Braukulturland Franken
... wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind
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Stadt Bamberg ( 9)
Vor dem Bamberger Rathaus wird in Zukunkt die Fahne mit dem Fränkischen Rechen ganzjährig wehen.
Allein mit dieser Entscheidung hat sich das Bamberger Stadtoberhaupt seine Wiederwahl im März 2012 mehr als verdient!
Ihre Blütezeit erlebte die Bamberger Brauereienlandschaft im 19. Jahrhundert. Damals gab es im Jahre 1850 im Stadtgebiet 62 Braustätten. Besonders in der heutigen Unteren - und Oberen Königstraße, ehemals Teil einer alten Handelsstraße, wurde der Gerstensaft in 20 Brauereien hergestellt. Übrig geblieben davon sind an dieser Straße nur noch zwei Braustätten. Im Jahre 1900 waren es noch 36 Brauereien, im Jahre 1950 noch 16 Braubetriebe und heute sind es immerhin noch acht Traditionsbrauereien, eine Gasthausbrauerei und die Versuchsbrauerei der Mälzerei Weyermann. Damit ist Bamberg die Stadt mit der weltweit höchsten Brauereiendichte und die einzig wahre Hauptstadt des Bieres.

Fotos: Markus Raupach
Gasthausbrauerei Ambräusianum GmbH, Ambros Michael Mahr, Heike Görmann; Dominikanerstraße 10; Braustätte seit 2004; Jahresausstoß keine Angaben hl; Braumeister Ambros Michael Mahr; Fränkische Küche (Spezialität Bamberger Zwiebel in Dunkelbiersoße). Das Haus ist im Familienbesitz seit 1819. Die Familie Mahr hat hier früher eine Essig- und Likörfabrik betrieben. Im Ambräusianum können Sie internationale Biergenießer(innen) treffen und sich mit Braufachleuten aus den entlegendsten Gegenden der Welt austauschen.
Brauerei Fässla OHG, Roland und Sebastian Kalb; Obere Königstraße 19-21; Braustätte seit 1649, Familienbesitz seit 1986; Jahresausstoß 28.000 hl; Braumeister Sebastian Kalb; uriger Brauereigasthof mit Bamberger Lokalkolorit, Fränkische Küche (Spezialität Schäuferla mit Wirsing und Kloß), Biergarten im lauschigen Innenhof, Hotelbetrieb; Fässla-Bierkeller (ehemaliger Maisel-Keller);
historische Fäßla Werbepostkarte
Brauerei Greifenklau GmbH, Sigmund Brockard; Laurenziplatz 20; Braustätte seit 1719, Familienbesitz seit 1914; Jahresausstoß 1.100 hl; Braumeister Sigmund Brockard; gemütliche Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Saueres Rinderherz mit Kloß); herrlicher Bierkeller mit einmaligen Blick auf die Altenburg; Hotel Altenburgblick; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Heller-Bräu Trum GmbH, historischer Brauereiausschank Schlenkerla, GF Matthias Trum; Dominikanerstraße 6; international bekannte Braustätte mit hauseigener Mälzerei für Rauchbierspezialitäten; DLG Goldprämierung; Brautradition seit 1678, Familienbesitz seit 1866; Jahresausstoß keine Angaben hl; Braumeister (Diplom) Matthias Trum, Martin Knab; Ausschank vom Holzfass; Fränkische Küche (u. a. Bamberger Zwiebel); Biergarten im Dominikanerhof; die historische Dominikanerklause wurde 2011 renoviert und vom "Rauch befreit"; im Jahre 1996 stellte das Schlenkerla die fränkische Tradition und das Bamberger Kulturgut des Ausschankes eines "Schnitt-Seidlas" ein, was nicht nur in der Rauchbier-Fangemeinde helle Empörung auslöste!
1000 Jahre Bamberger Kaiserdom
St. Peter und St. Georg
Domweihe am 06. Mai 1012, dem Geburtstag
des Bistumgründers und späteren Kaisers (HHR) Heinrich II.
(* 973, † 1024; ab 1002 König, ab 1014 Kaiser)
Kaiserdom Specialitäten-Brauerei Wörner GmbH & Co. KG (bis 1983 Bürgerbräu Gaustadt), GF Dipl.-Ing. Georg Wörner, Jochen Weber; OT Gaustadt, Breitäckerstraße 9; Braustätte seit 1718, Familienbesitz seit 1910; Jahresausstoß 260.000 hl Bier, AfG-Herstellung Club Drinks; Braumeister Mathias Merklein; Dienstleister für Lohnbrau und Lohnabfüllung; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigasthof und Hotel Kaiserdom verpachtet.
Die Brauerei Kaiserdom ist nicht nur Bambergs weitaus größte Braustätte, sondern auch als einzige international tätig; Herstellung von koscherem Bier für Bierliebhaber(innen) jüdischen Glaubens und alkoholfreiem Bier für islamische Länder.
Eine im Juni 2011 in Bamberg gegründete GmbH mit dem Namen Braumanufactur Alt-Bamberg vertreibt DLG-Gold prämierte Biere der Specialitäten-Brauerei Kaiserdom GmbH & Co. KG an regionale Getränke- und Supermärkte. Die beiden Geschäftsführer dieser GmbH sind Frau Margareta Wörner aus der alteingessenen Brauerfamilie in Bamberg-Gaustadt und Herr Herbert Meier aus Teisendorf im Berchtesgadener Land in Oberbayern (!). Herr Meier war vorher als Erster Braumeister bei der Privatbrauerei M.C. Wieninger GmbH & Co. KG in Teisendorf beschäftigt. In Sachen Alt-Bamberg/urfränkisch wird Herr Meier aber noch eine lange Zeit über den Status eines Azubis nicht hinauskommen. Immerhin ist er jedoch schon zumindest mitverantwortlich für die Auflage der sehr schönen Bierfilzserie mit Abbildungen historischer Gebäude in der Bamberger Altstadt.
Dank gebührt auch Herrn Pablo de la Riestra einem in Nürnberg lebenden, argentinischen Architekturzeichner für die anmutige und naturgetreue Darstellung der Bierfilzmotive.
Brauerei Keesmann, Elisabeth Keesmann; Wunderburg 5; Braustätte und Familienbesitz seit 1867; Jahresausstoß 20.000 hl; Bierspezialität und -klassiker Herren Pils; Braumeister Robert Blechinger, Christian Lange; Brauereigaststätte mit schönen hellen Lamperien (manchmal singt auch die E-li-sa-beth für ausgewählte Gäste), typische Bamberger Küche nach Großmutters Rezepten (Spezialität Sauere Nieren); Biergarten im Brauereihof; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Klosterbräu (älteste Brauerei Bambergs), Anne-Rose Braun-Schröder; Obere Mühlbrücke 3; Braustätte seit 1533, Familienbesitz seit 1851; Jahresausstoß 4.000 hl; Bierspezialität Schwärzla; Braumeister Wolfgang Vogel; Bockbieranstich in der historischen Zehntscheune; Brauereiführung nach Voranmeldung; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Mahr's Bräu GmbH, GF Stephan Michel; Wunderburg 10; Braustätte seit 1670, Familienbesitz seit 1895; Jahresausstoß 20.000 hl; Bierspezialität Ungespundetes hefetrübes Kellerbier (wird bei der Bedienung mit den beiden Buchstaben "a U" bestellt), Ausschank vom Holzfass; Braumeister Stefan Michel; Brauereiführung nach Voranmeldung; Brauereigespann (wird auch für Kutschfahrten durch die Bamberger Altstadt eingesetzt); urige Brauereigaststätte mit Kachelofen und Alt-Wunderburger Atmosphäre, Stammtisch der Stehgammler im Wirtshausflur (bundesweit bekannt durch Presse, Rundfunk und Fernsehen), herrlicher Biergarten; Fränkische Küche (Spezialität Bamberger Bierhaxn); eigene Schnapsbrennerei; Jazz-Frühschoppen, Brauer-Silvester, Hufbeschlag der Brauereipferde und andere Veranstaltungen (neudeutsch: Events); Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Brauerei Spezial, Familie Merz; Obere Königstraße 10; Bambergs älteste Rauchbierquelle mit eigener Mälzerei; Braustätte seit 1536, Familienbesitz seit 1898; Jahresausstoß 6.500 hl; Braumeister Christian Merz; Heimdienst im Stadtgebiet; uriger Brauereigasthof mit Lamperien, Holzdecke und Kachelofen, Fränkische Küche (Spezialität Knöchla mit Erbsenpüree), Biergarten im Brauereihof (traditioneller Treffpunkt der studentischen Teilnehmer im Anschluss an die Bamberger Fronleichnamsprozession), Übernachtungsmöglichkeit; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Das süffige Bier der Brauerei Spezial können Sie auch ganzjährig auf dem Bamberger Kult-Bierkeller "Spezikeller" geniessen. Bei einem Besuch des Bierkellers werde Sie außerdem mit einem herrlichen Panoramablick über Bamberg belohnt.
Alphabetische Liste aller (ehemaligen) Bamberger Brauereien
Fränkisches Kellerbier für den indischen Subkontinent

Während seines BWL-Studiums musste sich der Bierliebhaber Christian Klemenz, gebürtiger Kulmbacher, bei einem Auslandssemester in Indien mit dem Angebot von Einheitsbieren aus zwei niederländischen Großbrauereien begnügen.

Dabei kam ihm die zündende Idee, den Indern, die (noch) keine wirklichen Bierexperten sind, auch den Genuss eines edlen fränkischen Gerstensaftes zu ermöglichen und sie für unterschiedlichen Biergeschmack zu sensibilisieren.

Nach Abschluss seines Studiums machte er Nägel mit Köpfen. Er gründete in Bamberg die St. Erhard GmbH und entwickelte zusammen mit seinem ehemaligen indischen Kommilitonen und jetzigen Geschäftspartner Vikanshu Bhargava ein modernes Marketingkonzept. Mit einem Spezialmalz der Bamberger Mälzerei Weyermann und Tettnanger Hopfen lässt Christian Klemenz von der innovativen Brauerei Rittmayer in Hallerndorf (Kreis Forchheim, Ofr) ein würziges fränkisches Kellerbier brauen. Das Bier wird in 0,33-Liter-Flaschen aus farblosem Glas abgefüllt, die mit einem Speziallack gegen UV-Strahlung geschützt sind. Auf den St. Erhard®-Flaschenetiketten kann man lesen

"A genuine Franconian Kellerbier from the beer region number one worldwide in and around Bamberg"
Die ersten 10.000 Flaschen (ca. 32 hl) wurden bereits nach Indien verschifft, um an den indischen Hotelbars getrunken zu werden. Weitere Lieferungen werden folgen und eine Ausweitung des Absatzgebietes nach Singapur und in die VR China ist bereits angedacht.
Lesen Sie dazu auch den Bericht in der Online-Zeitung "Der neue Wiesentbote"
Braukulturland Franken wünscht dem Jungunternehmer mit seiner grandiosen Idee viel Erfolg!
Restaurant und Hotel Weierich; im "Weierich" wird zwar kein Bier gebraut, jedoch spielte der Gasthof im historischen Bamberger Bierkrieg von 1907 eine bedeutende Rolle. Dadurch hat der "Weierich" seinen festen Platz in der Bamberger Biergeschichte und Wirtshauskultur. Auch heute noch werden im Hotel-Restaurant Weierich in einem urigen Ambiente Bamberger Traditionen gepflegt.
Brauhaus Robesbierre, der Braumeister und Dozent an der Staatlichen Berufsschule für Brauer und Mälzer in Karlstadt (im fränkischen Weinland !), Robert "Paulchen" Pawelczak, braut in Bamberg seit 2000 abwechselnd verschiedene Biersorten. Leider kommen in den Genuss seiner Bierspezialitäten nur gute Freunde und Bekannte. Aber auch ausgewiesene Liebhaber der fränkischen Brautradition und Bierkultur erhalten eine (heißbegehrte) Einladung in die Wunderburg zur Bierprobe.
Robert Pawelczak ist zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ursl Blenk und Frank Wetzel (Bierregion Franken) Träger des "Bamberger Bierordens 2009" und der Auszeichnung "Goldene Bieridee 2009" des Bayerischen Brauerbundes e.V.
Café Abseits, Domino Gastgewerbe GmbH, GF Werner Richter; Pödeldorfer Straße 39; Biertempel und Wallfahrtsort für Biergenießer aus der ganzen Welt (!); ältestes Studentencafé Bambergs; Biergarten; Tagesgerichte; Catering und Partyservice; die regelmäßigen Online-News über Bier, Gastronomie und Bamberg schreibt Gerhard Schoolmann

Bamberchä Hörnla
Alte fränkische Kartoffelsorte (Kartoffel des Jahres 2008 !) und traditionelles Hefegebäck mit feinem Buttergeschmack
Bäckerei Seel, Alfred Seel; Lugbank 8; in Bambergs ältester Bäckerei (erstmals urkundlich erwähnt 1427, im Familienbesitz seit 1912) wird zwar kein Bier gebraut, aber dafür gibt es hier die berühmten Bamberchä Hörnla. Dieses Hefegebäck mit feinem Buttergeschmack, sowie das Seidla Bier sind Kulturgut und damit unverzichtbarer Bestandteil des Bamberger Alltags. Auf Bestellung bäckt Meister Alfred Seel jr. auch leckere Brote und Brötchen mit Biertreber, auch ein Rauchbierbrot ist im Abgebot.
Bamberger Brauindustrie
Weyermann Malz GmbH & Co. KG, GF Dipl.-Ing. Sabine Weyermann, Dipl.-Kfm. Thomas Kraus-Weyermann; Brennerstraße 17-19; Familientradition seit 1879; Braumalz für helle und dunkle Biere, Caramelmalze, Röst- und Weizenmalz, Diastasemalze; Röstmalzbierbrauerei (SINAMAR®) und Versuchsbrauerei seit 2003 (die Biere können Sie im Café Abseits verkosten);
Bamberger Mälzerei GmbH, GF Friedrich Hartung; Theresienstraße 32; gegründet 1888 von Carl Isidor Dessauer, der einer Bamberger Hopfenhändlerfamilie entstammte; Jahresausstoß ca. 85.000 t Malz (einschließlich der Tochterfirma Donau Malz in Neuburg/Donau)
Brauereimaschinenfabrik und Apparatebauanstalt KG Kaspar Schulz, GF Dipl.-Ing. Johannes Schulz-Hess; Kaspar-Schulz-Straße 1; seit 1677 im Familienbesitz und älteste Brauereimaschinenfabrik der Welt; führend in der Entwicklung und Herstellung von umweltschonender und energiesparender Brautechnik
Brauereibedarf Heinrich Leicht GmbH & Co.KG, GF Anja Seelmann, Wolfgang Böhm; Laubanger 17f; gegründet 1888 in der Keßlerstraße 9 in Bamberg; Spezialabteilung für die Wartung und Reparatur von historischen Braumaschinen
Fränkisches Brauereimuseum e.V., Michaelsberg 10f; gegründet im Jahre 1979 in den restaurierten, historischen Gewölben der ehemaligen Benediktiner-Braustätte des Klosters Michaelsberg; Verein zur Erhaltung und Pflege der fränkischen Brautradition und Braukultur; ca. 400 Mitglieder weltweit

 
  

Bamberg - Die wahre Hauptstadt des Bieres
Das Buch zu Bambergs Brautradition von Dr. Christian Fiedler
228 Seiten, über 300 Abbildungen - ISBN 3-00-013723-8
 

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Landkreis Bamberg ( 61)
Ampferbach Appendorf Bischberg Breitengüßbach Burgebrach Buttenheim Debring Dörfleins Dreuschendorf Drosendorf Ebing Freudeneck Geisfeld Grasmannsdorf Gunzendorf Heiligenstadt Hirschaid Höfen Huppendorf Kemmern Köttensdorf Lohndorf Melkendorf Memmelsdorf Merkendorf Mönchsambach Mühlendorf Mürsbach Oberhaid Oberleinleiter Priesendorf Reckendorf Reundorf Röbersdorf Roßdorf a. F. Sambach Schammelsdorf Schederndorf Scheßlitz Schlüsselfeld Staffelbach Stegaurach Steinfeld Straßgiech Tiefenellern Trabelsdorf Untergreuth Viereth Wattendorf Weiher Würgau Zettmannsdorf
Brauerei Herrmann, Georg Herrmann; Brückenstraße 3, OT Ampferbach, 96138 Burgebrach; Telefon (09546) 372; Brautradition und Familienbesitz seit 1754; Jahresausstoß 600 hl; Braumeister Georg Herrmann; Brauereiführung nach Voranmeldung; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte (täglich ab 09:00 Uhr geöffnet, Dienstag Ruhetag) Hähnchen (samstags), und Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung; Bierkeller Herrmann's Keller mit alten Linden und Kastanien
Biersorten: Kellerbier, Urstoff hell, Hefeweizen, Weihnachtsbock (ab Ende Oktober)
Max-Bräu, Stefan und Ilse Förtsch; OT Ampferbach, 96138 Burgebrach; Brautradition seit ca. 1870, Familienbesitz seit 1940; Jahresausstoß ??? hl, unfiltriertes Lagerbier (nur) vom Fass; Braumeister Stefan Förtsch; Kult-Bierkeller; Brauereigaststätte mit Hausmacher Brotzeiten und (Spezialität!) Gögerla (Hähnchen)
Brauerei Zum Välta (Fößel), Familie Fößel-Mazour; Baunacher Straße 29, OT Appendorf, 96169 Lauter; Telefon (09544) 20390; Brautradition und Familienbesitz seit 1812; unfiltriertes Lagerbier (nur) vom Fass; Jahresausstoß ca. 500 hl; Braumeister Edmund Fößel; Biergarten; Übernachtungsmöglichkeit; Ruhetag Dienstag, freitags Hausmusik; hier können Sie Bayerns größte Musikinstrumenten-Sammlung bestaunen
Brauerei Zur Sonne, Dieter und Christian Schuhmann; 96120 Bischberg; Braustätte seit 1587, Familienbesitz seit 1856; Jahresausstoß ca. 2.700 hl; Braumeister Christian Schuhmann; Bierkeller; Fränkische Küche (Maafisch!); Gästezimmer
Brauhaus Binkert GmbH & Co. KG (MainSeidla), GF Jörg Binkert, Anja Binkert; 96149 Breitengüßbach; Braustätte seit August 2012; Jahresausstoß noch nicht bekannt hl; Braumeister (Diplom) Jörg Binkert; Bierspezialität MainSeidla Amber Spezial; Flaschenabfüllung bei der Kemmerner Kuckucksbräu; Teilnahme am Brauerei-Mitmach-Tag nach Voranmeldung; Brauereiausschank mit "Hopfenbiergarten"; das Brauhaus liegt direkt am Main-Radwanderweg
  vom 05. August 2012

Die Brauerei und die Pension Hümmer liegen direkt am Main-Radwanderweg
Unsere kleine Hümmer Bräu, Karl Hümmer; Bühlstraße 35, 96149 Breitengüßbach; Telefon (09544) 94880; Brautradition seit 1642, Braustätte seit 2011 (Nachfolge der stillgelegten Brauerei Hümmer an der Bamberger Straße und Fortführung der Hümmer'schen Brautradition in Breitengüßbach); Jahresausstoß 120 hl; Braumeister Karl Hümmer; ruhiger Biergarten hinter dem Brauereihof; Pension "Karin", Übernachtungsmöglichkeit, Räumlichkeiten für Familienfeiern
Biersorte(n): Süffiges, bernsteinfarbenes Zwickl-Bier (Stammwürze 12,1%; 5,0 alc. Vol.%), erhältlich im Fass (10, 15 und 20 Liter) und in wiederbefüllbaren Bügelflaschen (3 und 2 Liter) und natürlich auch im Seidlas-Krug für die Pensionsgäste und jeden anderen Gast des Brauereiausschanks (einheimische Bierliebhaber(innen), Bürgermeister(!), Radwanderer, usw.); weitere Biersorten sind geplant.
Echt fränkische
handwerkliche
Braukunst
Der Bräu
Karl Hümmer
im Brauerei-Biergarten
Süffiges,
bernsteinfarbenes
Güßbacher
Zwickl-Bier
Die gute Fee
Karin Hümmer
zuständig für einen angenehmen
Aufenthalt der Pensionsgäste
Fotos: Martina Jäschke-Göller, September 2012
Schwanenbräu, Alexander Lechner; 96138 Burgebrach; Schank- und Wirtsgerechtigkeit seit 1394 - damit eine der ältesten Braustätten im Landkreis, Familienbesitz seit 1993; Jahresausstoß 1.200 hl; Felsenkeller; Fränkische Küche und zünftige Brotzeiten aus eigener Schlachtung
Löwenbräu, Johann Modschiedler; 96155 Buttenheim; Brautradition und Familienbesitz seit 1880; Jahresausstoß 10.000 hl Bier, AfG 5.500 hl; Braumeister Johann "Hansi" Modschiedler; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigasthof gutbürgerliche, fränkische Küche (Spezialität Bonakern mit Klöß), Tischreservierung am Wochenende empfohlen, Gästezimmer; Bierkeller
St. Georgenbräu GmbH & Co. KG, GF Norbert Kramer; 96155 Buttenheim; Braustätte seit 1624, im Besitz der Familie Modschiedler von 1814 bis 2009, danach Übernahme der Brauerei durch Norbert Kramer; Jahresausstoß 40.000 hl Bier; Braumeister Norbert Kramer; Bierspezialität Kellerbier, Kellerbierbrand; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst und Veranstaltungsservice; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Braumeisterpfännchen) und Brotzeiten; Bierkeller
Brauerei Müller, Franz Müller; OT Debring, 96135 Stegaurach; Braustätte seit 1699, Familienbesitz seit 1872; Jahresausstoß 1.000 hl; Braumeister Bernd Müller, Franz Müller; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst und Veranstaltungsservice; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Karpfen), Hausmacher Brotzeiten; ruhiger Biergarten hinter dem Haus
Brauerei Eichhorn (Schwarzer Adler), Alfons Eichhorn, OT Dörfleins, 96103 Hallstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 4.000 hl; Braumeister Alfons Eichhorn; Heimdienst und Veranstaltungsservice; uriges Brauereiwirtshaus fränkische Brotzeiten aus eigener Schlachtung
Brauerei Meusel, Ottmar Meusel; OT Dreuschendorf, 96155 Buttenheim; Telefon (09545) 7424; Braustätte seit 1579, Familienbesitz seit 1929; die Brauereigaststätte ist nur Sonntag vormittags und zu besonderen Anlässen geöffnet; Vollbier hell, Lager, Märzen, Pils, Leicht und (saisonal) Bock, Doppel- und Weizenbock; AfG und Mineralbrunnen; Jahresausstoß 15.000 hl Bier
Brauerei Göller, Georg Göller; Scheßlitzer Straße 7, OT Drosendorf, 96117 Memmelsdorf; Telefon (09505) 1745; Brautradition und Familienbesitz seit 1865; großer Biergarten; Ruhetag Montag; Lagerbier hell und dunkel, saisonal solange Vorrat reicht "Höpfla" Pils (ab Dreikönig), "Görchla" (ab 23. April) und "Urstoff" (ab Anfang Juni); Jahresausstoß 1.000 hl Bier
Schwanenbräu, Barbara Hübner; OT Ebing, 96179 Rattelsdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1859; Vollbier dunkel, Zwickelbier hell und Maibock; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; Braumeister Ludwig Sauer; Biergarten; Fränkische Hausmannskost (täglich Saura Fleck, auch als Kutteln bekannt) und Hausmacher-Brotzeiten; Gästezimmer
Sternbräu, Gerhard Lindner; OT Elsendorf, 96132 Schlüsselfeld; Braustätte seit 1709, Familienbesitz seit 1847; Jahresausstoß 1.000 hl; Biergarten; Fränkische Küche; Gästezimmer.
Das Bier wird jetzt im Lohnbrauverfahren von der Brauerei Friedel in Zentbechhofen (Mfr) hergestellt. Der Landgasthof wird von der Familie Lindner weitergeführt.
Brauerei Fischer, Jürgen Fischer; OT Freudeneck 2, 96179 Rattelsdorf; Telefon (09547) 488; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Ruhetag Montag; Lagerbier und (im Herbst) Bockbier; Jahresausstoß (nur Fassbier); 600 hl
Brauerei Griess, Peter Griess; OT Geisfeld, 96129 Strullendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1872; Jahresausstoß 1.500 hl; Bierkeller
Brauerei Krug, Stefan Krug; OT Geisfeld, 96129 Strullendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1820; Jahresausstoß (nur Fassbier) 800 hl
Brauerei Kaiser, Johann Kaiser; OT Grasmannsdorf, 96138 Burgebrach; Braustätte seit 1783, Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 2.000 hl
Gunzendorfer Bier Andreas Sauer GmbH, GF Irmgard Knaus; überregionale Party-Location (auf der "Brauerei"-Webseite spielt der Gerstensaft nur eine Nebenrolle!); OT Gunzendorf, 96155 Buttenheim; Brautradition und Familienbesitz seit 1612; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, AfG 4.000 hl; Braumeister Andreas Sauer; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Felsenkeller auf dem Senftenberg; Brauereigaststätte (Pächter Jürgen Kabitz) regionale Küche (Spezialität Ofenfrische Schweinehaxen);
Brauerei Drei Kronen, Roland Aichinger; Marktplatz 5, 91332 Heiligenstadt; Telefon (09198) 522; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Spezialbier - jedes siebte Seidla ist frei!, saisonal Bockbier; Jahresausstoß 500 hl; Brauereiführung auf Anfrage; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Fränkische Küche; Fremdenzimmer; Dienstag Ruhetag
Brauerei Kraus, Georg Kraus; 96114 Hirschaid; Braustätte seit 1664, Familienbesitz seit 1845; Jahresausstoß 10.000 hl Bier, AfG 3.600 hl; Biergarten; Fränkische Küche; Gästezimmer
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Brauerei Zum goldenen Adler, Adam Endres; OT Höfen 5, 96179 Rattelsdorf; Telefon (09547) 264; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Ruhetag Dienstag und Samstag; unfiltriertes Lagerbier vom Fass; Jahresausstoß 150 hl; Fränkische Küche
Brauerei Grasser, Johannes Grasser; OT Huppendorf 25, 96167 Königsfeld; Brautradition seit 1503, im Familienbesitz seit 1742; Jahresausstoß 12.000 hl Bier, AfG 2.000 hl; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Braumeister Johannes Grasser; eigene Brennerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigasthof Fränkische Küche (Spezialität Schweinebraten) und Hausmacher Brotzeiten (Spezialität Zwetschgäbames [geräucherter Rinderschinken]) aus eigener Aufzucht und zertifizierter Schlachtung; Biergarten; Übernachtungsmöglichkeit (Pension)
Wagnerbräu GmbH & Co. KG, Hubert und Lorenz Wagner; 96164 Kemmern; Brautradition und Familienbesitz seit 1788; Jahresausstoß 8.000 hl Bier, AfG 10.000 hl; Braumeister Hubert Wagner; Bierkeller (verpachtet)
Brauerei Hoh, Johannes Seeber; OT Köttensdorf 4, 96110 Scheßlitz; Telefon (09542) 627; Braustätte seit 1778, Familienbesitz seit 1844; Ruhetag Mittwoch; unfiltriertes Lagerbier (nur) vom Fass; Jahresausstoß 800 hl; Fränkische Küche (Spezialität Pfefferhähnchen)
Brauerei Hölzlein (Löwenbräu), Heinrich Hölzlein; Ellertalstraße 13, OT Lohndorf, 96123 Litzendorf; Telefon (09505) 357; Brautradition und Familienbesitz seit 1781; Ruhetag Dienstag; Vollbier hell vom Fass; Jahresausstoß 1.500 hl; Brau- und Malzmeister Johann Hölzlein; Brauereigaststätte mit Brotzeiten aus Hausschlachtung, fränkische Küche (Mittagstisch nur am Wochenende und an Feiertagen); Kultbrauerei der Bamberger Biergeniesser
Brauerei Reh OHG, Elmar und Anja Reh; OT Lohndorf, 96123 Litzendorf; Braustätte seit 1870, Familienbesitz seit 1901; keine Brauereigaststätte; Jahresausstoß ??? hl Bier, AfG ??? hl; Braumeister Ferdinand Reh; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Winkler, Friedrich Winkler; OT Melkendorf, 96123 Litzendorf; Braustätte seit 1550, Familienbesitz seit 1889; Jahresausstoß 1.000 hl
Brauerei Drei Kronen KG, Hans-Ludwig Straub; 96117 Memmelsdorf; Braustätte seit 1457, Familienbesitz seit 1936; Jahresausstoß 400 hl; goldprämiertes Stöffla-Rauchbier; Braumeister Hans-Ludwig und Isabella Straub; Brauereigasthof, bei dem sich das traditionelle und moderne Ambiente die Waage hält, mit goldprämierter (2007) gehobener fränkischer Küche (u.a. Bierkulinarium) und Hotelbetrieb
  
Brauerei Drei Kronen in Memmelsdorf und Sternbräu in Elsendorf
Brauerei Höhn, Georg Höhn; 96117 Memmelsdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1783; Jahresausstoß 300 hl; Braumeister Georg Höhn; Görchla-Bier nach einem 225 Jahre alten Rezept gebraut; Brauereigasthof bodenständig-fränkische und anspruchsvoll-moderne Küche, Hotelbetrieb; idyllischer Biergarten im Hof; Bierkeller mit jahrhunderte altem Baumbestand (1995 zum Naturdenkmal erklärt) an der Straße nach Meedensdorf
Brauerei Hummel GmbH & Co. KG, Julius Hummel; OT Merkendorf, 96117 Memmelsdorf; Braustätte seit 1556, Familienbesitz seit 1846; Jahresausstoß 9.000 hl; ausgewählte Biersorten gibt es auch in 0,33 l Flaschen ("Freggäla"); Braumeister Julius Hummel; Brauereigaststätte mit fränkischer Spezialitätenküche (Bierteigschnitzel, Zucchinischnitzel in Bierteig, Bierbraten), Hausmacher Brotzeiten; Bierkeller; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Wagner GmbH, Richard, Rainer und Günter Wagner; OT Merkendorf, 96117 Memmelsdorf; Braustätte seit 1797, Familienbesitz seit 1919; Jahresausstoß 17.000 hl; Braumeister Rainer, Günter und Hermann Wagner
Brauerei Zehendner GmbH, Stefan Zehendner; OT Mönchsambach, 96138 Burgebrach; Braustätte seit 1819, Familienbesitz seit 1939; Jahresausstoß 6.000 hl; Brauereiführung nach Anmeldung; Hausmacher Brotzeiten mit selbstgebackenem Brot (heute back ich, morgen brau ich ...)
Mühlenbräu, Rosemarie Lechner-Merklein; OT Mühlendorf, 96135 Stegaurach; Brau- und Schankrecht seit 1793, Brautradition und Familienbesitz seit 1875; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Alfons und Georg Merklein; Fränkische Küche mit Fischspezialitäten aus dem Flüsschen Aurach (in den Monaten mit "R" Karpfen!), Hausmacherbrotzeiten aus eigener Schlachtung (Trockengesalzenes, Zwetschgäbaames); Fremdenzimmer
Sonnenbräu, Ralf Schmitt; OT Mürsbach, 96179 Rattelsdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1868; Jahresausstoß 500 hl; Braumeister Horst Schmitt; Brauereiführung nach Voranmeldung; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigasthof mit Biergarten (Kinderspielplatz!) Fränkische Küche (Spezialität Rehbraten) und Hausmacher Brotzeiten; Gästezimmer, Ferienhaus Karin
Wagnerbräu, Klaus Bender; 96173 Oberhaid; Brautradition und Familienbesitz seit 1550; Jahresausstoß 3.000 hl, AfG 3.000 hl; Braumeister Klaus Bender; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Hannla-Bierkeller außerhalb der Ortschaft; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche
Brauerei Ott, Manfred Ott; OT Oberleinleiter 6, 91332 Heiligenstadt; Braustätte seit 1667, Familienbesitz seit 1822; Jahresausstoß 7.000 hl; Stefan Ott, Manfred Ott; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Hähnchen mit hausgemachtem Kartoffelsalat, Pressack-Pizza!), Brotzeiten aus eigener Hausschlachtung, kleiner Biergarten
Brauerei Schrüfer, Otto Schrüfer; Hauptstraße 31; 96170 Priesendorf; Telefon (09549) 317; Brautradition und Familienbesitz seit 1865; Ruhetag Mittwoch; Vollbier hell; Jahresausstoß 1.000 hl
Schloßbrauerei GmbH & Co. KG, Dominik Eichhorn; 96182 Reckendorf; Braustätte seit 1597, Familienbesitz seit 1930; Jahresausstoß 28.000 hl, AfG ??? hl; Braumeister Georg Merklein; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie
Brauerei Schroll, Rudolf Schroll; Hauptstraße 38; 96182 Reckendorf; Telefon (09544) 20338; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Ruhetag Donnerstag; Lagerbier und (während der Fastenzeit) Bockbier; Jahresausstoß 2.000 hl; Braumeister Karl-Heinz Schroll
Müller Bräu, Andreas Müller; OT Reundorf, 96158 Frensdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1874; Jahresausstoß 1.000 hl; großer Gastro-Bierkeller Schmausenkeller; die Brauereigaststätte im Ort ist während der Kellersaison geschlossen!
Brauerei Weber, Friedrich Weber; OT Röbersdorf, 96114 Hirschaid; Brautradition und Familienbesitz seit 1800; Jahresausstoß 2.000 hl; Fränkische Küche (in den Monaten mit "R" - Karpfen!) und zünftige Hausmacher-Brotzeiten; Biergarten
Brauerei Sauer, Richard Sauer; OT Roßdorf am Forst, 96129 Strullendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1784; Jahresausstoß 2.200 hl; Braumeister Christian Sauer; Felsenkeller;   ausgezeichnete Fränkische Küche
Brauerei Hennemann, Hans Hennemann; OT Sambach, 96178 Pommersfelden; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß ca. 1000 hl; Brauereigaststätte mit fränkischer Schmankerln-Küche; Biergarten; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Knoblach GmbH, Michael Knoblach; OT Schammelsdorf, 96123 Litzendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1880; Jahresausstoß 2.000 hl; Braumeister Michael Knoblach; eigene Schnapsbrennerei; Bierspezialität Räuschla ("Narrenbier"); Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Gögerla) und Brotzeiten; großer Biergarten; Kult-Brauerei der Bamberger Bierliebhaber(innen), während der Schammelsdorfer Biertage am Pfingstwochenende herrscht Ausnahmezustand!

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Brauerei Will, Konrad Will; OT Schederndorf, 96187 Stadelhofen; Brautradition und Familienbesitz seit 1742; Jahresausstoß 2.500 hl; großer Biergarten; Treffpunkt der Ferrari-Fans
Brauerei Drei Kronen, Josef Lindner; 96110 Scheßlitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1749; Jahresausstoß 1.500 hl; Bierspezialität: Schääzer Roggn (Roggenbier)
Sternbräu, Günter Scheubel; 96132 Schlüsselfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1828; Jahresausstoß 2.200 hl; Bierkeller
Brauerei Schwarzer Adler GbR; vertreten durch Evi Maatz; 96132 Schlüsselfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1811; Jahresausstoß 3.500 hl; Heimdienst; Brauereigaststätte Fränkische Küche; Biergarten
Brauerei Hertlein, Veronika Wolter; Hallstadter Straße 12; OT Staffelbach, 96173 Oberhaid; Telefon (09503) 7890; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; kein Ruhetag; Lagerbier dunkel (nur Faßbier); Jahresausstoß ??? hl
Hausbräu Stegaurach & Zeltverleih Winkler, Steffi Winkler; 96135 Stegaurach; Braustätte seit 2001; Jahresausstoß ca. 2.000 hl; bei einer Abnahmemenge von mindestens 100 Litern wird das Bier speziell nach Kundenwunsch gebraut; Braumeister Hans-Jürgen Winkler; Brauereiausschank (Pils-Pub) Struwwelpeter mit Biergarten
Hübner Bräu, Thomas Will; OT Steinfeld, 96187 Stadelhofen; Braustätte seit 1750, Familienbesitz seit 1904; Jahresausstoß 5.000 hl; Schnapsbrennerei
Zoigl-Stube Drei Kronen, Manuela Gänstaller; OT Straßgiech, 96110 Scheßlitz; eröffnet März 2011; überragende hausfrauliche Kochkunst (Spezialität Biertreberschnitzel mit Zwiebelspecksoße), 5-gängiges Bierkulinarium, fränkische Brotzeiten; idyllischer Brauereihof; Brauereiführung (ab 10 Personen) nach Voranmeldung; Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr ab 16:00 Uhr, jeden 1. und 3. Sonntag im Monat geöffnet ab 11:00 Uhr, Mittagstisch (Reservierung empfohlen)
Die Zoiglstube ist der Brauereiausschank der Brauerei Gänstaller in Hallerndorf-Schnaid und befindet sich in den Räumen der ehemaligen Brauerei Drei Kronen 1308 ( 1991, Braugasthof 2008).

Hier können Sie sich ein Video über die Brauerei Gänstaller und die Zoigl-Stube ansehen
Brauerei Zur Post, Konrad und Peter Hönig; OT Tiefenellern, 96123 Litzendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1813; Jahresausstoß 5.000 hl
Beck Bräu OHG, Herbert Beck; OT Trabelsdorf, 96170 Lisberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1895*); Jahresausstoß 3.500 hl; AfG 2.500 hl; Brauerei- und Felsenkellerführung; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche, geöffnet jedoch nur freitags ab 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag ab 15:00 Uhr
*)Die Brauerei war von 2008 bis Ende 2010 an den Braumeister Andreas Gänstaller verpachtet. Obwohl in dieser Zeit der Ausstoß von 1.900 hl auf 4.000 hl mehr als verdoppelt wurde und das Bier auch in das Ausland exportiert werden konnte, wurde der Pachtvertrag von der Familie Beck überraschenderweise nicht verlängert. Die Brauerei wird jetzt wieder als Familienunternehmen geführt.
Brauerei Büttner, Michael Büttner; OT Untergreuth, 96158 Frensdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1782; Jahresausstoß 1.500 hl; Biergarten; Hausmacher-Brotzeiten aus eigener Schlachtung; Wirtshauskabarett (viermal im Jahr, rechtzeitig reservieren!)
Brauerei Mainlust, Helmut Bayer; OT Viereth, 96191 Viereth-Trunstadt; Braustätte seit 1848, Familienbesitz seit 1930; Jahresausstoß 700 hl; Fränkische Küche
Brauerei Dremel, Günther Dremel; 96196 Wattendorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1865; Jahresausstoß 800 hl
Hübner Bräu, Johannes Hübner; 96196 Wattendorf; Braustätte seit 1806, Familienbesitz seit 1920; Jahresausstoß 900 hl
Brauerei Kundmüller, Anna Kundmüller; OT Weiher, 96191 Viereth-Trunstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1835; Jahresausstoß 11.000 hl; Braumeister Roland Kundmüller; Bierkeller des Jahres 2005!; Fränkische Küche; Gästezimmer; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie
Brauerei Hartmann, Ambros Hartmann; OT Würgau, 96110 Scheßlitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1550; Jahresausstoß 15.000 hl; Brauereigasthof traditionelle und moderne fränkische Küche und Hotelbetrieb; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Brauerei Seelmann, Georg Seelmann; OT Zettmannsdorf, 96185 Schönbrunn im Steigerwald; Braustätte seit 1608, Familienbesitz seit 1847; Jahresausstoß 800 hl; nach der Einstellung des Braubetriebes im Jahre 2005, wird ab November 2009 wieder gebraut (Lager, Märzen, Kellerbier und saisonal Bockbier); Vermietung von Fremdenzimmern und Zeltplätzen

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Stadt Bayreuth ( 3)
Bayreuth ist Sitz der Regierung von Oberfranken und weltberühmt durch seine Richard-Wagner-Festspiele. Ob auch Richard Wagner ein Freund des Gerstensaftes war, ist nirgendwo vermerkt. Sein wichtigster Bayreuther Mäzen, Friedrich von Feustel, verdiente jedoch sein Geld auch mit Brauereiaktien. Allerdings drängt sich bei manchen Wagner-Opern - die Wagnerianer mögen es verzeihen - der Verdacht auf, dass er sich nach durchzechter Nacht sofort ans Notenblatt gesetzt und seine nächtlichen musikalischen Eingebungen verwirrt zu Papier gebracht hat. Von Jean Paul, dem Dichter und Schriftsteller, ist jedoch bekannt, dass Wein und Bier für ihn unerlässliche Lebenselixiere waren. Das Bayreuther Bier war ausschlaggebend für seinen Umzug nach Bayreuth im Jahre 1804, wo er dann bis zu seinem Tode im Jahre 1825 lebte. Jean Paul kehrte fast täglich in die Rollwenzelei ein (damals ein Wirtshaus auf dem Wege zur Eremitage), wo ihm die Wirtin ein Zimmer für ungestörtes Arbeiten zur Verfügung stellte und in dem er seinen Rausch auschlafen konnte, bevor er sich wieder auf den Heimweg machte. Dennoch war der Dichter aber kein Trinker, wie es heute so gerne pauschaliert wird. Er hat seine alkoholischen Mixturen nach Plan als Arbeitsantrieb mit schöner Regelmäßigkeit über den Tag verteilt - der Leberzirrhose konnte er jedoch nicht entkommen. Beginnend mit dem Jahre 1731 waren im Laufe der Zeit in Bayreuth 102 verschiedene Brauereien ansässig. Die Blütezeit der Braukunst waren die Jahre 1882 bis 1884, als nicht weniger als 74 Brauereien sich um die Gunst der Biertrinker bemühten. Im Jahre 1900 waren es immerhin noch 63 Braustätten und 1945 konnten sich noch 23 Brauhäuser behaupten. Heute sorgen in Bayreuth noch fünf Brauereien dafür, dass der Biergenießer auf sein "täglich Brot" nicht verzichten muss.
Wilhelm Richard Wagner, Komponist
* 22. Mai 1813 in Leipzig
† 13. Februar 1883 in Venedig
im Palazzo Vendramin-Calergi
Jean Paul, Schriftsteller
(Johann Paul Friedrich Richter)
Passionierter Liebhaber und eifriger Genießer
des Bareither Bieres
* 21. 03. 1763 in Wunsiedel
† 14. 11. 1825 in Bayreuth
Bayreuther Bierbrauerei AG, Vorstand Peter Rutzenhöfer; Braustätte seit 1857, Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1872 durch Friedrich von Feustel, dem berühmten Bayreuther Mäzen Richard Wagners; Jahresausstoß ??? hl, AfG; Braumeister Peter Bren; tägliche Führung um 16:00 Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen) durch die Felsenkeller der Brauerei, für Reisegruppen nach vorheriger Anmeldung (auch abends möglich)

Bei der Bayreuther Bierbrauerei AG können Sie an einer Führung durch die Katakomben der Brauerei
teilnehmen und erfahren dabei sehr viel über die Bayreuther Stadt- und Biergeschichte.
Zum Abschluss gibts im Bräustüberl ein Seidla Zwick'l im Steinkrug.
Die Bierspezialitäten der Bayreuther Bierbrauerei AG werden im Lohnbrauverfahren
von der Bayreuther Brauerei Gebr. Maisel KG hergestellt.
Becher Bräu e. K., Johnny Hacker; Bayreuths älteste Braustätte seit 1781; Kooperation mit der Hacker-Pschorr Bräu GmbH, München; Jahresausstoß 1.000 hl, AfG-Vertrieb; Braumeister Johnny Hacker; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität Gegrillte Schweinshaxen) und Brotzeiten, Becher-Saal für 300 Personen, "Krugtresor" für Stammgäste im Hausflur; Biergarten

Gebrüder Maisel - legendäre Bayreuther Brauerfamilie
Begründer des Rufes Bayreuths als fränkische Weißbier-Metropole
Brauerei Gebr. Maisel KG, GF Jeff Maisel und Hermann-Josef Boerger; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Bierspezialitäten Maisel's Weisse und Maisel's Dampfbier; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Jürgen Löblein; eigenes Brauereimuseum; keine Brauereigaststätte
Landkreis Bayreuth ( 17)

Das Fichtelgebirge - nördlicher Teil des Landkreises Bayreuth
Brauerei Hütten, Michael Trassl OHG; Horst und Wolfgang Nickl; OT Hütten 6-8, 95485 Warmensteinach; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Zeltverleih; Jahresausstoß 4.000 hl, AfG

Die Fränkische Schweiz - südlicher Teil des Landkreises Bayreuth
Im Jahre 2000 erfolgte die Aufnahme ins "Guiness Buch der Rekorde" als Gemeinde mit der weltweit höchsten Brauereiendichte bezogen auf die Einwohnerzahl. Die Großgemeinde mit den Ortsteilen Heckenhof, Hochstahl und Sachsendorf hat vier Brauereien bei einer Einwohnerzahl (im Jahre 1999) von 1500 Personen. Damit ist jede Brauerei im Durchschnitt für den Durst von 375 Gemeindemitgliedern zuständig. Ein idyllischer Rundwanderweg (14 km) verbindet die Brauereien. Idealer Ausgangs- und Endpunkt für eine Bierwanderung ist der Brauereigasthof Rothenbach im Hauptort Aufseß. In den Zimmern, die der Brauereigasthof vermietet, kann man (frau) anschließend seinen Rausch ausschlafen. In Aufseß ist auch der zweite Biersommelier Oberfrankens, Ernst Rothenbach, zu Hause.
Aufsesser Brauerei, Frank Rothenbach GmbH, Diplom-Braumeister Frank Rothenbach; 91347 Aufseß; Brautradition und Familienbesitz seit 1886; Jahresausstoß ??? hl, AfG-Herstellung; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe";
Kathi-Bräu, Josef Schmitt; OT Heckenhof 1, 91347 Aufseß; Telefon (09198) 277; Brautradition seit ca. 1500; die legendäre Kathi Meyer leitete die Brauerei jahrzehntelang bis ins hohe Alter († 1993), danach wurde die Brauerei von Josef Schmitt übernommen, der schon seit 1976 als Braumeister das Kathi-Bier braut; dunkles Lagerbier und dunkles Leichtbier, im März Bockbier; täglich geöffnet von 09:00 bis 23:00 Uhr, kein Ruhetag; deftige fränkische Brotzeitplatten und berühmter Käsekuchen, freitags Schaschlikspieße; Szene-Treffpunkt für Motorradfahrer, wenn bei schönem Wetter die Biker-Horden einfallen, kann es in der Kathi-Bräu manchmal ganz schön nervig werden; Jahresausstoß 1000 hl
Brauerei Reichold, Jörg Reichold; OT Hochstahl 24, 91347 Aufseß; Braustätte seit 1870, Familienbesitz seit 1906; Jahresausstoß 1.500hl
Brauerei Stadter, Benedikt Stadter; OT Sachsendorf, Pottaschhütte 2a, 91347 Aufseß; Brautradition und Familienbesitz seit 1884; Brauereigaststätte verpachtet, Tel. (09274) 8193; Jahresausstoß 400 hl; Braumeister(in) Martin und Gundi Stadter

Für weitere Informationen zur Planung Ihrer Bierwanderung auf dem Brauereiweg
klicken Sie bitte mit der Maus auf das obenstehende Logo - Prost!
Krug-Bräu GmbH, GF Konrad Krug, Betriebsleiter Georg Hümmer; OT Breitenlesau, 91344 Waischenfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1834; Jahresausstoß 17.000 hl, AfG 2.000 hl; Braumeister Konrad "Conny" Krug; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Brauereigasthof mit traditioneller fränkischer Küche und Brotzeiten, Übernachtungsmöglichkeit; Tanzcenter
Brauerei Herold, Johann Herold; OT Büchenbach, 91257 Pegnitz; Brautradition und Familienbesitz seit mehr als 400 Jahren; traditionelles "Beck'n-Bier"; Geheimtipp ist das ofenfrische, selbstgebackene Brot; Jahresausstoß 1.900 hl
Brauerei Stöckel, Helmut Stöckel; OT Hintergereuth 4, 95491 Ahorntal; Brautradition und Familienbesitz seit 1866; Jahresausstoß ??? hl, AfG; Braumeister Georg Stöckel; Brauereigaststätte (verschiedene Brotzeiten) mit Biergarten; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; eigene Brauerei-Kapelle (!) in der noch Maiandachten und Rosenkränze stattfinden - beim Stöckel-Bräu haben halt auch die Gebetbücher "Henkel" ...
Brauerei Gradl, Hans Wolfring; OT Leups 6, 91257 Pegnitz; Telefon (09246) 247; Brautradition und Familienbesitz seit 1683; Lagerbier dunkel, Pils, Mai- und Weihnachtsbock; fränkische Brotzeiten und Bratwürste; Öffnungszeiten 09:00 bis 23:00 Uhr, Dienstag Ruhetag; Kerwa am ersten Wochenende im September; Verleih von Bierzeltgarnituren und Schankanlagen; Jahresausstoß 1.500 hl; Braumeister Hans und Stefan Wolfring
Brauerei Kürzdörfer, Uwe Kürzdörfer; OT Lindenhardt, Brauhausgasse 3, 91257 Creußen; Brautradition und Familienbesitz seit 1866; Zeltverleih; Jahresausstoß 1.300 hl; Braumeister Uwe Kürzdörfer
Brauerei Schroll, Georg Schroll; OT Nankendorf 41, 91344 Waischenfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 1.500 hl
Held-Bräu, Helmut Polster; OT Oberailsfeld 19, 95491 Ahorntal; Brautradition und Familienbesitz seit 1794; Jahresausstoß 4.000 hl
Brauer-Vereinigung GmbH, GF Rainer Deinzer; 91257 Pegnitz; Braustätte seit 1923; das Bier wird unter dem Namen "Böheim-Bier" in den Gaststätten ausgeschänkt sowie in Getränkemärkten vertrieben; Bierspezialität von April bis Juni "Flindererbier"; Jahresausstoß 2.500 hl; Braumeister Werner Heidenreich, Egid Lottes
Jura-Bräu, Wilhelm Knopf; Am Buchauer Berg 8-10, 91257 Pegnitz; Brautradition und Familienbetrieb seit 1900; Bierspezialität "Flindererbier" (saisonal); keine Brauereigaststätte; Jahresausstoß ??? hl, AfG-Herstellung
Gasthausbrauerei Hufeisen, Josef Wiegärtner; 91278 Pottenstein; Braustätte seit 1803, Gasthausbrauerei seit 1990; Jahresausstoß 1.500 hl
Brauerei Mager, Georg Mager; 91278 Pottenstein; Brautradition und Familienbetrieb seit 1774; Jahresausstoß 2.400 hl, AfG 1.000 hl; Braumeister Georg und Andreas Mager; Brauereigasthof mit traditioneller fränkischer Küche; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Heckel Erbengemeinschaft; Vorstadt 20, 91344 Waischenfeld; Brautradition und Familienbesitz seit ca. 1900; Lagerbier hell, nur Fassbier; Wirtshaus mit Gassenschänke, keine Speisen, Brotzeit selbst mitbringen!; Brau- und Mälzermeister Rainer Heckel; Jahresausstoß 300 hl

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Stadt Coburg ( 0)
Im Jahre 2006 feierte die Stadt Coburg das 950-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Die Königinwitwe Richeza von Polen (*1000, †1063), Enkelin von Kaiser Otto II., schenkte von ihrem, aus ottonischem Krongut stammenden Erbe, Saalfeld und "die Coburg" an das Erzstift Köln. Weit jüngeren Datums ist jedoch die Zugehörigkeit Coburgs zum Freistaat Bayern und damit auch zu Oberfranken. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs (1914 - 1918) und dem darauf folgenden Amtsverzicht des seit dem Jahre 1905 regierenden Herzogs Carl Eduard entstand der Freistaat Coburg. Im November 1919 stimmten 88% der Bevölkerung gegen einen Beitritt zum neuen Land Thüringen und strebten nach einer Vereinigung der beiden Freistaaten Bayern und Coburg. Der einzige Grund dafür war die bessere wirtschaftliche Situation und die gesicherte Versorgung mit Nahrungsmitteln in Bayern. Die Coburger werden deshalb bis heute in Franken Speckbayern genannt. Beim Schafkopfen an fränkischen Wirthaustischen wird eine eigennützige, hinterlistige Spielweise (beim ersten Ausspiel einen Trumpf spielen, wenn man selbst nicht die "Ruf" hat) "coburgern" genannt. Ein Staatsvertrag wurde ausgehandelt, der am 01. Juli 1920 in Kraft trat und die Bevölkerung des Coburger Landes zu fränkisch-bayerischen Bürgern machte.

Die Stadt Coburg bereicherte damals die oberfränkische Brauereiwelt um drei weitere Brauereien, von denen heute leider keine mehr existiert. Die beiden ältesten und letzten Coburger Brauereien (Scheidmantel und Sturm) wurden im Jahre 2002 von der Kulmbacher Brauerei AG übernommen. Die Braustätten in Coburg wurden teilweise stillgelegt und die Brauereigebäude abgerissen oder einer neuen Verwendung zugeführt. Die Kulmbacher vertreiben jetzt im Coburger Land unter dem Marketingkonstrukt Coburger Brauerei in Kulmbach abgefülltes Bier als Scheidmantel- und Sturm's-Bier. Solange die Betriebskosten den "shareholder value" nicht nachhaltig beeinträchtigen, maischen, sieden und gären die Kulmbacher das Coburger Bier noch in der ehemaligen Sturm Braustätte. Zur Filtration und Abfüllung wird es dann nach Kulmbach gebracht.

In der Lokalzeitung Coburger Tageblatt vom 12. März 2011 konnte man lesen, dass die Unternehmenssprecherin der Kulmbacher Brauerei AG mitgeteilt hat, dass der Braubetrieb auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Sturm an der Callenberger Straße im Sommer 2011 eingestellt wird. Die beiden Traditionsbiermarken Scheidmantel und Sturm's, sowie das Festbier zum Coburger Vogelschießen werden dann in Kulmbach gebraut. Damit endet in Coburg eine 153-jährige Brautradition. Lediglich der "Coburger Brauerei"-Getränkemarkt bleibt bestehen - vorerst. Bis sich ein Käufer für das ehemalige Brauereigelände und die Immobilien gefunden hat.

Coburger Hofbräuhaus AG (1858 bis 1982) - Flaschenetikett zum 100-jährigen Jubiläum
Landkreis Coburg ( 6)
Brauerei Eller, Christian Eller; OT Birkach am Forst (dem Eingang zum Gottesgarten), 96253 Untersiemau; Brautradition und Familienbesitz seit 1822; Brautag immer Dienstags, Jahresausstoß 1.500 hl; Braumeister Christian und Sigolf Eller; fränkische Brotzeiten aus eigener Schlachtung, Sonntags Braten und fränkische Klöße; Fremdenzimmer
Brauerei Scharpf, Werner Scharpf; OT Heilgersdorf, 96145 Seßlach; Braustätte seit ca. 1800, im Familienbesitz seit 1907; Jahresausstoß 1.000 hl Bier; Brauereigaststätte "Weißes Roß", fränkische Hausmacher Brotzeiten, warmes Essen auf Vorbestellung; eigene Landwirtschaft
Brauerei Schleicher, Oskar Döllinger; OT Kaltenbrunn, 96274 Itzgrund; Brautradition und Familienbesitz seit 1880; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, 5.000 hl AfG; Bierspezialität Storchenbier; Braumeister Oskar Döllinger; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte "Schleicher's Bräustübla" Fränkische Küche (Spezialität Bräustübla-Pfanne mit Thüringer Klößen); Biergarten
Brauerei Grosch GmbH, Familien Müller und Pilarzyk; OT Oeslau, 96472 Rödental; Braustätte seit 1492, im Familienbesitz seit 1802; Jahresausstoß 3.000 hl; Diplom-Braumeister Klaus "Spund" Müller; Brauereibesichtigung möglich; Brauereigasthof, Fränkische Küche mit saisonalen Gerichten, hausgemachte Thüringer(!) Klöße; Bierhof und -garten; Hotelbetrieb; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"

Kommunbrauhaus, Stadt Seßlach, GF der jeweilige 1. Bürgermeister; 96145 Seßlach; Braustätte seit 1335; nur saisonaler Braubetrieb; Jahresausstoß 1.250 hl; untergärige Biere, ungespundetes Bier; Braumeister Ulrich Geck; Gasthof Reinwand, urtümlich fränkische Atmosphäre, Fränkische Küche
Brauerei Murmann, Eberhard Murmann; 96253 Untersiemau; Brautradition und Familienbesitz seit 1862; Jahresausstoß ???? hl Bier, AfG-Herstellung; Brauereigaststätte verpachtet; Getränkevertrieb

     
Bierfilze der ehemaligen Brauerei Raab, gegründet 1813, leer getrunken 1981

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Stadt Forchheim ( 4)
Die Stadt Forchheim ist eine Hochburg der fränkischen Brau- und Bierkultur. Die Tradition des Brauens in Forchheim wurde bereits im Forchheimer Stadtrechtsbuch (1305 bis 1310) erwähnt. Vier Traditionsbrauereien, die älteste gegründet im Jahre 1554, brauen heute noch nach familieneigenen Bierrezepturen den wohlschmeckenden Gerstensaft. In zahlreichen Wirtshäusern und während der Kellersaison (Anfang Mai bis Ende September) auf mehr als zwanzig Bierkellern, im weiten Laubwald des nahe gelegenen Kellerberges, kann man dieses edle Feinschmeckergetränk genießen. Forchheim ist aber auch eine Stadt der Könige. Im frühen Mittelalter (in den Jahren 900, 911, und 1077) fanden in ihren Mauern drei Königskrönungen statt. Anlässlich des 1200-jährigen Stadtjubiläums im Jahre 2005 beschlossen die Forchheimer Brauereien zusammen mit der Stadt an diese Zeremonie wieder anzuknüpfen und hoben die erste Forchheimer Bierkönigin auf den Thron. Im jährlichen Wechsel sollen zukünftig die jungen Damen das Forchheimer Land und seine Brauereien mit Würde und Humor vertreten und Sympathien für Forchheim wecken. Eine Aufgabe, die sicher nicht zu schwer sein dürfte, da Forchheim auf der fränkischen Beliebtheitskala ohnehin ganz oben angesiedelt ist. Zur Pilgerstätte von Bierfreunden aus nah und fern wird die Stadt Forchheim während des jährlich stattfindenden Annafestes. Dieses Fest ist eines der bedeutendsten fränkischen Volksfeste und wird um den 26. Juli herum, dem Namenstag der Hl. Anna (Mutter der Hl. Maria), zehn Tage lang von Samstag bis Montag gefeiert. Zeitgleich mit dem 1200-jährigen Stadtjubiläum im Jahre 2005, feierte das Annafest sein eigenes 165-jähriges Jubiläum.


Seccomalereien (Wandmalereien auf trockenem Putz) aus dem 14. und 16. Jahrhundert
in der restaurierten Kaiserpfalz in Forchheim
Forchheimer Bier- und Brautradition
Brauerei Eichhorn e. K., Konrad Greif; Braustätte seit 1783, im Familienbesitz seit 1935; Jahresausstoß 1.700 hl; Braumeister Konrad Greif; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte (verpachtet) Fränkische Küche mit regionalen Spezialitäten; romantischer Biergarten; Eichhornskeller (nur in der Saison geöffnet), Blümleinskeller (nur zum Annafest geöffnet)
Brauerei Greif, Christian Schuster; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 17.000 hl; Braumeister Christian Schuster; Leichtbier, Biermischgetränke; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; ins Brauereiwirtshaus kann die eigene Brotzeit mitgebracht werden (Speisen gibt es da nämlich nicht!); Bierkeller ganzjährig geöffnet
Brauerei Hebendanz GmbH, GF Cornelia Schinzel und Fritz Hebendanz; Brautradition und Familienbesitz seit 1579; Jahresausstoß 10.000 hl; Braumeister Fritz und Martina Hebendanz, Daniel Bayer-Hebendanz; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Schnitzel Cordon Bleu [= hohe fränkische Kochkunst]); Bierkeller ganzjährig geöffnet
Brauerei Neder GmbH, GF Betty Neder; Brautradition und Familienbesitz seit 1554 (im Bamberger Stadtarchiv gibt es eine Rechnung aus dem Jahre 1554, welche die Bierlieferung eines Hans Neder in die Domstadt bestätigt), die ursprüngliche Braustätte wurde im Jahre 1881 verkauft und die Brauerei Zum Schiff übernommen; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, 3.500 hl AfG; Braumeister Rainer Kalb; Bierspezialität "Schwarze Anna"; Heimdienst und Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte Spezialität Knoblauchwürste, die eigene Brotzeit kann mitgebracht werden; Bierkeller ganzjährig geöffnet

In der zweiten Edition des bekannten Franken-Bier-Quartetts "spielen" nun auch die Forchheimer Brauereien mit.


Robert Pawelczak (links) und Frank Wetzel (rechts), die beiden Bamberger Autoren des
Franken-Bier-Quartetts, zusammen mit den Forchheimer Braumeistern
Christian Schuster (2. v. l., Greif Bräu), Rainer Kalb (Bildmitte, Brauerei Neder) und
Fritz Hebendanz (2. v. r., Brauerei Hebendanz).
Foto: Josef Hofbauer, Fränkischer Tag
 

Landkreis Forchheim ( 20)
Dietzhof Drügendorf Ebermannstadt Gräfenberg Hallerndorf Hetzelsdorf Hohenschwärz Leutenbach Neunkirchen a. B. Pretzfeld Schlammersdorf Schnaid Stiebarlimbach Thuisbrunn Unterzaunsbach Weigelshofen Weißenohe
Östlich von Forchheim erhebt sich über der Gemeinde Kirchehrenbach die Ehrenbürg aus der Landschaft, ein Bergmassiv mit der markanten Form eines Tafelbergs. Dieses Bergmassiv besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla, der von der Walburgis-Kapelle gekrönt wird, in der am 1. Mai 1697 die erste Heilige Messe gelesen wurde. Am ersten Wochenende im Mai wird deshalb die jährliche Kirchweih, das Walberla-Fest gefeiert. Dieses fränkische Frühlingsfest lockt zahlreiche Besucher an, die sich in den Wirtshäusern "rund ums Walberla" mit Spezialitäten aus der Fränkischen Küche, sowie Bieren und Edelschnäpsen aus den zahlreichen Brauereien und Obstbrennereien dieser Gegend verwöhnen lassen.

Bericht vom Walberla-Fest 2007 von Marquard Och in der Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 07. Mai 2007.
Der Erfinder einer weltbekannten Delikatesse stammt aus der Fränkischen Schweiz
In Gasseldorf, heute ein Stadtteil von Ebermannstadt, Ldkr. Forchheim (Ofr) wurde zwar nie Bier gebraut, aber dafür ist das Dorf der Geburtsort des Erfinders der weltweit bekannten
Wiener-Frankfurter-Saiten-"Hot Dog"-Würstchen.
Johann Georg Lahner (* 05. Oktober 1774 in Gasseldorf 43, † 23. April 1845 in Wien) erlernte das Metzgerhandwerk in Frankfurt/Main. In Wien (Österreich), wo er später seine eigene Selcherei eröffnete, erfand er im Jahre 1805 das Rezept für die richtige Rinder- und Schweinefleischmischung sowie eine Gewürzmixtur zur Herstellung der neuen Wurstspezialität. Die Landesinnung Wien des Fleischerhandwerks ließ im Jahre 1994 eine Gedenktafel, am Haus in dem sich die Metzgerei der Familie Lahner bis in das Jahr 1967 befand, anbringen. Auch Gasseldorf errichtete im Jahre 1997 ein Denkmal zu Ehren seines berühmten Sohnes.
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Brauerei Alt, Raimund Alt; OT Dietzhof, 91359 Leutenbach; Brautradition und Familienbesitz seit 1886; Jahresausstoß ca. 1000 hl; Braumeister Markus Alt; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Schäuferla); Biergarten; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern; bevorzugtes Wirtshaus der Erlanger Studentenschaft
Brauerei Goldener Löwe, Gerhard Först; OT Drügendorf, 91330 Eggolsheim; Braustätte seit 1525, im Familienbesitz seit 1750; Jahresausstoß 4.800 hl; Braumeister Gerhard und Volker Först, Heinrich Lorenz; eigene Brennerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (nur sonntags nach Vorbestellung) und Brotzeiten (Fränkische Hausplatte)
Ehemalige Brauereien in Ebermannstadt
Ebermannstadt



Erstmalige urkundliche Erwähnung
im Jahre 931 als kaiserliche
"villa Ebermarstad".

Im Kommunbrauhaus konnte von
1858 bis 1962 Bier gebraut werden.
1812  2013 1848  1959 1866  1953 1885  1961
1886  1965 1900  1974 1902  1959 1935  1942
Brauerei Sonne, Joseph Herbst; 91320 Ebermannstadt, Hauptstraße 29; Telefon (09194) 9093; Brautradition seit 1803, im Familienbesitz seit 1930; Jahresausstoß ??? hl, AfG-Herstellung; Braumeister Joseph Herbst; Biersorten: Pils, Kellerbier, Hefeweizen; Bügelverschlussflaschen; Schnapsbrennerei; Brauereigasthof (Spezialität Karpfen und Forellen) mit Hotelbetrieb; Heimdienst; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
ausgetrunken Januar 2013 !
Schwanenbräu, Helga Dotterweich; 91320 Ebermannstadt; Braustätte seit 1812, im Familienbesitz seit 1909; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Wilhelm Dotterweich; Schnapsbrennerei; Fränkische und internationale Küche; Restaurant und Hotel; Biergarten
Eine Empfehlung von    Braukulturland Franken

Foto: Martina Jäschke-Göller
Hotel - Gasthof Resengörg, Hauptstraße 36, 91320 Ebermannstadt
Traditionsreiches Haus, seit über 150 Jahren im Familienbesitz,
ausgezeichnete fränkische Küche, eigene Edelbrennerei.
Ausgeschenkt werden die fränkischen Bierspezialitäten der
Brauerei Penning-Zeißler in Hetzelsdorf.
Brauerei Friedmann, Siglinde Friedmann; 91322 Gräfenberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1875; Jahresausstoß 5.000 hl; Bierspezialität Ritter Wirnt Trunk; Siglinde Friedmann war bei der Übernahme der Firmenleitung im Jahre 1982 die jüngste Braumeisterin Deutschlands; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereiwirtshaus mit fränkischer Küche (Spezialität saisonal Karpfen); Biergarten "Zum Bergschlößla", Jägersberg 16; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Lindenbräu, Irene Brehmer-Stockum; 91322 Gräfenberg; Braustätte seit 1866, im Familienbesitz seit 1932; Jahresausstoß 4.000 hl Bier, 1.000 dz Malz; eigene Tennenmälzerei; Brau- und Malzmeister Ralf Stockum; Schnapsbrennerei; Brauereigasthof fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität Hausgemachte Knöchlasulzn), Fremdenzimmer; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Brauerei Lieberth, Alfred und Maria Volkmuth; 91352 Hallerndorf; Brautradition und Familienbetrieb seit 1679; Jahresausstoß 2100 hl; Braumeister Christian Volkmuth; Bierkeller: Dorfkeller und Kreuzbergkeller; Fränkische Brotzeiten, von September bis April ("R"-Monate) jeweils am Freitag Aischgründer Spiegelkarpfen aus eigener Aufzucht
Brauerei Rittmayer OHG, Franz und Georg Rittmayer; 91352 Hallerndorf; Familienbrautradition seit 1422, Brauerei im Familienbesitz seit 1849; Jahresausstoß 12.000 hl; Bierspezialität: Rauchbier Smokey George,, gebraut aus selbst importiertem, über Torffeuer getrocknetem, Whisky-Malz aus den schottischen Highlands; Spezialbier-Edition Rittmayer Oak Reserve; Braumeister Uwe Kraus; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Abfüllzentrum, Lohnabfüllung für Bier in Bügelverschlussflaschen;   Brauereigaststätte mit großem Saal und Bundeskegelbahn (verpachtet, Telefon [09545] 509214), Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität Fleischspieß, Biergockel); Bierkeller: Gartenkeller mit Waldkegelbahn (verpachtet, Telefon 0157 79258869), Kreuzbergkeller (verpachtet, [09545] 4554); Veranstaltungsservice für Betriebs- und Vereinsfeste, Familienfeiern
Brauer-Dynastie Rittmayer seit dem Jahre 1422
Aisch Willersdorf Hallerndorf
Hallerndorf, im Unteren Aischgrund gelegen, ist mit ca. 4.000 Einwohnern nicht nur die größte Gemeinde im Landkreis Forchheim, sondern auch eine Bierhochburg. Im Kernort und den eingemeindeten Ortsteilen Schlammersdorf, Schnaid und Stiebarlimbach gibt es insgesamt noch fünf eigenständige Privatbrauereien, die nach alter fränkischer Tradition und Handwerkskunst den edlen Gerstensaft herstellen. Seit dem Jahre 2004 feiert man deshalb in der Großgemeinde auch jedes Jahr am 23. April den Tag des Bieres.
Auf dem Kreuzberg bei Hallerndorf befindet sich eine Wallfahrtskapelle, die im Jahre 1463 im gotischen Baustil errichtet wurde. Umgeben ist das Kreuzbergkirchlein von drei Bierkellern, auf denen sich wandernde Kunstliebhaber und fromme Pilger mit fränkischen Brotzeiten und süffigem fränkischen Bier stärken können. Die christliche Nächstenliebe scheint jedoch zwischen den drei lokalen Brauereien, welche die Bierkeller bewirtschaften, (zumindest zur Zeit) nicht sehr ausgeprägt zu sein. Grund dafür ist die Absicht der Brauerei Friedel aus dem Hallerndorfer Ortsteil Schnaid, auf ihrem Keller den Gästen das Brauen von Bier und das Brennen von Schnäpsen zu demonstrieren. Dieses Vorhaben hat jedoch bei den beiden anderen Bierkellerbetreibern (Brauerei Rittmayer und Brauerei Lieberth aus dem Kernort Hallerndorf) heftigen Ärger und Argwohn ausgelöst. Landratsamt, Gemeinde und Brauereien liefern sich nun ein zünftiges fränkisches «Hauen und Stechen». Auch in Franken hat leider inzwischen das absolute Profit-Denken Einzug gehalten. Bitte klicken Sie auf die folgenden Links für weitere Informationen. Inzwischen herrscht jedoch wieder fränkisches Einvernehmen - denn auch die Bierwürze wird nicht so heiß getrunken, wie sie gekocht wird!
Brauen schauen auf dem Kreuzberg
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 27. 03. 2007)
Am Kreuzberg braut sich was zusammen
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 31. 03. 2007)
Beim Friedel-Keller geht es jetzt um die Erschließung
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 05. 04. 2007)
Rat rügt Salamitaktik
(Lokalzeitung Fränkischer Tag vom 21. 05. 2007)
Brauerei Penning - Zeißler, Karl Penning; OT Hetzelsdorf, 91362 Pretzfeld; Telefon (09194) 252; Braustätte seit 1623, im Familienbesitz seit 1820; Jahresausstoß 4.000 hl; Braumeister Karlheinz Penning; Brauereiführung nach Voranmeldung; Biersorten: Dunkles Vollbier vom Fass, Pils, Lager, Weizenbier, saisonal Weihnachts- und Maibock, Weihnachts- und Osterfestbier; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche (Spezialität Pfannenschnitzel); Biergarten im Hof; Öffnungszeiten: ab 16:00 Uhr, Samstag und Sonntag ab 09:00 Uhr, Ruhetage Montag und Dienstag; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern;
Brauerei Hofmann GbR, Elfriede Hofmann, Gerlinde Nentwig; OT Hohenschwärz, 91322 Gräfenberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1897; Jahresausstoß 1.500 hl Hofmannstropfen; Braumeisterin Elfriede Hofmann; Brauereigaststätte fränkische Küche (nur samstags, Spezialitäten Schälrippla, Salzknöchla), deftige Brotzeiten gibt es immer; Preisträger des Sympathie-Seidlas 2005; Bierquelle am 5-Seidla-Steig; Bustransfer zum Bahnhof Gräfenberg!
Brauerei Drummer, Peter Drummer; 91359 Leutenbach, Dorfstraße 10; Telefon (09199) 403; Braustätte seit 1763, im Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 1900 hl; nur helles Lagerbier und dunkles Vollbier; Brauereigasthof mit fränkischer Küche (Spezialität Bohnenkerne mit Kloß) und Brotzeiten aus der hauseigenen Metzgerei; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten; Service für Vereinsfeste und Familienfeiern
Brauerei Vasold & Schmitt GmbH & Co. KG, GF Dr. Georg Schmitt, Reinhold Vasold; 91077 Neunkirchen am Brand, Schellenberger Weg 3; Telefon (09134) 99410; Brautradition und Familienbetrieb seit 1888; Jahresausstoß 20.000 hl; Braumeister Peter Schmitt; Biersorten: Hell, Dunkel, Lager, Pils, saisonal Festbier; keine Brauereigaststätte
Nikl-Bräu, Mike und Alexandra Schmitt; 91362 Pretzfeld; Brauereieröffnung im Oktober 2008; nach mehr als 100 Jahren (die bisher einzige Pretzfelder Brauerei wurde 1880 gegründet und war 1893 bereits wieder "ausgetrunken") werden im Zentrum des fränkischen Kirschenanbaugebietes wieder fränkische Bierspezialitäten gebraut; Jahresausstoß ca. 1.000 hl; klassische Bottichgärung; Braumeister Mike Schmitt; Brauereiführung nach Voranmeldung; Brauereigaststätte fränkische Spezialitätenküche (Sauere Lende mit Kloß), zünftige Brotzeiten mit selbstgebackenem Holzofenbrot; Biergarten im Brauereihof; ausgezeichnet als "Frankens Brauereigasthof des Jahres 2010", 1. Platz beim "Gastronomiepreis Franken 2011"; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Die Eule im Wappen der jungen Brauerei symbolisiert den Spottnamen "Uhlbock" für den (heutigen) Ebermannstädter Ortsteil Niedermirsberg, dem Geburtsort des traditionsbewussten Braumeisters.
Video film
Da gibt es die Weinbaugemeinde Bretzfeld im ehemaligen Fränkischen Reichskreis (heute Hohenlohekreis, Region Heilbronn-Franken, Bundesland Baden-Württemberg) und die Brauereien-Marktgemeinde Pretzfeld in der Fränkischen Schweiz (Landkreis Forchheim, Regierungsbezirk Oberfranken) im Zentrum des fränkischen Kirschenanbaugebietes. Beide Kommunen pflegen seit über 40 Jahren eine innige Gemeindefreundschaft.
Aus diesem Grund können deshalb auch Bacchus-Anhänger(innen) beim Nikl-Bräu einen (oder mehrere) Schoppen Trollinger-Lemberger aus der Bretzfelder Weinkellerei Hohenlohe eG verkosten. Leider können die Gambrinus-Freund(inne)e(n) aus Bretzfeld und Umgebung in einem einheimischen Wirtshaus bis jetzt noch kein Seidla (oder mehrere) des edlen fränkischen Gerstensaftes (z.B ein Michala oder ein Zwickl) der Nikl-Bräu aus der Partnergemeinde Pretzfeld geniessen. Wir arbeiten aber daran und sind guten Mutes, dass dieser Schönheitsfehler bald der Vergangenheit angehört!
Übrigens: Die Aussprache der Ortsnamen Bretzfeld und Pretzfeld ist im fränkischen identisch. Wir Franken kennen kein "hartes P", zumindest nicht mehr nach dem vierten Seidla .
Brauerei Witzgall, Helmut Witzgall; OT Schlammersdorf, 91352 Hallerndorf; Telefon (09545) 7452; Braustätte seit 1761, im Familienbesitz seit 1898; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Matthias Witzgall; Biersorten: Hell, unfiltriertes Lagerbier; Öffnungszeiten: 09:00 bis 23:00 Uhr, Ruhetag Donnerstag; urtümlicher Bierkeller
Brauerei Friedel Kronenbräu (Brauhaus am Kreuzberg), Familie Friedel-Winkelmann; OT Schnaid, 91352 Hallerndorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1461; Jahresausstoß ??? hl; Braumeisterin Luitgard Friedel-Winkelmann; Brauhaus und Bierkeller am Kreuzberg; Schnapsbrennerei; Kreuzberger Bierzeitung;   Fränkische Küche (Spezialität Fränkischer Krustenbraten, saisonal Karpfen in Malzkruste) und Brotzeiten; Kinderspielplatz
Der edle Gerstensaft der Brauerei Friedel wird seit 2008 im Erlebnis-Brauhaus auf dem Hallerndorfer Kreuzberg gebraut.
(siehe weiter oben: "Hallerndorf ...")

Brauerei Gänstaller Drei Kronen, Andreas Gänstaller; OT Schnaid, 91352 Hallerndorf; gegründet im Februar 2011, gebraut wird im ehemaligen Dorfbrauhaus der Brauerei Friedel (siehe oben), die im Jahre 2008 auf dem Hallerndorfer Kreuzberg ein neues Brauhaus in Betrieb nahm; ausgeschenkt wird das Gänstaller-Bier in der Brauereigaststätte Zoiglstube der ehemaligen Brauerei Drei Kronen ( 1991) im Scheßlitzer Ortsteil Straßgiech; Jahresausstoß ca. 1200 hl; Bierexport ins Ausland (Dänemark, Schweden, Italien)
Braumeister Andreas Gänstaller war von 2008 bis Ende 2010 Pächter der Brauerei Beck in Trabelsdorf

Hier können Sie sich ein Video über die Brauerei Gänstaller und die Zoigl-Stube ansehen
Brauerei Roppelt, Franz Roppelt; OT Stiebarlimbach, 91352 Hallerndorf; Braustätte seit 1870, im Familienbesitz seit 1920; Jahresausstoß ??? hl; Bierkeller; Fränkische Küche, Aischgründer Karpfen aus eigenen Weihern
Elch-Bräu - Landgasthof Seitz, Georg Kugler; OT Thuisbrunn, 91322 Gräfenberg; Brauereieröffnung im Juli 2007, nachdem bis vor etwa 100 Jahren im gleichen Anwesen schon Bier gebraut wurde; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Georg Kugler; Brauereiführungen, Schaubrautage, Erlebnisvorträge; eigene Schnapsbrennerei; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte traditionelle fränkische Küche (Spezialität Sauerbraten mit Kloß, saisonal Fisch- und Wildgerichte), deftige Brotzeiten; Biergarten; Bierquelle am 5-Seidla-Steig
Brauerei Meister, Georg Meister; OT Unterzaunsbach, 91362 Pretzfeld; Telefon (09194) 9126; Brautradition und Familienbetrieb seit 1865; Jahresausstoß 5.000 hl; Biersorten: Vollbier dunkel, Festbier in der Weihnachtszeit; eigene Schnapsbrennerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte traditionelle fränkische Küche (Spezialität Pfefferhaxen, Fischgerichte - geangelt werden die Fische in der Trubach, direkt hinter dem Haus); Biergarten
Brauerei Pfister GmbH, GF Elisabeth Pfister; OT Weigelshofen, Eggerbachstraße 22, 91330 Eggolsheim; Brautradition und Familienbesitz seit 1848; Jahresausstoß 1.800 hl; BL und Braumeister Stefan Pfister; ökologische Biere; Brauereigasthof fränkische Küche (Spezialität Juralammbraten), Brotzeiten (z.B. Zwetschgäbaames), Gästezimmer; Bierkeller (siehe unten)
Zur Brauerei Pfister gehört auch der Bierkeller Schwarzer Keller. Der Bierkeller liegt in östlicher Richtung außerhalb von Weigelshofen auf dem Höhenzug "Auf der Langen Meile". Dieser typisch-fränkische Bierkeller, idyllisch und ruhig im Wald gelegen, ist ein Kleinod für die Liebhaber(innen) der fränkischen Kultur und Brautradition. Zum Glück hat man diesen Keller nicht, wie inzwischen viele andere, zu einem Gastronomiebetrieb "veredelt". Süffiges Kellerbier vom Fass direkt aus dem Felsstollen (das "Seidla" wird, großzügig bemessen, im Maßkrug für € 1,90 ausgeschenkt), zünftige fränkische Brotzeiten (Ziebeleskäs) und eine herrliche Aussicht lohnen den vielleicht etwas beschwerlichen Weg bergauf. Traditionsgemäß wird bei Kellerbetrieb die Franken(rechen)fahne aufgezogen. Der Keller ist in der Saison an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Regel ab 13:00 Uhr geöffnet.
Klosterbrauerei Weißenohe GmbH & Co. KG, GF Franz Winkler; 91367 Weißenohe; älteste Braustätte Frankens seit 1100, im Familienbesitz seit 1827; Jahresausstoß 24.000 hl; Bioland Ökobiere; Diplom-Braumeister Urban Winkler; Brauerei-Wirtshaus mit Spezialitäten aus der fränkischen Küche; Biergarten; Bierquelle am 5-Seidla-Steig

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Stadt Hof ( 2)
"Hof - in Bayern ganz oben!". Mit diesem pfiffigen Slogan und einem ansprechenden Logo im modernen grafischen Design macht die Stadt Hof auf sich aufmerksam. Hof, erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1214, liegt im nordöstlichen Teil Oberfrankens im Schnittpunkt der drei deutschen Freistaaten Bayern, Sachsen und Thüringen sowie dem tschechischen Egerland und ist landschaftlich reizvoll eingebettet in die Mittelgebirgslandschaften von Fichtelgebirge und Frankenwald beiderseits der Sächsischen Saale. Bis zum Zerfall des Ostblocks am Ende der 1980-er Jahre und der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober 1990 lag Hof unmittelbar an der Grenze der beiden politischen und militärischen Machtblöcke. Im Hofer Land sagten sich "Fuchs und Hase gute Nacht". Nach der Öffnung der DDR-Grenze war Hof die erste fränkische Stadt, die von den Bewohnern jenseits der Grenze mit ihren Trabants und Wartburgs regelrecht überflutet wurde und die das Hofer Land in kürzester Zeit bananenfrei machten. In Hof kann man heute immer noch unverfälschtes fränkisches Brauchtum und fränkische Lebensart und -qualität genießen. Die Hofer sind stolz auf ihr Bier, aber auch auf die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Wurstwaren, wie z.B. Wiener, Knacker und Bauernwürste die von den Wärschtlamännern aus ihren blitzenden Messingkesseln mit dem Spruch "haaß senn sa" angepriesen werden. Sie schätzen auch die Hofer Schnitz, einen Eintopf, der auch den verwöhntesten Gaumen befriedigt. Nationalfeiertag der Hofer ist der Schlappentag, der seit über 570 Jahren am ersten Montag nach Trinitatis gefeiert wird. Das dafür notwendige Starkbier (Schlappenbier) wird von der Hofer Brauerei Scherdel nach einer alten geheimen Rezeptur gebraut. Zu den Internationalen Hofer Filmtagen, die im Jahre 1967 erstmals durchgeführt wurden, kommen Cineasten aus aller Welt nach Hof - nicht zuletzt auch wegen des edlen Hofer Gerstensaftes ...

Historische Reklameschilder der Hofer Brauereien
Brauerei Meinel GmbH, Gisela Meinel-Hansen; Brautradition und Familienbesitz seit 1731; Jahresausstoß 15.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Braumeister Hans-Joachim Hansen; Schnapsbrennerei; Brauereibesichtigung; die Brauereigaststätte, mit einem der ältesten Biergärten von Hof, "Die Meinel's Bas" ist verpachtet
Brauerei Scherdel GmbH & Co. KG, GF Michael Krasser; Braustätte seit 1831, seit Oktober 2003 im Besitz der Kulmbacher Brauerei AG; Jahresausstoß 100.000 hl Bier, Vertrieb von AfG; Braumeister Günther Spindler, Sascha Gressmann; keine Brauereigaststätte; für das traditionelle Schlappenbier am Hofer Nationalfeiertag sind seit 2011 die Scherdel-Braumeister verantwortlich!


Hofer Nationalfeiertag seit 1432
Landkreis Hof ( 4)
Ahornberger Landbrauerei, Strößner-Bräu KG, GF Carola Strößner; OT Ahornberg, 95176 Konradsreuth; Brautradition und Familienbesitz seit 1739; Jahresausstoß 40.000 hl; Maibock mit 16,5% Vol Alkohol; Braumeister Wolfgang Saller; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Keramik-Bierbügelflaschen als Geschenksortiment; keine Brauereigaststätte
Die Brauerei hat im Mai 2011 Insolvenz angemeldet. Nach neuesten Meldungen übernimmt Walid Aziz, Chef der Frankenwälder Bürgerbräu GmbH in Naila (Ofr) zum 01. August 2012 die Brauerei.
Schloßbrauerei, Christian Stelzer; OT Fattigau, 95145 Oberkotzau; Braustätte seit 1353, im Familienbesitz seit 1900; Jahresausstoß 13.000 hl Bier, 4.000 hl AfG; erste Brauerei Frankens, die mit Rohstoffen aus kontrolliertem ökologische Landbau und nach strengen Bioland-Richtlinien braute; Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten, Biergarten
Sonnenbräu, Barbara Trier; 95192 Lichtenberg; Braustätte seit 1904, im Familienbesitz seit 1950; Jahresausstoß 42.500 hl; Spezialität Sonnenweißbierbowle, Bockbierlikör; Braumeister Dipl.-Braumeister Dipl.-Ing. Peter Trier; Schloßbrauerei Schwarzbach in Thüringen, Stammhaus der Familie Trier seit 1851, enteignet im Jahre 1949 durch die DDR-Regierung, seit 1990 wieder im Familienbesitz
Frankenwälder Bürgerbräu GmbH, GF Walid Aziz; 95119 Naila; Braustätte seit 1464, Familienbesitz der Familie Wohn seit 1928 (Insolvenz im Februar 2008), im Februar 2010 Übernahme und Sanierung der Brauerei durch Walid Aziz (Unternehmer aus Naila, der 2004 mit dem Unternehmerpreis "Mutmacher der Nation" ausgezeichnet wurde); Jahresausstoß 15.000 hl, AfG-Herstellung; Bierspezialität 1464 Fränkisch Würzig; neue Braustätte der (ehemaligen) Gottsmannsgrüner Biere; Braumeister Daniel Heindl; Heimdienst; Service für Betriebs- und Vereinsfeste, Familienfeiern; Brauereifeste und kulturelle Veranstaltungen; keine Brauereigaststätte

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Stadt Kronach ( 2)
Die Stadt Kronach ist bekannt als das Tor zum Naturpark Frankenwald. Ebenfalls bekannt ist Kronach als der Geburtsort von Lucas Cranach dem Älteren (* 1472, † 16. 10. 1553 in Weimar), einem der bedeutendsten Maler der deutschen Renaissance. Heute wird in Kronach eine Bierspezialität mit dem Namen des berühmten Sohnes der Stadt gebraut. Das bedeutendste Schützen- und Bierfest der Region ist das jährliche Kronacher Freischießen, das erstmals im Jahre 1588 stattfand. Ein spezielles «Zielwasser» wird rechtzeitg für das im Monat August stattfindende Volksfest von den Kronacher Brauereien in Stadt und Land gebraut.
Brauerei Kaiserhof GmbH & Co. KG, Thomas und Ulrich Kaiser; Braustätte seit 1863, im Familienbesitz seit 1879; Jahresausstoß 10.000 hl; Braumeister Thomas Kaiser; Brauereigasthof verpachtet, Bierschwemme Kaiserhof-Tenne
Gasthausbrauerei 's Antla (Das Entchen), Hotelbetriebsgesellschaft Zwenkau mbH, GF Bernd Holzmann; Obere Stadt, 96317 Kronach; Braustätte seit Oktober 2009; Jahresausstoß ca. 1000 hl; Braumeister Bernd Hautmann; Brauereiführungen und Brauseminare, Brautpaare können zusammen mit dem Braumeister rechtzeitig vor dem Fest das eigene Hochzeitsbier brauen; Biergarten; bodenständige fränkische Küche, Spezialität: ofenfrische Bauernente (Ant'n); Erlebnisgastronomie
Urige Wirtshausbrauerei mit traditionellen fränkischen Speisen in der Kronacher Altstadt
   "Und natürlich bekommen im Antla auch die Steinwiesener ein Bier eingeschenkt"
Landkreis Kronach ( 2)
Franken Bräu Lorenz Bauer GmbH & Co. KG, GF Ivo Petschke; OT Neundorf, 96268 Mitwitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1520; Jahresausstoß keine Angaben hl, AfG-Herstellung; Biermischgetränk Radler; Braumeister Edgar Schönmüller; Heimdienst und Veranstaltunsservice; überregionaler Vertrieb; keine Brauereigaststätte
Gampertbräu GmbH & Co. KG, GF Christian Höfner; 96369 Weißenbrunn; Brautradition und Familienbesitz seit 1514; Jahresausstoß 80.000 hl Bier, 10.000 hl AfG; Biermischgetränk Radler; Braumeister Dipl.-Braumeister Christian Höfner, Oliver Kaufmann; eigene Mälzerei, Jahresproduktion 700 dz; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; keine Brauereigaststätte

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Stadt Kulmbach ( 2 + 1)
Die Zeit, in der bekannte und traditionsreiche Brauereien mit einer einmaligen Biervielfalt und hervorragender Qualität ihrer Produkte den Ruf Kulmbachs als "heimliche Hauptstadt des Bieres" begründeten, ist lange vorbei. Darüber kann auch die jedes Jahr stattfindende Kulmbacher Bierwoche und der in der Fastenzeit zelebrierte Eisbockanstich nicht hinweg täuschen. Früher haben während der Bierwoche in den vier Ecken des Festzeltes eigenständige Kulmbacher Traditionsbrauereien das edle Festbier ausgeschenkt.
Im Laufe der Zeit brauten in Kulmbach 77 verschiedene Brauereien den Gerstensaft. Blütezeit der Braukunst war das Jahr 1870, in dem 65 Brauereien versuchten, die Gunst des Biertrinkers zu gewinnen. Im Jahre 1900 waren es noch 21 Brauereien und nach dem Jahre 1945 konnten sich noch fünf Braustätten behaupten. Heute ist leider nur eine Großbrauerei übrig geblieben. Zum Glück wurde jedoch im Jahre 1994 von Kulmbacher Biergenießern eine Gasthausbrauerei gegründet, in der die handwerkliche Braukunst weiter gepflegt wird.
Dieser wunderschöne, nostalgische Großvater-Bierkrug
der ehemaligen Kulmbacher Rizzibräu AG
wurde von einem Kulmbacher Sammler
beim Internet-Auktionsportal ebay
für stolze € 1.289 ersteigert !
Die Tradition des Kulmbacher Fasshandwerks (ohne Fass - kein Bier) wird vom Büttnerverein Kulmbach hochgehalten. Die Vereinsmitglieder führen alljährlich zur Eröffnung der Kulmbacher Bierwoche vor dem Rathaus ihren traditionellen Reiftanz auf. Die erste schriftliche Aufzeichnung über einen Büttnertanz in Kulmbach stammt aus dem Jahre 1765. Nach langjähriger Planung und Vorbereitung wurde im Jahre 2007 ein Denkmal zu Ehren des Büttnerhandwerks im Büttnerwinkel am Kulmbacher Rathaus enthüllt.
Gehirnlose Hundehalter(innen) sind dafür verantwortlich, dass am Kulmbacher Büttner-Denkmal erste Restaurierungsarbeiten notwendig geworden sind.
Der Versuch der Kulmbacher Künstlerin Heike Jost, sich im Rahmen eines soziokulturellem Kunstprojekts als Kulmbacher Bierkönigin zu installieren, war auf Dauer nicht wirklich von Erfolg gekrönt.

Reklameschilder der ehemaligen Kulmbacher Traditionsbrauereien
Kulmbacher Brauerei AG, Vorstand Dr. Peter Pöschl, Hans P. van Zon und Markus Stodden; die Großbrauerei entstand im Jahre 1996 aus der ehemals eigenständigen Reichelbräu (Gründungsjahr 1846) und gehört jetzt mehrheitlich (63,8%) der im Jahre 2002 gegründeten Brau Holding International GmbH & Co. KGaA (ein Joint Venture der Schörghuber Unternehmensgruppe (50,1 %) mit der niederländischen Heineken N.V. (49,9 %)), die Kulmbacher Firma Ireks GmbH hat 25,8% der Anteile, der Bamberger Hans Beyer 6,0%, der Rest von 4,4% ist Streubesitz; vor der Übernahme waren unter dem Dach der Reichelbräu bereits die ehemaligen Brauereien Sandlerbräu (Gründungsjahr 1831), Mönchshofbräu (Gründungsjahr 1349) und EKU (Gründungsjahr 1866) vereint; Gesamtjahresausstoß der Kulmbacher Gruppe ca. 2.135.000 hl, AfG ca. 1.265.000 hl; Braumeister Diplom-Braumeister Hermann Nothhaft, Stefan Simon

Ehemalige eigenständige fränkische Brauereien - jetzt vereinigt unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei AG.
Die Braustätten der Coburger Brauereien Scheidmantel und Sturm wurden teilweise stillgelegt.
Kenner des fränkischen Brauereigewerbes wussten schon seit geraumer Zeit, dass die Kulmbacher Brauerei AG schon lange nicht mehr die eigenständige fränkische Traditionsbrauerei ist, wie sie sich in der Werbung gerne darstellt, sondern den Interessen, Forderungen und Strategien des Mehrheitsaktionärs BHI (Brauereiholding International GmbH & Co. KGaA) unterworfen ist. Der Vorstand und auch die Mitarbeiter der Brauerei haben solche Behauptungen bisher jedoch stets vehement zurückgewiesen.
Seit der Aktionärshauptversammlung am 21. Mai 2008 in der Kulmbacher Stadthalle, weiß nun auch die breite Öffentlichkeit, wie es hinter den Kulissen der Brauerei ausschaut. Bitte lesen Sie dazu die folgenden Beiträge im Online-Archiv der Bayerischen Rundschau.
Kulmbacher Brauerei AG schreibt Rekordzahlen
(Bayerische Rundschau vom 24. Mai 2008)
Kein Vertrauen in den Vorstand
(Bayerische Rundschau vom 29. Mai 2008)
An der Grenze des Aktienrechts
(Bayerische Rundschau vom 30. Mai 2008)
Gegen alle Regeln
(Bayerische Rundschau vom 31. Mai 2008)
Übrigens - kennen Sie eigentlich schon das Heuschreckenbier ?
Kurs wird beibehalten
(inFranken vom 01. April 2009)
Lagerkeller verschwindet
(inFranken vom 03. April 2009)
Gasthausbrauerei Kulmbacher Kommunbräu e.G. Reale Bierwirtschaft, Vorstand Hans-Jürgen Pässler; Gründung der Genossenschaft im Februar 1992, rund 400 Anteilseigner; der erste Sud wurde im Juli 1994 gebraut; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Alexander Matthes; die Wirtsfamilie Stübinger, die auch einen Bauernhof bewirtschaftet, pflegt fränkische Gastlichkeit und Wirtshauskultur
Bayerisches Brauereimuseum Kulmbach e. V., GF Sigrid Daum; eröffnet im Jahre 1994 als kleines Spezialmuseum in den Räumen der ehemaligen Mönchshof Brauerei, hat es sich heute zu einem regelrechten Bierkulturzentrum mit einer eigenen kleinen Hausbrauerei entwickelt; Jahresausstoß ca. 450 hl; Braumeister Robert Boser
Landkreis Kulmbach ( 3)

Kulmbacher Land
Brauerei-Gasthof Schnupp GmbH, GF Sabine Schnupp; OT Altdrossenfeld, 95512 Neudrossenfeld; Schankstätte seit 1398, Brautradition und Familienbesitz seit 1726; Jahresausstoß 3.000 hl; eigene Schnapsbrennerei; Mitglied der Vereinigung "Private Braugasthöfe"
Der Landgasthof mit Hotelbetrieb wird von der Familie Schnupp weitergeführt.
Schübel Bräu OHG, Andrea Schübel-Münch und Jürgen Münch; 95346 Stadtsteinach; Brautradition und Familienbesitz seit 1872; Jahresausstoß 5.000 hl, AfG ca. 2.000 hl; Braumeister Jürgen Münch; keine Brauereigaststätte
Die Bierquelle in der Stanicher Traditionswirtschaft "Bräustübla" ist für immer versiegt. Mehr dazu von Sonja Adam in der Lokalzeitung Bayerische Rundschau vom 28. April 2007.
Brauerei Haberstumpf, Yvonne Wernlein; 95367 Trebgast; Braustätte seit 1531, Familienbesitz seit 1813; Herstellung von Öko-Bieren; Jahresausstoß 1.200 hl; Braumeister Hans Wernlein; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Brauereigaststätte (seit April 2012 im umgebauten alten Eiskeller) Bräuschenke Fränkische Küche und Brotzeiten, Biergarten
Frankenpost vom 14. April 2012

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Stadt Lichtenfels ( 1)
Als «Deutsche Korbstadt» ist die Stadt Lichtenfels weit über die Grenzen Frankens hinaus bekannt. Der traditionelle Korbmarkt, die Korbstadtkönigin, Deutschlands einzige Fachschule für Korbflechterei, das Innovations- und Designzentrum des Deutschen Flechthandwerks, der größte und der kleinste Korb der Welt - in Lichtenfels dreht sich vieles um die uralte Handwerkskunst des Flechtens. Sonderbarer Weise muss das Herstellen von Korbwaren aber keinen übermäßigen Durst hervorrufen, denn die Herstellung von Bier spielt(e), verglichen mit anderen oberfränkischen Städten, in Lichtenfels eher eine untergeordnete Rolle. Seit dem Jahre 1863 gab es in Lichtenfels nur neun verschiedene Brauereien von denen vier bereits Ende des 19. Jahrhunderts und zwei im frühen 20. Jahrhundert den Braubetrieb wieder einstellten. Von den verbliebenen drei Braustätten brauten zwei im Jahre 1970 bzw. 1972 den letzten Sud. Im roten Backsteinbau der ehemaligen Direktorenvilla der Bayerischen Bierbrauerei befindet sich heute das Stadtmuseum. In der ältesten Braustätte der Stadt, gegründet im Jahre 1863 als Brauerei Sigmund Hetz und später bekannt unter dem Namen «Wicklespeter», hielt man bis zum Jahr 1992 durch. Eine zwischenzeitlich eröffnete Gasthausbrauerei mit dem Namen «Zum Bräuwirt» musste bereits nach vier Jahren (1989 - 1993) die Pforten wieder schließen. Heute gibt es in der Stadt Lichtenfels, abgesehen von einer Gasthausbrauerei in einem eingemeindeten Ortsteil, keinen lokal gebrauten Gerstensaft mehr. Im Landkreis sieht es mit noch 15 Braustätten zwar etwas besser aus, jedoch liegen 12 (!) dieser Brauereien im ehemaligen Landkreis Staffelstein, der bei der Gebietsreform im Jahre 1972 in den Lichtenfelser Landkreis eingegliedert wurde.

Bierfilze ehemaliger Lichtenfelser Brauereien aus dem Stadt- und Landkreis
Brauerei Wichert KG, Rainer und Michael Wichert; OT Oberwallenstadt, 96215 Lichtenfels; Brautradition und Familienbesitz seit 1863; Jahresausstoß 3.000 hl; Braumeister Michael Wichert; Fränkische Küche und Brotzeiten

Landkreis Lichtenfels ( 3 + 12)
Brauhaus Leikeim, Andreas Leikeim GmbH & Co. KG, GF Christine Leikeim; 96264 Altenkunstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1887; Jahresausstoß 220.000 hl Bier, 30.000 hl AfG; Braumeister Helmut Kerling, Stefan Dück; keine Brauereigaststätte; Brauereibesichtigung nach Voranmeldung; Europas modernste Abfüllanlage für Bügelverschlussflaschen; Tochterbraustätte Brauerei Altenburg, Thüringen (Jahresausstoß ca. 150.000 hl)
Günther-Bräu, Rudolf Günther; 96224 Burgkunstadt; Brautradition und Familienbesitz seit 1840; Jahresausstoß 7.000 hl; Braumeister: Diplom-Braumeister Peter Günther
Püls-Bräu OHG, GF Hans Püls; 96260 Weismain; Brautradition und Familienbesitz seit 1789; Jahresausstoß: ???? hl Bier, AfG-Abfüllung; Braumeister: Werner Lamm, Horst Weiß, Diplom-Brauingenieur Thomas Gommelt; Flaschenbier mit Schraubverschluss!; DLG-Qualitätsauszeichnungen in Gold; keine Brauereigaststätte
Bad Staffelstein (12)
Ebensfeld Frauendorf Loffeld Nedensdorf Pferdsfeld Stublang Uetzing Unterneuses Vierzehnheiligen Wiesen



Der Gottesgarten im Tal des Obermains
Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, Rathaus in Staffelstein, ehemaliges Benediktinerkloster Banz
Der berühmteste Sohn von Bad Staffelstein ist der im Jahre 1492 geborene Rechenmeister Adam Ries(e) Auch der Name des deutschen Dichters Joseph Victor von Scheffel ist eng mit Staffelstein verbunden. Er verbrachte im Sommer des Jahres 1859 in der Schlosswirtschaft des Johann Schonath in Schloss Banz einen zweimonatigen Erholungsaufenthalt und verfasste während dieser Zeit auf dem Staffelberg das Gedicht «Wanderfahrt». Mit der Vertonung dieses Gedichtes durch den Würzburger Stadtkämmerer, Stadtkapellmeister und Komponisten Valentin Eduard Becker im Jahre 1870 entstand die Hymne aller Franken - das bekannte Frankenlied.
Der Name des Staffelsteiner Bürgers, der den ersten Schritt machte, damit sich in Staffelstein und den umliegenden Ortschaften eine bis heute vorhandene Brautradition und Biervielfalt entwickeln konnte, ist wahrscheinlich nur den Personen geläufig, die sich mit der Geschichte des fränkischen Brauwesens näher beschäftigen. Im Jahre 1806 erhob der französische Kaiser Napoleon I. das Kurfürstentum Bayern zum Königreich. Der ehemals selbstständige fränkische Reichskreis wurde aufgelöst und die Territorien in das neu geschaffene Vasallen-Königreich zwangseingegliedert. Mit dem (unfreiwilligen) Anschluss an Bayern kam aber auch der napoleonische «Code Civil» nach Franken. Dieses Regelwerk gab jedem Bürger das Recht ohne Zunftzwang ein Handwerk auszuüben, ein Geschäft zu eröffnen und sich an einem Ort seiner Wahl niederzulassen. Der junge Staffelsteiner Johann Reinlein erkannte die Chancen der Gewerbefreiheit, beantragte beim Rat der Stadt einen Gewerbeschein zur Errichtung eines privaten Brauhauses und stieß dabei auf heftigen Widerstand. Die eingesessenen und priviligierten Bierbrauer, die den Gerstensaft, mehr schlecht als recht, gemeinsam im städtischen Kommunbrauhaus brauten, hatten Angst um ihr Monopol. Der couragierte Reinlein bestand jedoch auf seinem neuen Recht und forderte hartnäckig die Erteilung der Gewerbeerlaubnis. Im Bayerischen Staatsarchiv in Bamberg finden sich die Akten zum Fall Johann Reinlein und belegen seinen beschwerlichen Weg bis zur Erteilung der Konzession. Heute wird zwar im alten Stadtgebiet kein Bier mehr gebraut, aber durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften in das ehemalige Stadtgebiet ist Bad Staffelstein auch weiterhin mit acht Privatbrauereien eine fränkische Bierhochburg.
Aber neben der herrlichen Landschaft des «Gottesgarten», dem süffigen Bier und den kulinarischen Genüssen in den fränkischen Wirtshäusern, bietet auch das Thermalbad Obermain Therme (sogar mit eigener Königin) eine hervorragende Möglichkeit für einen erholsamen und abwechslungsreichen Aufenthalt.
   
In Hausen am Oberlauf des Mains und am Fuße des Banzer Berges gelegen, wird nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf im historischem Gasthaus "Zur Mainfähre"
wieder fränkische Wirtshauskultur gepflegt. Bekannt wurde das Wirtshaus durch die Erzählung "Abenteuer in Banz" des Dichters Eugen Roth.
Ausgeschenkt werden die Bierspezialitäten des Familien-Brauhauses Leikeim aus Altenkunstadt.
Gasthof "Zur Mainfähre", OT Hausen 12, 96231 Bad Staffelstein; Telefon (09571) 7584616; geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr
Brauhaus Ebensfeld (Schwanenbräu), Hans-Karl Engelhardt; 96250 Ebensfeld; Braustätte seit 1752, im Familienbesitz seit 1864; Jahresausstoß 6.000 hl Bier, AfG 4.000 hl; Brauereigasthof Zum Schwan verpachtet
Brauerei Hetzel (Zum Pfau) OHG, Anton Hetzel; OT Frauendorf 11, 96231 Bad Staffelstein; Telefon (09573) 6435; Brautradition und Familienbesitz seit 1820; Jahresausstoß 4.000 hl; Braumeister Thomas Kunzelmann; Biersorten: Lager hell, Pils, Weihnachtsbockbier und -festbier; Öffnungszeiten: nur sonntags von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 24:00 Uhr
Staffelberg-Bräu KG, Familien Geldner und Wehrfritz; OT Loffeld, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1856; Jahresausstoß 12.000 hl Bier, AfG 18.000 hl; Braumeister A. Geldner, Metzger- und Braumeister Karl-Heinz Wehrfritz; Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern; Brauereigaststätte mit fränkischer Küche, Hausmacher Brotzeiten, jeden zweiten Dienstag Schlachtschüssel aus der eigenen Hausmetzgerei
Gasthausbrauerei Reblitz, "Kleines Brauhaus in Nedensdorf", Adelheid und Reinhold Reblitz; OT Nedensdorf, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit ca. 1803, erste urkundliche Erwähnung 1835; Jahresausstoß 350 hl; Braumeister Dipl.-Braumeister Reinhold Reblitz; urgemütliches fränkisches Wirtshaus; Fränkische Schmankerln und Brotzeiten; Gästezimmer im Landhausstil eingerichtet
Brauerei Leicht, Kunigunda Leicht; OT Pferdsfeld, 96250 Ebensfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 250 hl Bier; Braumeister Friedrich Leicht; Freitag bis Sonntag Fränkische Küche; Fremdenzimmer
Brauerei Dinkel, Andreas Dinkel; OT Stublang, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 550 hl; Braumeister Hubert Dinkel; Fränkische Küche (Küchenchef Jürgen Dinkel), Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung; Gästezimmer
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Gasthausbrauerei Hennemann (Löwen-Bräu), Familie Hennemann; OT Stublang, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1925; Jahresausstoß keine Angaben hl; Braumeister Thomas Hennemann; Fränkische Küche, Wildgerichte aus eigener Jagd, Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung; elegantes Gästehaus
Metzgerbräu, Manfred Reichert; OT Uetzing, 96231 Bad Staffelstein; der Metzgermeister stellt in seiner Wurstküche nicht nur vorzügliche fränkische Wurstwaren und einen über Buchenholz geräucherten Landschinken her, sondern nutzt seit Mai 2005 den Wurstkessel auch, um 200 l süffigen Gerstensaft (Land- und Weizenbier) pro Woche zu brauen. Das Bier verkauft er, abgefüllt in Ein- und Zweiliter-Flaschen mit Henkel und Bügelverschluss, in seinem Metzgerei-Laden. Unter dem Namen Uetzinger Metzgerbräu wird das Bier auch an ein Bistro geliefert. Seidla-Krüge und Bierfilze der Hausbrauerei gibt es ebenfalls.
Der Wurstkessel hat seit 2012 für das Bierbrauen ausgedient. Das Bier wird jetzt im neuen Sudhaus auf einer nagelneuen Brauanlage mit fünf Gär- und Lagertanks gebraut. Aus der Hausbrauerei ist ein regionales Brauhaus geworden.
Brauerei Martin, Hans-Georg "Hagi" Martin; OT Unterneuses, Viehtriebweg 3, 96250 Ebensfeld; Telefon (09573) 4382; Brautradition und Familienbesitz seit 1868; Jahresausstoß 150 hl; Braumeister Johann Martin; Biersorten: Dunkel (nur Fassbier); Öffnungszeiten: 16:00 (Samstag und Sonntag 10:00) bis 24:00 Uhr, Ruhetag Mittwoch
Brauerei Trunk (Alte Klosterbrauerei Vierzehnheiligen), Alfred und Andreas Trunk; OT Vierzehnheiligen, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1803; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, AfG 1.000 hl; Braumeister Andreas und Martin Trunk; Brauereiführung nach Anmeldung; Biergarten;Heimdienst; Service für Betriebs-, Vereinsfeste und Familienfeiern;
Brauerei Hellmuth, Georg Hellmuth; OT Wiesen, 96231 Bad Staffelstein; Braustätte seit 1756, im Familienbesitz seit 1812, Gastwirtschaft seit 1836; Jahresausstoß 420 hl; Braumeister Andreas Hellmuth; Fränkische und überregionale Küche; Fremdenzimmer, Ferienwohnungen und -haus
Brauerei Thomann, Alfons und Brigitte Thomann; OT Wiesen, 96231 Bad Staffelstein; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; Jahresausstoß 400 hl; Braumeister Alfons Thomann; Fränkische Küche an Sonn- und Feiertagen; Gästezimmer, Ferienwohnung

Hopfen und Malz - der fünfzehnte Nothelfer (nicht nur im oberfränkischen Gottesgarten)!

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Stadt und Landkreis Wunsiedel ( 2 + 3)
Die Festspielstadt Wunsiedel ist bekannt für die jährlich stattfindenden Luisenburgfestspiele (erstmalige Erwähnung von Spielen auf auf der Los- oder Luxburg im Jahre 1692). Der Landkreis gilt als die Wiege und das Herz der fränkischen Porzellanindustrie. Diese im nordöstlichen Teil Oberfrankens gelegene Region, das frühere Sechsämterland, grenzt an das Land Böhmen (Tschechien). Und wie allgemein bekannt, kommt aus Böhmen nicht nur die Musik (wie uns Peter Alexander musikalisch lehrte), sondern es werden dort auch hervorragende, weltberühmte Biere gebraut. Der lokale Biergenießer hat also die Qual der Wahl, ob er seinen Durst mit edlem Gerstsaft aus Böhmen oder mit den nicht weniger edlen Bierspezialitäten der heimischen Brauereien stillen soll. In Böhmen kostet der halbe Liter 12-(Plato)gradiges Bier allerdings durchschnittlich nur € 0,60 gegenüber € 2,20 und mehr im Teuro-Land Deutschland - da lohnt es sich schon einmal, für einen gemütlichen Abend über die Grenze zu fahren. Auch ein weiteres bekanntes und beliebtes Erzeugnis aus dieser Region, ein passender Begleiter zum Bier, der Kräuterlikör Sechsämtertropfen, hat im böhmischen Becherovka eine Ernst zu nehmende Konkurrenz.

Unbestätigten Gerüchten zufolge, kann man in dieser Gegend manchmal männliche Wesen beobachten, die, gestärkt vom Erotikbier der Lang-Bräu in Schönbrunn, auf böhmischen Landstraßen nachschauen, was sich da so alles tut ...

Die ehemaligen sechs Ämter im heutigen Landkreis Wunsiedel
Die Zahlen bedeuten die Gesamtanzahl aller Braustätten im Laufe der Jahre/Anzahl der noch aktiven
Brauereien und das Gründungsjahr der ersten Brauerei/Jahr der letzten Brauereistilllegung
 
Hohenberg
6/-
1858/1912
Kirchenlamitz
16/-
1580/1920
Selb
28/1
1601/(2001)
Gottlieb Vetter's
Lebenselixier
seit 1895
Thierstein
7/-
1870/1920
Weißenstadt
27/1
1863/(1962)
Wunsiedel
18/1
1673/(1987)
 
Hönicka-Bräu GmbH & Co KG, GF Klaus Schalter; 95632 Wunsiedel; Brautradition und Familienbesitz seit 1778; Jahresausstoß 10.000 hl Bier, AfG-Vertrieb; Braumeister Andreas Purucker; Flaschenbier mit Drehverschluss; keine Brauereigaststätte, Heimservice Der Getränkeblitz
Lang-Bräu OHG, GF Jürgen Hopf; OT Schönbrunn, 95632 Wunsiedel; Brautradition und Familienbesitz seit 1853; Jahresausstoß 20.000 hl Bier, AfG 15.000 hl; Braumeister Jürgen Hopf, Richard Hopf; Bierspezialitäten Erotikbier!, Papstbier Benedikt XVI; Leichtbier und Biermischgetränk Radler; Erlebnis-Brauereibesichtigung nach Voranmeldung; Heimservice; Service für Betriebs-, Vereins-, und Familienfeste; Traditionsbrauereigasthof Bräustübl (verpachtet) mit Biergarten Fränkische Küche (Spezialität Schlachtschüssel), Hausmacher Brotzeiten, eigene Schlachtung; Gästezimmer
 
        
Bierfilze ehemaliger Traditionsbrauereien in Marktredwitz und Selb
        
 
Brauerei Nothhaft, Otto Nothhaft; 95615 Marktredwitz; Brautradition und Familienbesitz seit 1882; Jahresausstoß ???? hl Bier, AfG-Herstellung; Braumeister Frank Seyferth; Getränkeheimdienst; Brauereigaststätte Am Strand, Hausmacher Brotzeiten
Gasthausbrauerei Brauhaus Ploss GmbH, Klaus-Peter Ploß; 95100 Selb; Brautradition und Familienbesitz seit 1897,der Braubetrieb (Brauerei Rauh & Ploß) wurde Ende 1991 eingestellt, seit 1998 wird die Brautradition mit dieser kleinen Gasthausbrauerei weitergeführt; Jahresausstoß ???? hl Bier (bei jedem Brauvorgang werden 1.000 Liter Gerstensaft gebraut); nur Fassbier; Biergarten; Auszeichnung "Bayerische Küche 2004"
Brauerei Michael, Beate und Hermann Michael, Jens Schäfer; 95163 Weißenstadt; Braustätte seit 1866, im Familienbesitz seit 1906; Jahresausstoß 5.000 hl Bier, AfG 1.500 hl; Braumeister Hermann Michael; ökologisches "Luchs-Bier"; keine Brauereigaststätte

 
Und zum Schluss ...
     
3 x Frankenbräu
in Mitwitz-Neundorf, Ldkrs. Kronach, Oberfranken, gegründet 1520
in Arzberg, Ldkrs. Wunsiedel, Oberfranken, gegründet 1928, leer getrunken 1974
in Schrozberg-Riedbach, Ldkrs. Schwäbisch-Hall, gegründet 1807
versorgt immer noch die Biertrinker in der fränkischen Region von Baden-Württemberg(!)

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Berufsbildende Schulen, 37115 Duderstadt, Frau Studiendirektorin Gertraud Binder
Fachhochschule Lausitz, 01968 Senftenberg und 3048 Cottbus, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Wolf
 
Die Webseiten über die fränkische (Brau)Kultur und Lebensart, sowie das Bierkompendium werden regelmäßig erweitert und ergänzt. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Webseiten demnächst wieder. Wenn Sie über die Änderungen und Erweiterungen unserer Webseiten automatisch benachrichtigt werden wollen, senden Sie uns bitte eine eMail, damit wir Sie in den Verteiler aufnehmen können. Klicken Sie dazu bitte auf den Briefumschlag links oben am Anfang dieses Absatzes.
 
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Land karte


Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.

Bierfilze aus Oberfranken

Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.


Bierfränkische Landpartie
 
Bierkellerführer des
fränkischen Medienverlages
inFranken


Eine Initiative des
Deutschen Brauer-Bundes e.V.


Stadt Bamberg


Altes Rathaus

Herkunft und Bedeutung
Bamberger Straßennamen


«Sigi» von der
Mahr's Bräu .....

..... und «Otto» vom
Ambräusianum


Historischer Bierfilz der
ehemaligen Weiß-Tauben-Bräu
im Zinkenwörth 17-19
1588   1917

Für weitere zeitgenössische
Bierfilzla (ehemaliger) Bamberger
Brauereien bitte hier klicken.

Bambergs ältestes Wirtshaus
seit 1380


Der Geheimtipp !


... und dann gibt es da noch
diese Gasthausbrauerei
in Brasilien
Blog oficial da Bamberg

 

Landkreis Bamberg


Schloss Seehof
Gemeinde Memmelsdorf


Seminar-Brauerei für
Haus- und Hobbybrauer
in Memmelsdorf


Das Lebenselexier


Fränkische Brautradition
Bier aus Holzfässern


Der Abfüller


Auch der Kohlenhändler
hatte früher seine Bierfilzla



Es war einmal ...

... eine fränkische
Postkutschenstation
mit Brauerei


und fränkischer ...

... Brotzeit

Gestärkt vom fränkischen

Bier, besiegte St. Georg
den Drachen !


Es klappert die Mühle ...



... am rauschenden Bach


Wo man singt, da lass
Dich ruhig nieder ...

Jubiläumsfestbier
850 Jahre Merkendorf


Wappen der Brauerei Hübner
in Wattendorf


Sternbräukeller
in Schlüsselfeld


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Stadt Bayreuth


Festspielhaus


Engelstrunk - Mundartgedicht
von Reinhold "Heiner" Hartmann


Einladung
zum Altstadtbummel ...


(1880 bis 1975)


Für Genießer und Liebhaber ...

Eintragung im
Guiness Buch der Rekorde

 

Landkreis Bayreuth


Storchenpaar auf dem Schlot
der Brauerei Schnupp


Back- und Braukunst
aus einer Hand bei der
Brauerei Herold


Altar aus dem Jahre 1506
von Matthias Grünewald
(* um 1480, † 1528)
in der Kirche von Lindenhardt


(1870 bis 1958)


Apostelhumpen, 17. Jhdt
Krügemuseum, Creussen


Flaschenetikett der
Brauer-Vereinigung, Pegnitz

Historische Bierwerbung der
heutigen Jura-Bräu, Pegnitz


Brauereiwappen


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Stadt und Landkreis
Coburg

  


Blick vom Hofgarten
auf die Veste Coburg


Älteste Brauerei Coburgs
(1834 bis 2002)


Marketingkonstrukt der
Kulmbacher Brauerei AG
zum Vertrieb ihres Bieres
im Coburger Land


Alte Schäferei
Freilandmuseum in Ahorn


Moderne Bierlogistik
im Coburger Land


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Stadt Forchheim


ausgetrunken im Jahre 1995 ...


Braubetrieb von 1866 bis 1960


Forchheimer Braunbier,
erstmals gebraut im Jahre 2005

 

Landkreis Forchheim


(eröffnet im Juli 2007)

Neue Brauereien
braucht das Land ...

(eröffnet im Oktober 2008)


Historisches Foto
Brauereigasthof Goldener Löwe
Brauerei Först, Drügendorf

Siglindes Lagerbier, Gräfenberg


Wandern auf den Spuren
fränkischer Braukultur

Brauerei - Restaurant - Hotel
Schwanenbräu, Ebermannstadt


Meistertrunk aus Unterzaunsbach


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Hochfranken
 
 

Top Wirtschaftsregion im
nordöstlichen Oberfranken
 

Stadt und Landkreis
Hof

  


St. Lorenzkirche


Bürgerbräu Hof
1864 - 2007


Wärschtlamoo
(heute wegen Döner & Co.
eher selten gesehen)


Neues Logo der ehemaligen
Hofer Privatbrauerei Scherdel
nach der Übernahme durch die
Kulmbacher Brauerei AG


The Passion of Life
Internationale Hofer Filmtage


Historische Reklametafel
Brauerei Falter, Hof-Unterkotzau


Sehr vornehmer Gerstensaft ...


Verdrehte Ziffern ...
1897 bis 1978


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Stadt und Landkreis
Kronach

  


Kroniche Housnküh


Spezialitäten-Brauerei

Flößen auf der Wilden Rodach
Stadt Wallenfels


Das Bier für Förster und Wilderer
Gampertbräu, Weißenbrunn


Das Büttner- und Brauermuseum
im Bierdorf Weißenbrunn


Schiefermuseum in Ludwigsstadt


gegründet 1871,
ausgetrunken 2011


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Stadt und Landkreis
Kulmbach

  


Plassenburg, Luftaufnahme


Büttnertanz auf dem
Marktplatz in Kulmbach


Büttner "befreien" den Eisbock Geschichte des Eisbocks Braumeister Hermann Nothhaft
von der Kulmbacher Brauerei
zieht das Bockbier aus seiner
eisigen Umhüllung, während
Achim Schneider, Chef des
Kulmbacher Büttnervereins,
schon die Krüge bereithält,
damit kein Tropfen des edlen
Gerstensaftes verloren geht


Bayerisches Brauereimuseum
in der ehem. Mönchshofbräu


Schübel in Stanich


Öko-Bier "Landkrönla" und
historischer Bierfilz
aus Trechetz


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Stadt und Landkreis
Lichtenfels

  


Lichtenfelser Stadtschloss
erbaut im Jahre 1555


(1865 - 1970)
Fränkische Brauerei ?
Nicht wirklich !


(1989 - 1993)


(1878 - 1972)


Obermainflößer sind (Bier)Profis !


Cooles CoolKeg®
Günther-Bräu, Burgkunstadt


DLG-goldprämiert


Staffelberg


Ehemalige Traditionsbrauerei
(1848 bis 1994)
Herzoglich Bayerischer Hoflieferant


Brautradition seit 1820

Staffelberg-Bräu, Loffeld


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Stadt und Landkreis
Wunsiedel

  


Felsenlabyrinth Luisenburg


Bierfilz der ehemaligen
Königsbräu in Wunsiedel
(1673 bis 1987)


Der Braumeister des
Papst- und Erotikbieres
Lang-Bräu, Schönbrunn


Luisenburgfestspiele, Wunsiedel


Bierfilz der ehemaligen
Bürgerbräu in Weissenstadt
(1563 bis 1962)

 
Kräuterlikör aus Wunsiedel
und die böhmische Konkurrenz
aus Karlsbad (Karlovy Vary)


Gasthausbrauerei Ploß, Selb


Historischer Bierfilz der
ehemaligen Schlossbrauerei
in Marktredwitz-Brand
(1684 bis 1969)


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