im Familienbesitz seit 1898; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Matthias Witzgall; Biersorten: Hell, unfiltriertes Lagerbier; Öffnungszeiten: 09:00 bis 23:00 Uhr, Ruhetag Donnerstag; urtümlicher Bierkeller
Brauhaus am Kreuzberg (Brauerei Friedel), Familie Friedel-Winkelmann; OT Schnaid, 91352 Hallerndorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1461; Jahresausstoß keine Angaben; Braumeisterin Luitgard Friedel-Winkelmann; Brauhaus und Bierkeller am Kreuzberg; Schnapsbrennerei; Kreuzberger Bierzeitung;   Fränkische Küche (Spezialität Fränkischer Krustenbraten, saisonal Karpfen in Malzkruste) und Brotzeiten; Kinderspielplatz
Der edle Gerstensaft der Brauerei Friedel wird seit 2008 im Erlebnis-Brauhaus auf dem Hallerndorfer Kreuzberg gebraut.
(siehe weiter oben: "Hallerndorf ...")

Brauerei Gänstaller Drei Kronen, Andreas Gänstaller; OT Schnaid, 91352 Hallerndorf; gegründet im Februar 2011, gebraut wird im ehemaligen Dorfbrauhaus der Brauerei Friedel (siehe oben), die im Jahre 2008 auf dem Hallerndorfer Kreuzberg ein neues Brauhaus in Betrieb nahm; ausgeschenkt wird das Gänstaller-Bier in der Brauereigaststätte Zoiglstube der ehemaligen Brauerei Drei Kronen ( 1991) im Scheßlitzer Ortsteil Straßgiech; Jahresausstoß ca. 1.200 hl; Bierexport ins Ausland (Dänemark, Schweden, Italien)
Braumeister Andreas Gänstaller war von 2008 bis Ende 2010 Pächter der Brauerei Beck in Trabelsdorf
Brauerei Roppelt, Franz Roppelt; OT Stiebarlimbach, 91352 Hallerndorf; Braustätte seit 1870, im Familienbesitz seit 1920; Jahresausstoß keine Angaben; Bierkeller; Fränkische Küche, Aischgründer Karpfen aus eigenen Weihern
Elch-Bräu - Landgasthof Seitz, Georg Kugler; OT Thuisbrunn, 91322 Gräfenberg; Brauereieröffnung im Juli 2007, nachdem bis vor etwa 100 Jahren im gleichen Anwesen schon Bier gebraut wurde; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Georg Kugler; Brauereiführungen, Schaubrautage, Erlebnisvorträge; eigene Schnapsbrennerei; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte traditionelle fränkische Küche (Spezialität Sauerbraten mit Kloß, saisonal Fisch- und Wildgerichte), deftige Brotzeiten; Biergarten; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Brauerei Meister, Georg Meister; OT Unterzaunsbach, 91362 Pretzfeld; Telefon (09194) 9126; Brautradition und Familienbetrieb seit 1865; Jahresausstoß 5.000 hl; Biersorten: Vollbier dunkel, Festbier in der Weihnachtszeit; eigene Schnapsbrennerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte traditionelle fränkische Küche (Spezialität Pfefferhaxen, Fischgerichte - geangelt werden die Fische in der Trubach, direkt hinter dem Haus); Biergarten
Brauerei Pfister GmbH, GF Elisabeth Pfister; OT Weigelshofen, Eggerbachstraße 22, 91330 Eggolsheim; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 1.800 hl; BL und Braumeister Stefan Pfister; ökologische Biere; Brauereigasthof fränkische Küche (Spezialität Juralammbraten), Brotzeiten (z.B. Zwetschgäbaames), Gästezimmer; Bierkeller (siehe unten)
Zur Brauerei Pfister gehört auch der Bierkeller Schwarzer Keller. Der Bierkeller liegt in östlicher Richtung außerhalb von Weigelshofen auf dem Höhenzug "Auf der Langen Meile". Dieser typisch-fränkische Bierkeller, idyllisch und ruhig im Wald gelegen, ist ein Kleinod für die Liebhaber(innen) der fränkischen Kultur und Brautradition. Zum Glück hat man diesen Keller nicht, wie inzwischen viele andere, zu einem Gastronomiebetrieb "veredelt". Süffiges Kellerbier vom Fass direkt aus dem Felsstollen (das "Seidla" wird, großzügig bemessen, im Maßkrug für € 1,90 ausgeschenkt), zünftige fränkische Brotzeiten (Ziebeleskäs) und eine herrliche Aussicht lohnen den vielleicht etwas beschwerlichen Weg bergauf. Traditionsgemäß wird bei Kellerbetrieb die Franken(rechen)fahne aufgezogen. Der Keller ist in der Saison an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Regel ab 13:00 Uhr geöffnet.
Klosterbrauerei Weißenohe GmbH & Co. KG, GF Franz Winkler; 91367 Weißenohe; älteste Braustätte Frankens seit 1100, im Familienbesitz seit 1827; Jahresausstoß 24.000 hl; Bioland Ökobiere; Diplom-Braumeister Urban Winkler; Brauerei-Wirtshaus mit Spezialitäten aus der fränkischen Küche; Biergarten; Bierquelle am 5-Seidla-Steig

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Stadt Hof ( 2)
"Hof - in Bayern ganz oben!". Mit diesem pfiffigen Slogan und einem ansprechenden Logo im modernen grafischen Design macht die Stadt Hof auf sich aufmerksam. Hof, erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1214, liegt im nordöstlichen Teil Oberfrankens im Schnittpunkt der drei deutschen Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen sowie dem tschechischen Egerland und ist landschaftlich reizvoll eingebettet in die Mittelgebirgslandschaften von Fichtelgebirge und Frankenwald beiderseits der Sächsischen Saale. Bis zum Zerfall des Ostblocks am Ende der 1980-er Jahre und der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober 1990 lag Hof unmittelbar an der Grenze der beiden politischen und militärischen Machtblöcke. Im Hofer Land sagten sich "Fuchs und Hase gute Nacht". Nach der Öffnung der DDR-Grenze war Hof die erste fränkische Stadt, die von den Bewohnern jenseits der Grenze mit ihren Trabants und Wartburgs regelrecht überflutet wurde und die das Hofer Land in kürzester Zeit bananenfrei machten. In Hof kann man heute immer noch unverfälschtes fränkisches Brauchtum und fränkische Lebensart und -qualität genießen. Die Hofer sind stolz auf ihr Bier, aber auch auf die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Wurstwaren, wie z.B. Wiener, Knacker und Bauernwürste die von den Wärschtlamännern aus ihren blitzenden Messingkesseln mit dem Spruch "haaß senn sa" angepriesen werden. Sie schätzen auch die Hofer Schnitz, einen Eintopf, der auch den verwöhntesten Gaumen befriedigt. Nationalfeiertag der Hofer ist der Schlappentag, der seit über 570 Jahren am ersten Montag nach Trinitatis gefeiert wird. Das dafür notwendige Starkbier (Schlappenbier) wird von der Hofer Brauerei Scherdel nach einer alten geheimen Rezeptur gebraut. Zu den Internationalen Hofer Filmtagen, die im Jahre 1967 erstmals durchgeführt wurden, kommen Cineasten aus aller Welt nach Hof - nicht zuletzt auch wegen des edlen Hofer Gerstensaftes ...

Historische Reklameschilder der Hofer Brauereien
Brauerei Meinel GmbH, Gisela Meinel-Hansen; Brautradition und Familienbesitz seit 1731; Jahresausstoß 15.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Braumeister Hans-Joachim Hansen; Schnapsbrennerei; Brauereibesichtigung; die Brauereigaststätte, mit einem der ältesten Biergärten von Hof, "Die Meinel's Bas" ist verpachtet
Brauerei Scherdel GmbH & Co. KG, GF Michael Krasser; Braustätte seit 1831, seit Oktober 2003 im Besitz der Kulmbacher Brauerei AG; Jahresausstoß 100.000 hl Bier, Vertrieb von AfG; Braumeister Günther Spindler, Sascha Gressmann; keine Brauereigaststätte; für das traditionelle Schlappenbier am Hofer Nationalfeiertag sind seit 2011 die Scherdel-Braumeister verantwortlich!


Hofer Nationalfeiertag seit 1432
Landkreis Hof ( 3)
Schloßbrauerei, Christian Stelzer; OT Fattigau, 95145 Oberkotzau; Braustätte seit 1353, im Familienbesitz seit 1900; Jahresausstoß 13.000 hl Bier, 4.000 hl AfG; erste Brauerei Frankens, die mit Rohstoffen aus kontrolliertem ökologische Landbau und nach strengen Bioland-Richtlinien braute; Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten, Biergarten
Sonnenbräu, Barbara Trier; 95192 Lichtenberg; Braustätte seit 1904, im Familienbesitz seit 1950; Jahresausstoß 42.500 hl; Spezialität Sonnenweißbierbowle, Bockbierlikör; Braumeister Dipl.-Braumeister Dipl.-Ing. Peter Trier; Schloßbrauerei Schwarzbach in Thüringen, Stammhaus der Familie Trier seit 1851, enteignet im Jahre 1949 durch die DDR-Regierung, seit 1990 wieder im Familienbesitz
Frankenwälder Bürgerbräu GmbH, GF Walid Aziz; 95119 Naila; Braustätte seit 1464, Familienbesitz der Familie Wohn seit 1928 (Insolvenz im Februar 2008), im Februar 2010 Übernahme und Sanierung der Brauerei durch Walid Aziz (Unternehmer aus Naila, der 2004 mit dem Unternehmerpreis "Mutmacher der Nation" ausgezeichnet wurde); Jahresausstoß 15.000 hl, AfG-Herstellung; Bierspezialität 1464 Fränkisch Würzig; neue Braustätte der (ehemaligen) Gottsmannsgrüner Biere; Braumeister Daniel Heindl; Heimdienst; Service für Betriebs- und Vereinsfeste, Familienfeiern; Brauereifeste und kulturelle Veranstaltungen; keine Brauereigaststätte

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Stadt Kronach ( 2)
Die Stadt Kronach ist bekannt als das Tor zum Naturpark Frankenwald. Ebenfalls bekannt ist Kronach als der Geburtsort von Lucas Cranach dem Älteren (* 1472, † 16. 10. 1553 in Weimar), einem der bedeutendsten Maler der deutschen Renaissance. Heute wird in Kronach eine Bierspezialität mit dem Namen des berühmten Sohnes der Stadt gebraut. Das bedeutendste Schützen- und Bierfest der Region ist das jährliche Kronacher Freischießen, das erstmals im Jahre 1588 stattfand. Ein spezielles «Zielwasser» wird rechtzeitg für das im Monat August stattfindende Volksfest von den Kronacher Brauereien in Stadt und Land gebraut.
Brauerei Kaiserhof GmbH & Co. KG, Thomas und Ulrich Kaiser; Braustätte seit 1863, im Familienbesitz seit 1879; Jahresausstoß 10.000 hl; Braumeister Thomas Kaiser; Brauereigasthof verpachtet, Bierschwemme Kaiserhof-Tenne
Gasthausbrauerei 's Antla (Das Entchen), Hotelbetriebsgesellschaft Zwenkau mbH, GF Bernd Holzmann; Obere Stadt, 96317 Kronach; Braustätte seit Oktober 2009; Jahresausstoß ca. 1000 hl; Braumeister Bernd Hautmann; Brauereiführungen und Brauseminare, Brautpaare können zusammen mit dem Braumeister rechtzeitig vor dem Fest das eigene Hochzeitsbier brauen; Biergarten; bodenständige fränkische Küche, Spezialität: ofenfrische Bauernente (Ant'n); Erlebnisgastronomie
Urige Wirtshausbrauerei mit traditionellen fränkischen Speisen in der Kronacher Altstadt
   "Und natürlich bekommen im Antla auch die Steinwiesener ein Bier eingeschenkt"
Landkreis Kronach ( 2)
Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH & Co. KG, GF Ivo Petschke; OT Neundorf, 96268 Mitwitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1520; Jahresausstoß keine Angaben, AfG-Herstellung; Biermischgetränk Radler; Braumeister Edgar Schönmüller; Heimdienst und Veranstaltunsservice; überregionaler Vertrieb; keine Brauereigaststätte
Gampertbräu GmbH & Co. KG, GF Christian Höfner; 96369 Weißenbrunn; Brautradition und Familienbesitz seit 1514; Jahresausstoß 80.000 hl Bier, 10.000 hl AfG; Biermischgetränk Radler; Braumeister Dipl.-Braumeister Christian Höfner, Oliver Kaufmann; eigene Mälzerei, Jahresproduktion 700 dz; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; keine Brauereigaststätte

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Stadt Kulmbach ( 2 + 1)
Die Zeit, in der bekannte und traditionsreiche Brauereien mit einer einmaligen Biervielfalt und hervorragender Qualität ihrer Produkte den Ruf Kulmbachs als "heimliche Hauptstadt des Bieres" begründeten, ist lange vorbei. Darüber kann auch die jedes Jahr stattfindende Kulmbacher Bierwoche und der in der Fastenzeit zelebrierte Eisbockanstich nicht hinweg täuschen. Früher haben während der Bierwoche in den vier Ecken des Festzeltes eigenständige Kulmbacher Traditionsbrauereien das edle Festbier ausgeschenkt.
Im Laufe der Zeit brauten in Kulmbach 77 verschiedene Brauereien den Gerstensaft. Blütezeit der Braukunst war das Jahr 1870, in dem 65 Brauereien versuchten, die Gunst des Biertrinkers zu gewinnen. Im Jahre 1900 waren es noch 21 Brauereien und nach dem Jahre 1945 konnten sich noch fünf Braustätten behaupten. Heute ist leider nur eine Großbrauerei übrig geblieben. Zum Glück wurde jedoch im Jahre 1994 von Kulmbacher Biergenießern eine Gasthausbrauerei gegründet, in der die handwerkliche Braukunst weiter gepflegt wird.
Dieser wunderschöne, nostalgische Großvater-Bierkrug
der ehemaligen Kulmbacher Rizzibräu AG
wurde von einem Kulmbacher Sammler
beim Internet-Auktionsportal eBay
für stolze € 1.289 ersteigert !
Die Tradition des Kulmbacher Fasshandwerks (ohne Fass - kein Bier) wird vom Büttnerverein Kulmbach hochgehalten. Die Vereinsmitglieder führen alljährlich zur Eröffnung der Kulmbacher Bierwoche vor dem Rathaus ihren traditionellen Reiftanz auf. Die erste schriftliche Aufzeichnung über einen Büttnertanz in Kulmbach stammt aus dem Jahre 1765. Nach langjähriger Planung und Vorbereitung wurde im Jahre 2007 ein Denkmal zu Ehren des Büttnerhandwerks im Büttnerwinkel am Kulmbacher Rathaus enthüllt.
Gehirnlose Hundehalter(innen) waren dafür verantwortlich, dass am Kulmbacher Büttner-Denkmal schon bald erste Restaurierungsarbeiten notwendig waren.
Der Versuch der Kulmbacher Künstlerin Heike Jost, sich im Rahmen eines soziokulturellem Kunstprojekts als Kulmbacher Bierkönigin zu installieren, war auf Dauer nicht wirklich von Erfolg gekrönt.

Reklameschilder der ehemaligen Kulmbacher Traditionsbrauereien
Kulmbacher Brauerei AG, Vorstand Markus Stodden, Otto Zejmon, Dr. Jörg Lehmann; die Großbrauerei entstand im Jahre 1996 aus der ehemals eigenständigen Reichelbräu (Gründungsjahr 1846) und gehört jetzt mehrheitlich (63,8%) der im Jahre 2002 gegründeten Brau Holding International GmbH & Co. KGaA (ein Joint Venture der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 %) mit der niederländischen Heineken N.V. (49,9 %)), die Kulmbacher Firma Ireks GmbH hat 25,8% der Anteile, der Bamberger Hans Beyer 6,2%, der Rest von 4,2% ist Streubesitz; vor der Übernahme waren unter dem Dach der Reichelbräu bereits die ehemaligen Brauereien Sandlerbräu (Gründungsjahr 1831), Mönchshofbräu (Gründungsjahr 1349) und EKU (Gründungsjahr 1866) vereint; Gesamtjahresausstoß der Kulmbacher Gruppe ca. 2,135 Mio. hl, AfG ca. 1,265 Mio. hl; Braumeister Diplom-Braumeister Hermann Nothhaft, Stefan Simon; keine Brauereigaststätte

Ehemalige eigenständige fränkische Brauereien - jetzt vereinigt unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei AG.
Die Braustätten der Coburger Brauereien Scheidmantel und Sturm wurden stillgelegt.
Gasthausbrauerei Kulmbacher Kommunbräu e.G. Reale Bierwirtschaft, Vorstand Hans-Jürgen Pässler; Gründung der Genossenschaft im Februar 1992, rund 400 Anteilseigner; der erste Sud wurde im Juli 1994 gebraut; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Alexander Matthes; die Wirtsfamilie Stübinger, die auch einen Bauernhof bewirtschaftet, pflegt fränkische Gastlichkeit und Wirtshauskultur
Bayerisches Brauereimuseum Kulmbach e. V., GF Sigrid Daum; eröffnet im Jahre 1994 als kleines Spezialmuseum in den Räumen der ehemaligen Mönchshof Brauerei, hat es sich heute zu einem regelrechten Bierkulturzentrum mit einer eigenen kleinen Hausbrauerei entwickelt; Jahresausstoß ca. 450 hl; Braumeister Robert Boser; angeschlossen an das Brauereimuseum ist ein Bäckereimuseum (in Kürze auch ein Gewürzmuseum) und ein museumspädagogisches Zentrum
Landkreis Kulmbach ( 3)

Kulmbacher Land
Drossenfelder Bräuwerck AG, Vorstand Rainer Schimpf, Peter Schuhmann, Christian Teichmann; 95512 Neudrossenfeld; Brautradition seit 1649, Braustätte seit Juni 2014; Jahresausstoß (noch nicht bekannt) hl; Braumeister Bernd Weibbrecht; Brauereiwirtshaus mit altfränkischem Ambiente am Marktplatz neben Schloß und Kirche, Fränkische Küche und Brotzeiten, Biergarten mit großer, alter Tanzlinde in der Bergmühlgasse; Lindenmuseum
Schübel Bräu OHG, Andrea Schübel-Münch und Jürgen Münch; 95346 Stadtsteinach; Brautradition und Familienbesitz seit 1872; Jahresausstoß 5.000 hl, AfG ca. 2.000 hl; Braumeister Jürgen Münch; keine Brauereigaststätte
Die Bierquelle in der Stanicher Traditionswirtschaft "Bräustübla" ist für immer versiegt. Mehr dazu von Sonja Adam in der Lokalzeitung Bayerische Rundschau vom 28. April 2007.
Brauerei Haberstumpf, Yvonne Wernlein; 95367 Trebgast; Braustätte seit 1531, Familienbesitz seit 1813; Herstellung von Öko-Bieren; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Hans Wernlein; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte (seit April 2012 im umgebauten alten Eiskeller) Bräuschenke Fränkische Küche und Brotzeiten, Biergarten
Frankenpost vom 14. April 2012

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Stadt Lichtenfels ( 2)
Als «Deutsche Korbstadt» ist die Stadt Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Fachschule für Korbflechterei, das Innovations- und Designzentrum des Deutschen Flechthandwerks, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens. Sonderbarer Weise muss das Herstellen von Korbwaren aber keinen übermäßigen Durst hervorrufen, denn die Herstellung von Bier spielt(e), verglichen mit anderen oberfränkischen Städten, in Lichtenfels eher eine untergeordnete Rolle. Seit dem Jahre 1863 gab es in Lichtenfels nur neun verschiedene Brauereien von denen vier bereits Ende des 19. Jahrhunderts und zwei im frühen 20. Jahrhundert den Braubetrieb wieder einstellten. Von den verbliebenen drei Braustätten brauten zwei im Jahre 1970 bzw. 1972 den letzten Sud. Im roten Backsteinbau der ehemaligen Direktorenvilla der Bayerischen Bierbrauerei befindet sich heute das Stadtmuseum. In der ältesten Braustätte der Stadt, gegründet im Jahre 1863 als Brauerei Sigmund Hetz und später bekannt unter dem Namen «Wicklespeter», hielt man bis zum Jahr 1992 durch. Eine zwischenzeitlich eröffnete Gasthausbrauerei mit dem Namen «Zum Bräuwirt» musste bereits nach vier Jahren (1989 - 1993) die Pforten wieder schließen. Heute gibt es in der Stadt Lichtenfels, abgesehen von einer Gasthausbrauerei in einem eingemeindeten Ortsteil, keinen lokal gebrauten Gerstensaft mehr. Im Landkreis sieht es mit noch 15 Braustätten zwar etwas besser aus, jedoch liegen 12 (!) dieser Brauereien im ehemaligen Landkreis Staffelstein, der bei der Gebietsreform im Jahre 1972 in den Lichtenfelser Landkreis eingegliedert wurde.

Bierfilze ehemaliger Lichtenfelser Brauereien aus dem Stadt- und Landkreis

Braumanufaktur Lippert, Markus Lippert; 96215 Lichtenfels; Braustätte seit Januar 2012; Biersorten Amber, Räucherla (bernsteinfarbenes Bauernbier/Rauchbier); Jahresausstoß keine Angaben; die Biere sind direkt ab Braustätte (nach vorheriger Anmeldung) oder im Lichtenfelser "Bauernladen" am Säumarkt erhältlich; keine Brauereigaststätte
Markus Lippert zeigt soziales Engagement und lässt seine schönen Holzbierkästen in der Werkstatt für Behinderte in Melkendorf, Ldkrs. Kulmbach (Ofr), herstellen. Braukulturland Franken ist der Meinung das ist ein Grund, öfters mal ein "Lippert" zu trinken!
Brauerei Wichert KG, Rainer und Michael Wichert; OT Oberwallenstadt, 96215 Lichtenfels; Brautradition und Familienbesitz seit 1863; Jahresausstoß 3.000 hl; Braumeister Michael Wichert; Fränkische Küche und Brotzeiten

Landkreis Lichtenfels ( 3 + 12)
Brauhaus Leikeim, Andreas Leikeim GmbH & Co. KG, GF Christine Leikeim; 96264 Altenkunstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Jahresausstoß 220.000 hl Bier, 30.000 hl AfG; Braumeister Helmut Kerling, Stefan Dück; Brauereibesichtigung nach Voranmeldung; Europas modernste Abfüllanlage für Bügelverschlussflaschen; keine Brauereigaststätte; Tochterbraustätte Brauerei Altenburg, Thüringen (Jahresausstoß ca. 150.000 hl)
Günther-Bräu, Rudolf Günther; 96224 Burgkunstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1840; Jahresausstoß 7.000 hl; Braumeister: Diplom-Braumeister Peter Günther
Püls-Bräu OHG, GF Hans Püls; 96260 Weismain; Brautradition und Familienbesitz seit 1789; Jahresausstoß Bier keine Angaben, AfG-Abfüllung; Braumeister: Werner Lamm, Horst Weiß, Diplom-Brauingenieur Thomas Gommelt; Flaschenbier mit Schraubverschluss!; DLG-Qualitätsauszeichnungen in Gold; keine Brauereigaststätte
Bad Staffelstein (12)
Ebensfeld Frauendorf Loffeld Nedensdorf Pferdsfeld Stublang Uetzing Unterneuses Vierzehnheiligen Wiesen



Der Gottesgarten im Tal des Obermains
Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, Rathaus in Staffelstein, ehemaliges Benediktinerkloster Banz
Der berühmteste Sohn von Bad Staffelstein ist der im Jahre 1492 geborene Rechenmeister Adam Ries(e) Auch der Name des deutschen Dichters Joseph Victor von Scheffel ist eng mit Staffelstein verbunden. Er verbrachte im Sommer des Jahres 1859 in der Schlosswirtschaft des Johann Schonath in Schloss Banz einen zweimonatigen Erholungsaufenthalt und verfasste während dieser Zeit auf dem Staffelberg das Gedicht «Wanderfahrt». Mit der Vertonung dieses Gedichtes durch den Würzburger Stadtkämmerer, Stadtkapellmeister und Komponisten Valentin Eduard Becker im Jahre 1870 entstand die Hymne aller Franken - das bekannte Frankenlied.
Der Name des Staffelsteiner Bürgers, der den ersten Schritt machte, damit sich in Staffelstein und den umliegenden Ortschaften eine bis heute vorhandene Brautradition und Biervielfalt entwickeln konnte, ist wahrscheinlich nur den Personen geläufig, die sich mit der Geschichte des fränkischen Brauwesens näher beschäftigen. Im Jahre 1806 erhob der französische Kaiser Napoleon I. das Kurfürstentum Bayern zum Königreich. Der ehemals selbstständige fränkische Reichskreis wurde aufgelöst und die Territorien in das neu geschaffene Vasallen-Königreich zwangseingegliedert. Mit dem (unfreiwilligen) Anschluss an Bayern kam aber auch der napoleonische «Code Civil» nach Franken. Dieses Regelwerk gab jedem Bürger das Recht ohne Zunftzwang ein Handwerk auszuüben, ein Geschäft zu eröffnen und sich an einem Ort seiner Wahl niederzulassen. Der junge Staffelsteiner Johann Reinlein erkannte die Chancen der Gewerbefreiheit, beantragte beim Rat der Stadt einen Gewerbeschein zur Errichtung eines privaten Brauhauses und stieß dabei auf heftigen Widerstand. Die eingesessenen und priviligierten Bierbrauer, die den Gerstensaft, mehr schlecht als recht, gemeinsam im städtischen Kommunbrauhaus brauten, hatten Angst um ihr Monopol. Der couragierte Reinlein bestand jedoch auf seinem neuen Recht und forderte hartnäckig die Erteilung der Gewerbeerlaubnis. Im Bayerischen Staatsarchiv in Bamberg finden sich die Akten zum Fall Johann Reinlein und belegen seinen beschwerlichen Weg bis zur Erteilung der Konzession. Heute wird zwar im alten Stadtgebiet kein Bier mehr gebraut, aber durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften in das ehemalige Stadtgebiet ist Bad Staffelstein auch weiterhin mit acht Privatbrauereien eine fränkische Bierhochburg.
Aber neben der herrlichen Landschaft des «Gottesgarten», dem süffigen Bier und den kulinarischen Genüssen in den fränkischen Wirtshäusern, bietet auch das Thermalbad Obermain Therme (sogar mit eigener Königin) eine hervorragende Möglichkeit für einen erholsamen und abwechslungsreichen Aufenthalt.
   
In Hausen am Oberlauf des Mains und am Fuße des Banzer Berges gelegen, wird nach jahrzehntelangem
Dornröschenschlaf im historischem Gasthaus "Zur Mainfähre" wieder fränkische Wirtshauskultur gepflegt.

Bekannt wurde das Wirtshaus durch die Erzählung "Abenteuer in Banz" des Dichters Eugen Roth.

Ausgeschenkt werden die Bierspezialitäten des Familien-Brauhauses Leikeim aus Altenkunstadt.
Gasthof "Zur Mainfähre", OT Hausen 12, 96231 Bad Staffelstein; Telefon (09571) 7584616; geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr
Brauhaus Ebensfeld (Schwanenbräu), Hans-Karl Engelhardt; 96250 Ebensfeld; Braustätte seit 1752, im Familienbesitz seit 1864; Jahresausstoß 6.000 hl Bier, AfG 4.000 hl; Brauereigasthof Zum Schwan verpachtet
Brauerei Hetzel (Zum Pfau) OHG, Anton Hetzel; OT Frauendorf 11, 96231 Bad Staffelstein; Telefon (09573) 6435; Brautradition und Familienbesitz seit 1820; Jahresausstoß 4.000 hl; Braumeister Thomas Kunzelmann; Biersorten: Lager hell, Pils, Weihnachtsbockbier und -festbier; Öffnungszeiten: nur sonntags von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 24:00 Uhr
Staffelberg-Bräu KG, Familien Geldner und Wehrfritz; OT Loffeld, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1856; Jahresausstoß 12.000 hl Bier, AfG 18.000 hl; Braumeister A. Geldner, Metzger- und Braumeister Karl-Heinz Wehrfritz; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche, Hausmacher Brotzeiten, jeden zweiten Dienstag Schlachtschüssel aus der eigenen Hausmetzgerei
Gasthausbrauerei Reblitz, "Kleines Brauhaus in Nedensdorf", Adelheid und Reinhold Reblitz; OT Nedensdorf, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit ca. 1803, erste urkundliche Erwähnung 1835; Jahresausstoß 350 hl; Braumeister Dipl.-Braumeister Reinhold Reblitz; urgemütliches fränkisches Wirtshaus; Fränkische Schmankerln und Brotzeiten; Gästezimmer im Landhausstil eingerichtet
Brauerei Leicht, Kunigunda Leicht; OT Pferdsfeld, 96250 Ebensfeld; Telefon (09573) 236; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 250 hl, nur Fassbier; Braumeister Georg Leicht; Brauereigaststätte mit fränkischen Brotzeiten, Freitag bis Sonntag fränkische Küche; Biergarten; Fremdenzimmer; Donnerstag Ruhetag
Brauerei Dinkel, Andreas Dinkel; OT Stublang, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 550 hl; Braumeister Hubert Dinkel; Fränkische Küche (Küchenchef Jürgen Dinkel), Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung; Gästezimmer
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Gasthausbrauerei Hennemann (Löwen-Bräu), Familie Hennemann; OT Stublang, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1925; Jahresausstoß keine Angaben; Braumeister Thomas Hennemann; Fränkische Küche, Wildgerichte aus eigener Jagd, Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung; elegantes Gästehaus
Metzgerbräu, Manfred Reichert; OT Uetzing, 96231 Bad Staffelstein; der Metzgermeister stellt in seiner Wurstküche nicht nur vorzügliche fränkische Wurstwaren und einen über Buchenholz geräucherten Landschinken her, sondern nutzt seit Mai 2005 den Wurstkessel auch, um 200 l süffigen Gerstensaft (Land- und Weizenbier) pro Woche zu brauen. Das Bier verkauft er, abgefüllt in Ein- und Zweiliter-Flaschen mit Henkel und Bügelverschluss, in seinem Metzgerei-Laden. Unter dem Namen Uetzinger Metzgerbräu wird das Bier auch an ein Bistro geliefert. Seidla-Krüge und Bierfilze der Hausbrauerei gibt es ebenfalls.
Der Wurstkessel hat seit 2012 für das Bierbrauen ausgedient. Das Bier wird jetzt im neuen Sudhaus auf einer nagelneuen Brauanlage mit fünf Gär- und Lagertanks gebraut. Aus der Hausbrauerei ist ein regionales Brauhaus geworden, keine Brauereigaststätte.
Brauerei Martin, Hans-Georg "Hagi" Martin; OT Unterneuses, Viehtriebweg 3, 96250 Ebensfeld; Telefon (09573) 4382; Brautradition und Familienbesitz seit 1868; Vollbier bernsteinfarben; Jahresausstoß 150 hl, nur Fassbier; Braumeister Johann Martin; Brauereigaststätte mit Hausmacher Brotzeiten und fränkischer Küche (Karpfen, Martinsgans, Wild aus heimischer Jagd), ab 16:00 (Sonntag 10:00) bis 24:00 Uhr, Ruhetag Mittwoch; große Terrasse
Brauerei Trunk (Alte Klosterbrauerei Vierzehnheiligen), Alfred und Andreas Trunk; OT Vierzehnheiligen, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1803; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, AfG 1.000 hl; Braumeister Andreas und Martin Trunk; Brauereiführung nach Anmeldung; Biergarten;Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern;
Brauerei Hellmuth, Georg Hellmuth; OT Wiesen, 96231 Bad Staffelstein; Braustätte seit 1756, im Familienbesitz seit 1812, Gastwirtschaft seit 1836; Jahresausstoß 420 hl; Braumeister Andreas Hellmuth; Fränkische und überregionale Küche; Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und -haus
Brauerei Thomann, Familie Pettrich; OT Wiesen, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 400 hl; Braumeister Alfons Thomann; Fränkische Küche an Sonn- und Feiertagen; Gästezimmer, Ferienwohnung

Hopfen und Malz - der fünfzehnte Nothelfer (nicht nur im oberfränkischen Gottesgarten)!

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Stadt Wunsiedel ( 2)
Die Festspielstadt Wunsiedel ist bekannt für die jährlich stattfindenden Luisenburgfestspiele (erstmalige Erwähnung von Spielen auf auf der Los- oder Luxburg im Jahre 1692). Der Landkreis gilt als die Wiege und das Herz der fränkischen Porzellanindustrie. Diese im nordöstlichen Teil Oberfrankens gelegene Region, das frühere Sechsämterland, grenzt an das Land Böhmen (Tschechien). Und wie allgemein bekannt, kommt aus Böhmen nicht nur die Musik (wie uns Peter Alexander musikalisch lehrte), sondern es werden dort auch hervorragende, weltberühmte Biere gebraut. Der lokale Biergenießer hat also die Qual der Wahl, ob er seinen Durst mit edlem Gerstsaft aus Böhmen oder mit den nicht weniger edlen Bierspezialitäten der heimischen Brauereien stillen soll. In Böhmen kostet der halbe Liter 12-(Plato)gradiges Bier allerdings durchschnittlich nur € 0,60 gegenüber € 2,20 und mehr im Teuro-Land Deutschland - da lohnt es sich schon einmal, für einen gemütlichen Abend über die Grenze zu fahren. Auch ein weiteres bekanntes und beliebtes Erzeugnis aus dieser Region, ein passender Begleiter zum Bier, der Kräuterlikör Sechsämtertropfen, hat im böhmischen Becherovka eine Ernst zu nehmende Konkurrenz.

Unbestätigten Gerüchten zufolge, kann man in dieser Gegend manchmal männliche Wesen beobachten, die, gestärkt vom Erotikbier der Lang-Bräu in Schönbrunn, auf böhmischen Landstraßen nachschauen, was sich da so alles tut ...

Die ehemaligen sechs Ämter im heutigen Landkreis Wunsiedel
Die Zahlen bedeuten die Gesamtanzahl aller Braustätten im Laufe der Jahre/Anzahl der noch aktiven
Brauereien und das Gründungsjahr der ersten Brauerei/Jahr der letzten Brauereistilllegung
 
Hohenberg
6/-
1858/1912
Kirchenlamitz
16/-
1580/1920
Selb
28/1
1601/(2001)
Gottlieb Vetter's
Lebenselixier
seit 1895
Thierstein
7/-
1870/1920
Weißenstadt
27/1
1863/(1962)
Wunsiedel
18/1
1673/(1987)
 
Hönicka-Bräu GmbH & Co KG, GF Klaus Schalter; 95632 Wunsiedel; Brautradition und Familienbesitz seit 1778; Jahresausstoß 10.000 hl Bier, AfG-Vertrieb; Braumeister Andreas Purucker; Flaschenbier mit Drehverschluss; Heimservice Der Getränkeblitz; keine Brauereigaststätte
Lang-Bräu OHG, GF Jürgen Hopf; OT Schönbrunn, 95632 Wunsiedel; Brautradition und Familienbesitz seit 1853; Jahresausstoß 20.000 hl Bier, AfG 15.000 hl; Braumeister Jürgen Hopf, Richard Hopf; Bierspezialitäten Erotikbier!, Papstbier Benedikt XVI; Leichtbier und Biermischgetränk Radler; Erlebnis-Brauereibesichtigung nach Voranmeldung; Heimservice; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Traditionsbrauereigasthof Bräustübl (verpachtet) mit Biergarten,
Fränkische Küche (Spezialität Schlachtschüssel), Hausmacher Brotzeiten, eigene Schlachtung; Gästezimmer
Landkreis Wunsiedel ( 3)
        
Bierfilze ehemaliger Traditionsbrauereien in Marktredwitz und Selb
        
 
Brauerei Nothhaft, Otto Nothhaft; 95615 Marktredwitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1882; Jahresausstoß Bier keine Angaben, AfG-Herstellung; Braumeister Frank Seyferth; Getränkeheimdienst; Brauereigaststätte Am Strand, Hausmacher Brotzeiten
Gasthausbrauerei Brauhaus Ploss GmbH, Klaus-Peter Ploß; 95100 Selb; Brautradition und Familienbesitz seit 1897, der Braubetrieb (Brauerei Rauh & Ploß) wurde Ende 1991 eingestellt, seit 1998 wird die Brautradition mit dieser kleinen Gasthausbrauerei weitergeführt; nur Fassbier, Jahresausstoß keine Angaben; Biergarten; Auszeichnung "Bayerische Küche 2004"
Brauerei Michael, Beate und Hermann Michael, Jens Schäfer; 95163 Weißenstadt; Braustätte seit 1866, im Familienbesitz seit 1906; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, AfG 1.500 hl; Braumeister Hermann Michael; ökologisches "Luchs-Bier"; keine Brauereigaststätte

 
Und zum Schluss ...
     
3 x Frankenbräu
in Mitwitz-Neundorf, Ldkrs. Kronach, Oberfranken, gegründet 1520
in Arzberg, Ldkrs. Wunsiedel, Oberfranken, gegründet 1928, leer getrunken 1974
in Schrozberg-Riedbach, Ldkrs. Schwäbisch-Hall, gegründet 1807
versorgt immer noch die Biertrinker in der fränkischen Region von Baden-Württemberg(!)

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Fachhochschule Lausitz, 01968 Senftenberg und 3048 Cottbus, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Wolf
 
Die Webseiten über die fränkische (Brau)Kultur und Lebensart, sowie das Bierkompendium werden regelmäßig erweitert und ergänzt. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Webseiten demnächst wieder. Wenn Sie über die Änderungen und Erweiterungen unserer Webseiten automatisch benachrichtigt werden wollen, senden Sie uns bitte eine eMail, damit wir Sie in den Verteiler aufnehmen können. Klicken Sie dazu bitte auf den Briefumschlag links oben am Anfang dieses Absatzes.
 
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Land karte


Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.

Bierfilze aus Oberfranken

Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.


Bierfränkische Landpartie
 
Bierkellerführer des
fränkischen Medienverlages
inFranken


Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.

 

Stadt Bayreuth


Festspielhaus


Engelstrunk - Mundartgedicht
von Reinhold "Heiner" Hartmann


Einladung
zum Altstadtbummel ...


(1880 bis 1975)


Für Genießer und Liebhaber ...

Eintragung im
Guiness Buch der Rekorde

 

Landkreis Bayreuth


Storchenpaar auf dem Schlot
der Brauerei Schnupp


Back- und Braukunst
aus einer Hand bei der
Brauerei Herold


Altar aus dem Jahre 1506
von Matthias Grünewald
(* um 1480, † 1528)
in der Kirche von Lindenhardt


(1870 bis 1958)


Apostelhumpen, 17. Jhdt
Krügemuseum, Creussen


Flaschenetikett der
Brauer-Vereinigung, Pegnitz

Historische Bierwerbung der
heutigen Jura-Bräu, Pegnitz


Brauereiwappen


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Stadt und Landkreis
Coburg

  


Blick vom Hofgarten
auf die Veste Coburg


Älteste Brauerei Coburgs
(1834 bis 2002)


Marketingkonstrukt der
Kulmbacher Brauerei AG
zum Vertrieb ihres Bieres
im Coburger Land


Alte Schäferei
Freilandmuseum in Ahorn


Moderne Bierlogistik
im Coburger Land


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Stadt Forchheim


ausgetrunken im Jahre 1995 ...


Braubetrieb von 1866 bis 1960


Forchheimer Braunbier,
erstmals gebraut im Jahre 2005

 

Landkreis Forchheim


(eröffnet im Juli 2007)

Neue Brauereien
braucht das Land ...

(eröffnet im Oktober 2008)


Historisches Foto
Brauereigasthof Goldener Löwe
Brauerei Först, Drügendorf

Siglindes Lagerbier, Gräfenberg


Wandern auf den Spuren
fränkischer Braukultur

Brauerei - Restaurant - Hotel
Schwanenbräu, Ebermannstadt


Meistertrunk aus Unterzaunsbach


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Hochfranken
 
 

Top Wirtschaftsregion im
nordöstlichen Oberfranken
 

Stadt und Landkreis
Hof

  


St. Lorenzkirche


Bürgerbräu Hof
1864 - 2007


Wärschtlamoo
(heute wegen Döner & Co.
eher selten gesehen)


Neues Logo der ehemaligen
Hofer Privatbrauerei Scherdel
nach der Übernahme durch die
Kulmbacher Brauerei AG


The Passion of Life
Internationale Hofer Filmtage


Historische Reklametafel
Brauerei Falter, Hof-Unterkotzau


Sehr vornehmer Gerstensaft ...


Verdrehte Ziffern ...
1897 bis 1978


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Stadt und Landkreis
Kronach

  


Kroniche Housnküh


Spezialitäten-Brauerei

Flößen auf der Wilden Rodach
Stadt Wallenfels


Das Bier für Förster und Wilderer
Gampertbräu, Weißenbrunn


Das Büttner- und Brauermuseum
im Bierdorf Weißenbrunn


Schiefermuseum in Ludwigsstadt


gegründet 1871,
ausgetrunken 2011


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Stadt und Landkreis
Kulmbach

  


Plassenburg, Luftaufnahme


Büttnertanz auf dem
Marktplatz in Kulmbach


Büttner "befreien" den Eisbock Geschichte des Eisbocks Braumeister Hermann Nothhaft
von der Kulmbacher Brauerei
zieht das Bockbier aus seiner
eisigen Umhüllung, während
Achim Schneider, Chef des
Kulmbacher Büttnervereins,
schon die Krüge bereithält,
damit kein Tropfen des edlen
Gerstensaftes verloren geht


Bayerisches Brauereimuseum
in der ehem. Mönchshofbräu


Schübel in Stanich


Öko-Bier "Landkrönla" und
historischer Bierfilz
aus Trechetz


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Stadt und Landkreis
Lichtenfels

  


Lichtenfelser Stadtschloss
erbaut im Jahre 1555


(1865 - 1970)
Fränkische Brauerei ?
Nicht wirklich !


(1989 - 1993)


(1878 - 1972)


Obermainflößer sind (Bier)Profis !


Cooles CoolKeg®
Günther-Bräu, Burgkunstadt


DLG-goldprämiert


Staffelberg


Ehemalige Traditionsbrauerei
(1848 bis 1994)
Herzoglich Bayerischer Hoflieferant


Brautradition seit 1820

Staffelberg-Bräu, Loffeld


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Stadt und Landkreis
Wunsiedel

  


Felsenlabyrinth Luisenburg


Bierfilz der ehemaligen
Königsbräu in Wunsiedel
(1673 bis 1987)


Der Braumeister des
Papst- und Erotikbieres
Lang-Bräu, Schönbrunn


Luisenburgfestspiele, Wunsiedel


Bierfilz der ehemaligen
Bürgerbräu in Weissenstadt
(1563 bis 1962)

 
Kräuterlikör aus Wunsiedel
und die böhmische Konkurrenz
aus Karlsbad (Karlovy Vary)


Gasthausbrauerei Ploß, Selb


Historischer Bierfilz der
ehemaligen Schlossbrauerei
in Marktredwitz-Brand
(1684 bis 1969)


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