Braukulturland Franken
... wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind
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Karpfen-Radweg
Die mittelfränkischen Brauereien
Ansbach
Markgrafenstadt
Regierungssitz von Mittelfranken
Ausgetrunken!
Im Regierungssitz Mittelfrankens wird kein Bier mehr gebraut. Das ist seltsam, da man annehmen könnte, dass die Beamten in ihren verstaubten Amtsstuben mit einem kräftigen Durst in den frühen Feierabend gehen. Im Laufe der Jahrhunderte waren in Ansbach zwölf verschiedene Brauereien ansässig. Die älteste, im Jahre 1670 als »Freiherrliche von Crailsheimsche Brauerei« urkundlich erwähnt, hat als letzte Brauerei im Jahre 2002 unter dem Namen »Ehemaliges Markgräfliches Hofbräuhaus Fechter & Reuter KG« den Braubetrieb eingestellt.

       
Die »St. Gumbertus« Kirche aus dem 15. Jahrhundert auf einem Bierfilz und einer Reklametafel
der ehemaligen »Schoberbräu«, gegründet im Jahre 1689, Braubetrieb eingestellt im Jahre 1971
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Landkreis
Ansbach
10 Brauereien
Orte mit Brauereien im Landkreis Ansbach
Bitte auf den Ortsnamen klicken
Dorn-Bräu, Karl Dorn e.K.; 91590 Bruckberg; Brautradition und Familienbesitz seit 1766; eigene Quelle; Jahresausstoß ca. 5.000 hl; Braumeister Karl und Georg Dorn; Bierverkauf ab Brauerei; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster
Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität: Schweizer Schnitzel, Bierbrauerschnitzel); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
Brauerei Hauf KG, GF Bernd Hauf; 91550 Dinkelsbühl; Brautradition und Familienbesitz seit 1901; eigene Quelle und Hefezucht; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Peter Beyerlein und Walter Gögelein; Heimdienst (Stadtbereich); »Drive in«-Getränkemarkt; Festausrüster
Brauereigaststätte »Zum wilden Mann« seit 1658; GF Denise Anders Fränkische Küche (Spezialität: Krustenbraten mit Friedrich-Hauf-Soße); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Stefansbräu - Dinkelbrauer, Stefan Klein; 91550 Dinkelsbühl; Braustätte seit Januar 2008; Jahresausstoß ca. 500 hl; Diplom-Braumeister Stefan Klein; Bierverkauf ab Brauerei; Festausrüster; keine Brauereigaststätte


Gasthausbrauerei »Weib's Brauhaus«, Melanie Gehring; 91550 Dinkelsbühl; Braustätte seit November 1999; Jahresausstoß ca. 250 hl, nur Fassbier; Diplom-Braumeisterin Melanie Gehring; Brauereiführung nach Voranmeldung
Brauereigaststätte Fränkische und schwäbische Hausweibskost nur von Produkten aus der Region (Spezialität: Weib's Töpfle, Biergulasch); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Übernachtungsmöglichkeit; Terasse und Biergarten mit Kinderspielplatz
Dinkelsbühler Gerstensaft für Individualisten !
Weib's Brauhaus
braut das Bier für die Tagediebe ...
Brauerei »Zum Koppen«
Friedrich Früh
( 1798 bis 1952 )
Diese Brauerei braute das Bier
für die Frühaufsteher ...
Weib's Brauhaus
braut auch das Bier für die Nachteulen ...
Gasthausbrauerei Forstquell (vormals Brauerei Höhenberger, Stammhaus der Oettinger Brauerei GmbH), Familie Kollmar; OT Fürnheim, 91717 Wassertrüdingen; Braustätte seit 1400, im Familienbesitz seit 1731 (der 1958 eingestellte Braubetrieb wurde 1997 wieder aufgenommen); Brauwasser aus dem eigenen Brunnen; Jahresausstoß ca. 800 hl, nur Fassbier; Braumeister Helmut Rieß, Ludwig Metz; Lehr- und Versuchsbrauerei des Brauhauses Oettingen; monatliches Vollmondsudfest; Brauerei- und Brunnenbesichtigung nach Voranmeldung; kleines Brauereimuseum; eigene Schnapsbrennerei; Günther und Ingrid Kollmar- Förderstiftung
Gasthaus und Tafernwirtschaft mit stilecht renovierten Räumen und Stuben regionale fränkische Küche (Spezialität "Schlot-Engeli" [gerauchte Bratwürste], Wildgerichte), Brotzeiten mit selbstgebackenem Brot; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Terrasse und Biergarten
Reindler Bräu GmbH & Co. KG (Brauhaus Jochsberg), GF Susanne Reindler; OT Jochsberg, 91578 Leutershausen; Braustätte seit 1663, im Familienbesitz seit 1840; eigene Mälzerei; Jahresausstoß ??? hl Bier, AfG-Herstellung; Braumeister Klaus Ranger; Biere saisonal: »Seckenator« Doppelbock (November - Januar); Heimdienst; Festausrüster
Brauereigasthof Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Schnitzel mit Bratkartoffeln), Hausschlachtung, selbstgebackenes Brot; Räumlichkeiten für Familienfeiern; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten
Hauff-Bräu GmbH & Co. KG, GF Doris Weid-Gundel; 91586 Lichtenau; Braustätte seit 1489, im Familienbesitz seit 1756; eigenes Brauwasser (Tiefbrunnen), Jahresausstoß ca. 70.000 hl; Braumeister Franz Pedersen; alkoholfreies Bier, Biermischgetränk »Radler«; eigenes kleines Brauereimuseum; Brauereiführung nach Voranmeldung; keine Brauereigaststätte
Landwehr-Bräu, Wilhelm Wörner GmbH & Co. KG, GF Gerhard Ilgenfritz, Roland Hausmann; OT Reichelshofen, 91628 Steinsfeld; Braustätte seit 1755, Familienbesitz seit 1913; eigener Getreideanbau; hauseigener Hopfengarten; Jahresausstoß ca. 25.000 hl; Braumeister Gerd Fimpel; alkoholfreies Bier, Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: Winterfestbier und dunkles Bockbier; Bierbrände und -likör, Biersenf und -gelee; kleines Brauereimuseum (Brauereilehrpfad); hauseigene Musikkapelle und Bierkönigin; verschiedene »Biehrungen« nach Voranmeldung; Festausrüster; Bierversand
Wunderschöner fränkischer Brauereigasthof mit vier gemütlichen und individuell eingerichteten Gasträumen anspruchsvolle Küche mit regionalen und saisonalen Gerichten (Spezialität: Bierkutscherteller), aber auch zünftige fränkische Brotzeiten; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten; Hotelbetrieb; Mitglied der Vereinigung »Private Braugasthöfe«
Brauerei Reuter, Ludwig Reuter; OT Unternbibert, Hauptstraße 17, 91622 Rügland; Telefon (09828) 229; Braustätte seit 1717; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; Braumeister Ludwig Reuter; Biersorten: bernsteinfarbenes Vollbier; das Bier (Fass/Kasten) ist nur im Direktverkauf ab Brauerei (werktags 18:00 - 19:00 Uhr) und im Heimdienst (im Umkreis von ca. 5 km, einmal pro Woche) erhältlich; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Landbräu Fischer GmbH & Co. KG, GF Angela Hüttner; 91632 Wieseth; Braustätte seit 1607, im Familienbesitz seit 1872; Jahresausstoß ca. 3.500 hl; Braumeister Gerhard Wagemann; Biere saisonal: Weihnachtsbock; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Getränkehandel; Festausrüster; Zeltverleih
Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität: Holzhackersteak); Räumlichkeiten für Familienfeiern
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Erlangen
Universitätsstadt
2 Brauereien
Die Universitäts- und Hugenottenstadt (Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge im Jahre 1686) hat eine lange Brautradition. Die erste Braustätte wurde im Jahre 1690 als »Reichsfreiherr von Buirettesches Brauhaus« gegründet und nach fast 200 Jahren (1863) als »Brauerei zur Wolfsschlucht Zacharias Wolf« stillgelegt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts brauten in Erlangen achtzehn Brauereien den edlen Gerstensaft. Begünstigt durch den Anschluss der Stadt an das sich damals schnell entwickelnde bayerische Eisenbahnnetz, stand Bier aus Erlangen an erster Stelle des bayerischen Bierexportes. Die Erzeugnisse der Erlanger Brauereien galten damals im gesamten Kaiserreich und auch in Übersee, vor allem in Nordamerika, als Inbegriff für guten Gerstensaft.
Wie überall im Grossraum Nürnberg wurden auch in Erlangen in den 1970er Jahren von den damaligen Nürnberger (branchenfremden) Brauaktionären, die eine Biervielfalt als Schmälerung ihrer Dividende betrachteten, reihenweise Traditionsbrauereien aufgekauft und stillgelegt. Heute wird die Erlangener Brautradition noch von einer Großbrauerei, einer Gasthaus- und Spezialitätenbrauerei und zwei Mälzereien hochgehalten. Im September 2013 wurde eine Genossenschaft gegründet, die sich die Wiedergründung der ehemaligen Erlangener Brauerei Weller (stillgelegt 1911) zum Ziel gesetzt hat. Leider kommt dieses Projekt nur schleppend voran. Auf dem Erlangener Brauereienweg kann man sich über die historischen (und noch bestehenden) Braustätten der Stadt informieren.

Mekka für ca. 1,3 Millionen Besucher und Biergenießer aus nah und fern ist jedoch die jährlich stattfindende »Berchkärwa«. Das größte und schönste fränkische Bier- und Volksfest wird seit mehr als 250 Jahren immer um Pfingsten zwölf Tage auf dem Erlanger Burgberg gefeiert. Unter den herrlichen alten, mit Lampions geschmückten Kastanienbäumen können die durstigen Gäste kühles Festmärzenbier aus steinernen Maßkrügen genießen. Geburtstag der Bergkirchweih war der 21. April 1755 als die Stadträte beschlossen, den Pfingstmarkt von der Altstadt hinauf zum Burgberg zu verlegen. Im Jahre 2007 wurde mit einer alten Tradition gebrochen und erstmals »Fremdbier« auf dem Berg ausgeschenkt!
Historische Postkarte anno 1902 - © Stadtarchiv Erlangen
Kitzmann Bräu GmbH & Co. KG, GF Peter Kitzmann; Braustätte seit 1712, im Familienbesitz seit 1833 (die Brautradition der Familie Kitzmann beginnt jedoch schon anno 1733 in Unternesselbach); eigene Quelle und Hefezucht; Jahresausstoß ca.100.000 hl; Braumeister Benjamin Kloos, Stefan Herz; alkoholfreie und Leichtbiere, Biermischgetränk »Radler«; das extra eingebraute »Bergkirchweihbier« erhielt 2005 beim »Monde Selection« in Brüssel die Goldmedaille; Spezialbiersorten: »Achala«, Sondereditionen »Fränkisches Rotbier« und »Bayrisch Märzen«; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster; eigene Brennerei (Bockbierschnaps und -likör); »BräuKontor«-Getränkevertrieb (verpachtet); seit dem Jahre 1999 krönt die Brauerei jedes Jahr eine »Bierkönigin«;
Brauereigaststätte »BräuSchänke« (verpachtet) Fränkische Küche (Spezialität Schäuferla in Dunkelbiersoße mit Kloß); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
Fröhliche Herrenpartie anno 1960 - © Brauerei Kitzmann
Gasthaus- und Spezialitätenbrauerei Steinbach-Bräu, Christoph Gewalt; Brautradition seit 1861, im Jahre 1923 wird wegen der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen durch die Inflation der Braubetrieb eingestellt und nur noch die Mälzerei weiter geführt, im Mai 1995 wird mit der Inbetriebnahme der Gasthausbrauerei wieder an die alte Brautradition angeknüpft, zu Pfingsten 1997 war es dann wieder soweit - nach 74 Jahren wurde wieder ein »Bergkirchweih«-Festbier auf dem Steinbach-Keller ausgeschenkt; eigene Mälzerei; eigene Quelle; Jahresausstoß ???, 20 hl/Sud; nur Fassbier, 5-Liter-Partyfässchen und 2-Liter-Krüge; Diplom-Braumeister Christoph Gewalt; Storchennest auf dem Schornstein der Brauerei, bei Ankunft der Störche wird das »Storchenbier« ausgeschenkt; kleines Brauereimuseum; Brauerei- und Museumsführung nach Voranmeldung
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität Fränkische Bratwürste mit Sauerkraut, Bio-Gerichte); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume im »Storchenkeller«; Biergarten
Bierkeller Steinbach-Keller auf dem Burgberg (nur während der Bergkirchweih geöffnet)
Mälzereien
Mälzerei Gebr. Steinbach GmbH (Zirndorf), GF Jörg und Christine Gewalt; im Familienbesitz seit 1861; Malzmeister Gerd Küffner; Herstellung von Brau-, Spezial- und Backmalzen aus anerkannt ökologischem Anbau; Versuchssude, um spezielle Malze zu optimieren, werden bei der Steinbach-Bräu durchgeführt
Klostermalz Wirth GmbH, GF Diplom-Braumeister Stefan Bergler; OT Frauenaurach und Erlangen-Hafen; Mälzerei seit dem 17. Jahrhundert, im Familienbesitz seit 1871; Herstellung von (Bio) Brau- und Spezialmalzen aller Art; Vertragsanbau für Kunden mit speziellen Wünschen hinsichtlich Braugersten- oder Brauweizensorten
... ausgetrunken 1974 nach 244 Jahren
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Landkreis
Erlangen-Höchstadt
9 + (1) Brauereien
Orte mit Brauereien im Kreis Erlangen-Höchstadt
Bitte auf den Ortsnamen klicken
Brauerei Rittmayer (Lamm), Alois Rittmayer; OT Aisch, 91325 Adelsdorf; Familienbrautradition seit 1422, Brauerei im Familienbesitz seit ca. 1648; Jahresausstoß ca.1.900 hl; Hausbrauer Bier, »Aascher Wasser« nur für die eigene Gaststätte; Braumeister Alois Rittmayer; Brauereiführung nach Voranmeldung
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Karpfen); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Brauerei Fischer, Norbert Fischer; OT Greuth, 91315 Höchstadt/Aisch; Brautradition und Familienbesitz seit 1702; Jahresausstoß ca. 1.200 hl; Lager, Rauchbier, Hefeweizen hell, Weihnachtsbock; Braumeister Norbert Fischer; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster
Brauereigaststätte Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag (nur 01.05.-30.09), Freitag, Samstag ab 16:00 Uhr, Sonntag und an Feiertagen ab 11:00 Uhr; Fränkische Küche (Spezialität: Karpfen aus eigenen Weihern); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten;
schöner und familienfreundlicher Bierkeller am Ortseingang des Nachbarortes Zentbechhofen (ca. 1 km)
Red Castle Brew, Michael Bellair; 90562 Heroldsberg; Braustätte seit 2012; Jahresausstoß ??? hl; Bierspezialität: obergäriges Rotbier; hochpreisige »Craft«-Biere, traditionell klassische fränkische Biere sucht man hier vergebens; Braumeister Michael Bellair; Herstellung von Nebenprodukten (Bieressig, -senf, -gelee, BBQ Sauce, Backmischungen, usw.); Bierversand; keine Brauereigaststätte
Der Eintrag für die Brauerei »Red Castle Brew« ist der Vollständigkeit geschuldet. »Braukulturland Franken« ist von der hohen Qualität der handwerklich hergestellten Brauereiprodukte überzeugt. Wir sind aber der Meinung, dass man, angefangen beim englischen Brauereinamen über die primäre Herstellung von hochpreisigen »Craft-Bieren« bis zur Eigenwerbung der Brauerei "wir brauen kein Bier, wir erhalten die bayerische Kultur!!!", hier nicht wirklich von einer Erhaltung und Pflege der traditionellen fränkischen Braukultur sprechen kann.
Brauerei Heller, Hans Heller; 91074 Herzogenaurach; Brautradition und Familienbesitz seit 1874; Jahresausstoß ca. 4.500 hl Bier, AfG-Herstellung; Bio-Bier; Braumeister Cornelia, Alexander und Hans Heller; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Bratwürste); Räumlichkeiten für Familienfeiern
Kleine Brauereienhistorie von Herzogenaurach
Bierfilz 1930 Bierfilz 1935   Bierfilz Vorder- und Rückseite
nach der Übernahme 1974 durch die
Brau AG (Tucher), Nürnberg (Mfr)
   
Brauerei Zimmerer
1876 1971
ab 1942 im Besitz von Johann Polster
Firmierung Brauerei Polster
Brauerei Hubmann
1876 1978
1974 Übernahme durch die Brau AG (Tucher), Nürnberg
Brauerei Polster
1875 1979
bis 1971 Brauerei Staudigel
ab 1972 im Besitz von Johann Polster
ab 1975 im Besitz von Ilse Hubmann,
1979 Sudhaus abgebrannt
Bierfilz 1955
Privatbrauerei Heller
Hans Heller
1874
  Polsterbräu GmbH
Gasthausbrauerei
Hubmann Bräu
Josef Hubmann
1998 2001
 
Brauerei Blauer Löwe Gemeiner GmbH; GF Herbert Sauer; 91315 Höchstadt/Aisch; Brautradition seit 1633, im Familienbesitz seit 1907; hauseigene Quelle; Jahresausstoß ??? hl Bier, AfG-Herstellung; Braumeister Ingo Sauer; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Brauhaus Höchstadt/Aisch e.G., GF Baptist Ackermann; 91315 Höchstadt/Aisch; gegründet 1926 von sieben Höchstadter Gastwirten, die die stillgelegte ehemalige Brauerei Dressel (Zum Schwan, gegr. 1866) pachteten; eigenes Brauwasser (Brunnen); Jahresausstoß ca. 7.000 hl Bier, ca. 4.000 hl AfG; Braumeister Michael Ackermann; fränkische Tradition des Hausbrauerbieres; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Getränkemarkt; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Häuserfronten in Höchstadt an der Aisch
Zum Löwenbräu OHG, Benno Wirth; OT Neuhaus, 91325 Adelsdorf; Brautradition und Familienbesitz seit 1774; hauseigenes Brauwasser; Jahresausstoß ca. 3.000 hl; Braumeister Benno Wirth, Hans-Günter Wirth; Bierspezialität Aischgründer Karpfen-Weisse; fränkische Tradition des Hausbrauerbieres; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; eigene Schnapsbrennerei (Obstbrände, Weißbierbrand, Bierschnaps und -likör, außerdem Herstellung von Bier-Gelee, Bier-Pralinen); Brauereiladen
Brauereigaststätte Fränkische Küche (Spezialität: Bierkutschersteak) mit saisonalen Gerichten (Spargel, Karpfen, Pilze, Wild), fränkische Hausmacher Brotzeiten mit Malzschrotbrot aus dem Holzbackofen; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Terasse; Hotelbetrieb; Mitglied der Vereinigung »Private Braugasthöfe«
Felsenkeller, nur wenige Gehminuten von der Brauerei entfernt idyllisch im Laubwald gelegen, Fränkische Küche und deftige Brotzeiten; fränkische Bierkellerkultur vom Feinsten; (nur in der Saison geöffnet)
Wie alles beim Löwenbräu ist auch die Internetpräsenz vom Feinsten!
Brauerei Geyer KG, Reinhard Geyer; 91097 Oberreichenbach; Brautradition und Familienbesitz seit 1894; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; Braumeister (Diplom) Reinhard Geyer, Andreas Geyer; DLG Prämierung; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; Schnapsbrennerei (Brände, Geister und Liköre)
uriges Brauereiwirtshaus mit altfränkischer Bausubstanz seit 1519 Fränkische Küche (Spezialität: Bierbrauersteak) mit saisonalen Spezialitäten (Karpfen aus eigenen Weihern, Wild aus eigener Jagd), 14-tägig Schlachtschüssel, Hausmacher Brotzeiten; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Terrasse
romantischer Felsenkeller (nur in der Saison geöffnet) Spezialitäten: Adlerhaxen, Fisch vom Grill; Hausmacher Brotzeiten, eigene Brotzeit mitbringen erlaubt; Kinderspielplatz
Uralte fränkische »Craft!«-Bier-Brauereien
Brauerei Sauer, Herbert Sauer; Hauptstraße 45, 91341 Röttenbach; Telefon (09195) 7910; Brautradition und Familienbesitz seit 1871; Jahresausstoß ??? hl; Biersorten: Pils, Export, Festbier, Storchenbier, Kellerbier (wird auch auf dem Zeckerner Keller ausgeschenkt); Braumeister Herbert Sauer; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Getränkemarkt; Festausrüster; Storchennest auf dem Kamin der Brauerei
Brauereigaststätte »Hopfenhaus« (verpachtet, Inh. Sebastian Daniel) Fränkische und internationale Küche (Spezialität: Geschmorte Ochsenbacken in Malzbiersauce); BBQ Grillabende im Sommer; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; kleiner Biergarten im Hof
Brauerei Friedel, Michaela Baier; Höchstadter Straße 1, OT Zentbechhofen, 91315 Höchstadt/Aisch; Telefon (09502) 209; Braustätte seit 1467; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ca. 2.000 hl Bier, ca. 1.000 hl AfG; Brau-und Malzmeister Timo Baier; Biersorten: Vollbier, Landbier, Märzen, Kellerbier, Pils, Hefeweizen hell, Maibier (jedes Jahr am 01. Mai Brauereihoffest), Bockbier »Friedelsator« im Herbst, Weihnachtsbier; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Getränkemarkt; Festausrüster
Brauereiwirtshaus Offnungszeiten: Mo, Mi - Fr ab 16:00 Uhr, Sa, So, Feiertage ab 09:00 Uhr, Dienstag Ruhetag Fränkische Hausmannskost und Brotzeiten (Spezialität: Bratwürste); Räumlichkeiten für Familienfeiern; schöner Biergarten hinter dem Haus
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Fürth
Kleeblattstadt
1 Brauerei
Am 11. Juli 1836 wurden durch die Nürnberger Brauerei Lederer als erstes deutsches Eisenbahnfrachtgut zwei Fässer Bier mit dem ersten von Nürnberg nach Fürth führenden Zug verschickt. Empfänger war der Bahnhofswirt in Fürth. Weil die »Ludwigseisenbahn« noch nicht über Gepäck- bzw. Güterwagen verfügte, wurden die beiden Fässer gegen Bezahlung von zwölf Kreuzern auf den Vordersitzen eines Personenwagens der dritten Klasse transportiert. Mit diesem historischen Ereignis hat die Stadt Fürth für immer einen Platz in der deutschen Biergeschichte eingenommen.
Es war damals jedoch keineswegs so, dass die Fürther das Bier aus Nürnberg einführen mussten, um ihren Durst zu stillen. Im Jahre 1836 gab es in Fürth fünf Brauereien, die älteste Braustätte bereits im Jahre 1600 gegründet, die den edlen Gerstensaft für die heimischen Biertrinker brauten. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts drehten jedoch die Aktionäre der Nürnberg-Fürther Brauerei-Aktiengesellschaften das Fusions-, Übernahme- und Stilllegungs-Karussell so lange, bis es in Fürth keine eigenständige Brauerei mehr gab, abgesehen von der Fürther Braustätte der (heute) zum »Oetker-Konzern« gehörenden Tucher Bräu, die ihren damaligen Firmensitz jedoch in Nürnberg hatte. Tucher braute seine Biere bis zum April 2009 auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Humbser(-Geismann) in der Schwabacher Straße. Dann war auch damit Schluss (siehe weiter unten) und das historische, im Jugendstil erbaute, Sudhaus wurde stillgelegt. Die Zecher bei der Fürther Michaelis-Kirchweih, der traditionsreichen und größten fränkischen Straßen- und Wirtshauskirchweih, müssen heute mit einem auf der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth gebrauten Kirchweihfestbier vorlieb nehmen. In den Augen von hartgesottenen Fürther Lokalpatrioten und Bierliebhabern ein unhaltbarer Zustand.
Der Geismann-Saal, Schauplatz zahlreicher »Poculator«-Anstiche
Ausschnitt aus einer zeitgenössischen Postkarte
Weit über die Grenzen Fürths hinaus bekannt war die Brauerei Geismann, die im Jahre 1722 von der Familie Lederer gegründet wurde. Im Jahre 1884 braute die Brauerei zum ersten Mal den legendären Doppelbock »Poculator«, der über viele Jahrzehnte hinweg nicht nur die einheimischen Bierliebhaber begeisterte, sondern Starkbiergenießer aus ganz Deutschland in den »Geismann«-Saal nach Fürth lockte und auch in Würzburg, Schweinfurt und Berlin ausgeschenkt wurde. Nachdem die inzwischen im Jahre 1967 zur Humbser-Geismann fusionierte Brauerei im Jahre 1972 in der Patrizier Bräu AG aufging, fand im Jahre 1995 auch die Herstellung des »Poculators« ein Ende, der inzwischen von der Tucher Bräu hergestellt wurde. Der »Geismann-Saal« musste bereits im Jahre 1982 dem Neubau für das »City Center« weichen. Im Frühjahr 2006 liessen jedoch die Tucher Bräu und die Comödie Fürth mit einem großen »Poculator«-Fest diese mehr als 100 Jahre alte Tradition wieder aufleben. Das dafür extra eingebraute Starkbier hatte eine Stammwürze von 18,4% und einen Alkoholgehalt von 7,2 Vol%.
Tucher Bräu GmbH & Co KG, GF Fred Höfler, Gunther Butz; Tucherstraße 10, 90763 Fürth; Brautradition seit 1672; das Sudhaus steht genau auf der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth; die Brauerei gehört zur Radeberger-Gruppe, welche dem Familienunternehmen Dr. August Oetker KG in Bielefeld gehört; Brauwasser aus eigenem Brunnen; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ca. 800.000 hl; Braumeister Bernhard Wagemann; Bierversand; eigenes Brauereimuseum; Brauereiführung nach Voranmeldung (Tel: 0172 8952400); Festausrüster
Brauereigaststätte »Tucher Schalander« Fränkische Küche (Spezialität: Ofenfrisches Schäufele in Dunkelbiersoße mit Kloß und Sauerkraut); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Geschichte der Tucher Brauerei (siehe auch Kommentar und Eintrag unter Nürnberg)
gegründet 1672 in Nürnberg als »Städtisches Weizenbräuhaus« in der damaligen Waizenstraße (heute Karl-Grillenberger-Straße 3)
1806 Übernahme durch das Königreich Bayern und Umbenennung in »Königliches Brauhaus«, Umstellung der Produktion von Weizen- auf Braunbier
ab 1855 im Besitz der Familie Tucher, die das Bräuhaus in »Freiherrlich von Tucher'sche Brauerei« umbenannte und den Mohrenkopf als Markenzeichen und Symbol für den Export der Biere nach Übersee einführte
1875 wurden ca. zweidrittel der Bierproduktion in die ganze Welt exportiert, die Tucher-Brauerei war die größte Exportbrauerei im Königreich Bayern, nur im Norden Deutschlands (Hamburg, Bremen) wurde mehr Bier exportiert
um 1890 Errichtung eines neuen Brauereigebäudes auf dem Tucher'schen Gartengrundstück in der Langen Gasse 20
1898 Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und Umbenennung in »Freiherrlich von Tucher'sche Brauerei AG«
1906 Fusion mit der »Nürnberger Aktienbrauerei, vormals Heinrich Henninger« in der Bayreuther Straße
1913 werden das Grundstück und die Gebäude des Stammhauses (»Städtisches Weizenbrauhaus«) an die Stadt Nürnberg verkauft
1966 Fusion mit dem »Brauhaus Nürnberg J. G. Reif AG« (wodurch die Biermarke Tucher-Siechen entstand) und Umfirmierung in »Brau AG« (Aktienmehrheit »Henninger-Reemtsma-Gruppe«), die Brauerei wird in die Gebäude des »Brauhauses Nürnberg J. G. Reif« in der Schillerstraße verlegt, Grundstück und Gebäude in der Langen Gasse 20 werden verkauft
1985 Übernahme der Aktienmehrheit durch die Rosenheimer »März-Gruppe« und Umfirmierung in »Tucher Bräu AG«
1994 Übernahme der Aktienmehrheit von der insolventen »März-Gruppe« durch die Münchner Brauerfamilie Inselkammer und Fusion mit der »Patrizier-Bräu AG« (vormals im »Schickedanz«-Konzern), Herauslösung des operativen Biergeschäftes aus der AG und Umwandlung in die Privatbrauerei »Tucher Bräu GmbH & Co. KG«.
Gebraut wurden die Biere seitdem in den folgenden Braustätten:
Fürth, Schwabacher Straße (ehemalige Brauerei »Humbser-Geismann«)
Nürnberg, Bärenschanzstraße (ehemalige Brauerei »Lederer«)
Nürnberg, Schillerstraße (ehemaliges »Brauhaus Nürnberg/Brau AG«)
Zirndorf (»Brauerei Zirndorf«)
1998 Der Vertrieb erfolgt zentral vom neuen Logistikzentrum am Main-Donau-Kanal im Gewerbegebiet Fürth-Süd
2001 wird die Bier-Pipeline von der Fürther Braustätte Schwabacher Straße zum Logistikzentrum am Main-Donau-Kanal in Betrieb genommen. Seitdem fließt das Bier direkt von der Braustätte in der Schwabacher Straße zur Abfüllanlage im Logistikzentrum.
2003 Verkauf der Brauerei an den Dortmunder Getränkekonzern »Brau & Brunnen«
2004 Der Dortmunder Getränkekonzern »Brau & Brunnen« (und somit auch die Tucher Bräu) wird von der »Oetker-Gruppe« übernommen, heute ist die Brauerei ein Teil der »Radeberger-Gruppe«, dem Geschäftsbereich »Bier und alkoholfreie Getränke« der »Dr. August Oetker KG«.
im September 2008 Umzug der Traditionsbrauerei (Verwaltung und Produktion) in die neu erbauten Gebäude im Gewerbegebiet Fürth-Süd, die bisherigen Braustätten in Nürnberg und Fürth wurden stillgelegt
Brauereifusionen - Entwicklungsdiagramm der Tucher Bräu GmbH & Co. KG
Bierfilz-Serie der Tucher Bräu zur 1000-Jahrfeier der Stadt Fürth im Jahre 2007
Die Tucher Bräu GmbH & Co KG mit (damaligen) Sitz in Nürnberg braute bis April 2009 Bier
im Sudhaus der ehemaligen Fürther Brauerei Humbser in der Schwabacher Straße

Der Standort der Tucher Bräu Nürnberg oder Fürth ??
336 Jahre lang war alles klar und einfach. Die Tucher Brauerei hatte ihren Firmensitz in Nürnberg, in Nürnberger Braustätten wurde Tucher-Bier gebraut. Ohne jeden Zweifel eine Nürnberger Brauerei. Die Nürnberger Lokalpatrioten sahen es mit Wohlwollen. Für die erzrivalisierenden Fürther Lokalpatrioten war es eine »Feindbrauerei«. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Tucher in Fürth in der Schwabacher Straße (auf dem Gelände einer ehemals eigenständigen Fürther Traditionsbrauerei!) eine Braustätte unterhielt. Die Fronten waren geklärt.
Mit dem kompletten Umzug der Nürnberger Traditionsbrauerei im September 2008 in die neu gebauten Brauereigebäude im Fürther Gewerbegebiet-Süd und der Schließung der Nürnberger Braustätten und auch der Fürther Braustätte wurde jedoch alles kniffliger. Das neue Sudhaus der Tucher Brauerei steht genau auf der Nürnberg-Fürther Stadtgrenze. Der Maischebottich steht auf Nürnberger Gebiet, der Läuterbottich auf Fürther Stadtgebiet. Die Gewerbesteuer der Brauerei fließt zu gleichen Teilen in die Nürnberger und Fürther Stadtkasse. Die Tucher Unternehmensleitung bezeichnet sich als Nürnberg-Fürther Brauerei mit dem einzigen »Zwei-Städte-Sudhaus« in der Welt. Die hartgesottenen Lokalpatrioten der beiden Nachbarstädte waren ratlos.
Tatsache ist, dass der Eingang zur neuen Tucher-Verwaltung in der Tucherstraße 10 sich eindeutig auf Fürther Gebiet befindet. Auch das Brauwasser kommt aus dem historischen Brunnen der ehemaligen Fürther Brauerei Humbser-Geismann und fließt durch die ehemalige Bier-Pipeline direkt in das neue Sudhaus.
Braukulturland Franken hat sich deshalb entschlossen, auch auf seinen Webseiten die Tucher Bräu nach Fürth umzusiedeln. Ob die Nürnberger Gerstensaftgemeinde jedoch der selben Meinung ist, darf bezweifelt werden. Für das Gerücht, dass die Fürther gefordert haben, zum Brauen des Festbieres für die Michaelis-Kirchweih auch den Maischebottich auf die Fürther Seite des Sudhauses zu schieben, konnten wir jedoch keine Bestätigung finden .
Grüner Bier
Die Tucher Bräu hat eine ehemalige Fürther Traditionsbiermarke wieder zum Leben erweckt. Nach der überlieferten Originalrezeptur wird die Biersorte Vollbier hell der ehemaligen Fürther Traditionsbrauerei Grüner wieder gebraut. Die Brauerei Grüner wurde im Jahre 1709 gegründet und nach 268 Jahren Brautätigkeit im Jahre 1977 geschlossen. Grüner-Bier galt bis zur Übernahme der Brauerei durch die Patrizier-Bräu AG der »Schickedanz«-Gruppe als der Inbegriff gepflegter Fürther Bierkultur. Die Tucher Bräu besitzt die Marken- und Vertriebsrechte der ehemaligen Fürther Brauerei. Beim Umzug des Tucher Archivs in die neuen Brauereigebäude im Fürther Gewerbegiet-Süd im Jahre 2009 wurden die alten Sudbücher mit den Grüner-Rezepturen entdeckt. Auch das optische Umfeld es neuen Grüner-Bieres verströmt nostalgischen Charme. Alle Werbemittel (Logo, Etikett, Gläser, Bierkästen usw.) wurden bewusst im »Retro«-Design gehalten.
Den ersten Sud konnten geladene Gäste am 29. September 2011 im ehemaligen Lagerkeller der Grüner Brauerei verkosten. Die Fürther Bürger konnten das Bier zum ersten Mal auf der Michaelis-Kirchweih 2011 geniessen. Ab Oktober 2011 war das Grüner dann als Fass- und Flaschenbier regional erhältlich. Das Wirtshaus »Zum gelben Löwen« in der Gustavstraße brachte als erstes das Bier vom Faß zum Ausschank. Fred Höfler, gebürtiger Fürther und einer der beiden Tucher Geschäftsführer, bezeichnete die Wiedererweckung des KultBieres als kleine Hommage an die alte Grüner- und neue Tucher-Heimat, die »Kleeblattstadt« Fürth. Die Fürther Lokalpatrioten hören das gerne.
Leider wurde die Einführung des Grüner-Bieres von einer ärgerlichen bürokratischen Anordnung begleitet. Die Tucher Bräu hatte auch den alten Grüner-Slogan »beliebt - bekannt - bekömmlich« neu aufgelegt und die Werbemittel mit dieser Aufschrift versehen. Die von Steuergeldern bezahlten Mitarbeiter des Würzburger Ordnungsamtes, zuständig für die Bevormundung und Gängelung von Bürgerinnen und Bürgern, haben diesen Werbespruch verboten und die Vernichtung der Werbemittel angeordnet. Die amtliche Begründung dafür: "Getränke mit mehr als 1,2 Vol.-% Alkohol dürfen nicht als »bekömmlich« beworden werden". Tucher reagierte jedoch souverän und änderte den Werbespruch in »beliebt - bekannt - begehrt«. Die beanstandeten Werbemittel wurden vernichtet.
Nach dreimonatiger Umbauphase öffnete am 02. September 2014 das »Grüner Brauhaus« in der Comödie Fürth in der Theresienstraße. Damit hat das Fürther KultBier drei Jahre nach dessen Wiederauferstehung endlich eine eigene Heimat. Extra für das »Grüner Brauhaus« wird die neue Sorte »Grüner Naturtrüb« eingebraut und ausgeschenkt.
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Landkreis
Fürth
4 Brauereien
Dorn-Bräu H. Murmann GmbH & Co. KG (Ammerndorfer Bier), GF Helmut Murmann; 90614 Ammerndorf; Brautradition seit 1505, im Familienbesitz seit 1730; Jahresausstoß ca. 10.000 hl; Braumeisterinnen Christine, Claudia und Helmut Murmann; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Getränkemarkt; Festausrüster
Brauereigasthof (erbaut 1608) »Zur Sonne« (verpachtet, Inh. Anastasiou Anastasios) Deutsche und griechische Küche; Räumlichkeiten für Familienfeiern; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten

Brauhaus Brandmeier - Cadolzburger Biermanufaktur, Michael Brandmeier; 90556 Cadolzburg; Braustätte seit August 2013; »echte Craft Beer Brauerei« laut Eigenwerbung; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister (Diplom) und Biersommelier Michael Brandmeier; Standard- und Gourmet-Biersorten (z. Bsp. »Schwarze Cadolzburgerin«, Imperial Stout); die Biere sind in Getränkemärkten und dem Landbierparadies in Nürnberg erhältlich; Bierseminare; Bierversand; kein Brauereiwirtshaus
Brauerei Zirndorf GmbH, GF Fred Höfler; 90513 Zirndorf; Braustätte seit 1647, gegründet durch den Markgrafen Johann Friedrich von Ansbach, ab 1884 im Besitz der Gebrüder Narr, 1936 Fusion mit der Grüner Bräu AG in Fürth, ab 1972 im Besitz der Patrizier-Bräu AG in Nürnberg, ab 1995 im Privatbesitz der Münchner Brauerfamilie Inselkammer, ab dem Jahre 2003 Tochterunternehmen der Tucher Bräu GmbH & Co KG; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Rudolf Distler; Biermischgetränk »Keller-Radler«; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster; Räumlichkeiten für Tagungen und Seminare; Souvenir-Laden; kein Brauereiwirtshaus

Altenberger Brauhaus, Jürgen Hauenstein; OT Altenberg, 90522 Oberasbach; Braustätte seit September 2015; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Jürgen Hauenstein; kein Brauereiwirtshaus
Das Brauhaus-Bier wird ausgeschenkt in der Gaststätte »Lichtblick«, typisch fränkisches Wirtshausambiente, Zirndorfer Straße 18, OT Altenberg, 90522 Oberasbach, Tel.: (0911) 604237, Öffnungszeiten Mi - Fr ab 17:00 Uhr, Sa und So ab 11:00 Uhr, Mo und Di Ruhetag
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Kreis
Neustadt/Aisch-Bad Winsheim
Fränkische Karpfenregion
9 Brauereien
Orte mit Brauereien im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Winsheim
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Brauhaus Döbler, Wilhelm Döbler; 91430 Bad Windsheim; Brautradition und Familienbesitz seit 1867; Jahresausstoß ca. 5.000 hl; Braumeister Otto Kinzinger, Wilhelm E. Döbler; Biere saisonal: Doppelbock, Bockbierlikör und -pralinés; Brauereiführung und Bierseminar nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster
Traditionsreiches und rustikal-gemütliches Brauereiwirtshaus »Zum Döbler« in der historischen Altstadt; hier wird während der Faschingszeit noch die alte Tradition des Kappenabends gepflegt; Fränkische Brotzeiten (Spezialität: Braumeisterplatte); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Kellergewölbe; kleiner Biergarten
Museumsbrauerei im Fränkischen Freilandmuseum; 91438 Bad Windsheim; im ehemaligen, im Jahre 1730 erbauten, Kommunbrauhaus der Stadt Schlüsselfeld, Landkreis Bamberg (Ofr), wird ein Museumsbier gebraut. Nach dem Abbau des Schlüsselfelder Brauhauses (1988) und Wiederaufbau im Freilandmuseum (1994/95) wird hier seit April 1996 von der Bad Windsheimer Bürgerbräu Strauß KG die handwerkliche Braukunst gepflegt. Jahresausstoß ca. 2.000 hl, Braumeister Sigi Brückler. An den Brautagen können Sie bei einem Besuch im Freilandmuseum den Brauvorgang selbst miterleben. Die Freilandmuseums-Flaschenbiere zum Mitnehmen werden jedoch von der Tucher Bräu GmbH & Co. KG in Fürth hergestellt.
Der hausgebraute, süffige Gerstensaft kann im benachbarten historischen Wirtshaus (Pächter Familie Röder) verkostet werden, Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialitäten Kotelett mit Malzsoße, saisonal Aischgründer Karpfen in den »r«-Monaten); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten. Das aus dem Jahre 1518 stammende damalige Gasthaus »Hans Schmidt« in Mühlhausen, Kreis Erlangen-Höchstadt (Mfr), wurde 1985 transloziert und 1996 im Freilandmuseum wiedererrichtet.
Bitte verwechseln Sie nicht das Wirtshaus am Kommunbrauhaus, Eisweiherweg 1 mit dem Wirtshaus im Eingangsbereich des Museums, Bernhard-Bickert-Weg 1. Dieses stattliche Gebäude wurde ursprünglich im Jahre 1704 im heutigen OT Oberampfrach, Schnelldorf, Kreis Ansbach (Mfr), als Wirtshaus »Zur Krone« erbaut. Ausgeschenkt wird hier (u. a.) das »Löschauer« Museumsbier des Brauhauses Döbler aus Bad Windsheim.
Zu der Museumsgruppe »Brauwirtschaft in Franken« gehört auch das im Jahre 1699 erbaute »Hofbrauhaus« aus dem heutigen OT Kraisdorf, Pfarrweisach, Kreis Haßberge (Ufr). Jedes Jahr am 23. April, dem »Tag des Bieres«, wird in dem ältesten, noch funktionstüchtigen Brauhaus der Welt dem feinen Hopfengetränk »die Seele eingehaucht« (O-Ton Sigi Brückler).
Brauerei Windsheimer GmbH (»Zu den drei Lilien«), GF Dietmar Windsheimer; 91468 Gutenstetten; Brautradition und Familienbesitz seit 1767; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ??? hl, AfG-Vertrieb; die Gärung erfolgt in offenen Bottichen; Abfüllung in traditionelle und umweltfreundliche Bügelflaschen »FLOP«; Braumeister Florian Bayersdorfer; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster
Brauereigasthof »Radlertreff« (verpachtet, Inh. Anke Wirth), ehemalige Zehntscheune Fränkische Küche (Spezialität: Kotelett mit Märzenbiersoße); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Seminare; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten; die Brauerei liegt direkt am Bierwander- und Radweg im Aischgrund
Brauerei Loscher GmbH & Co. KG, GF Marcus Loscher, Sebastian Loscher; 91481 Münchsteinach; Brautradition und Familienbesitz seit 1881; eigener Brunnen; aktiver Umwelt- und Klimaschutz; Jahresausstoß ca. 35.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränk »Radler«; Bierspezialitäten Weißbierpils !, Zwickel Pils, Schwarzbier; Braumeister Thomas Schmitt; Brauereiführung nach Voranmeldung; Getränkemarkt; Heimdienst; Festausrüster
Brauereigaststätte »Krone« Pächter gesucht !; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Die Aischgründer Bierstraße
Gasthausbrauerei Kohlenmühle GmbH & Co. KG, GF Lothar Hufnagel; 91413 Neustadt/Aisch; Braustätte seit Januar 2005; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Sebastian Bauer; Biere saisonal: Koksbock (Dezember und Januar); Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand
Mühlengasthof Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Gebackener Karpfen in den »r«-Monaten); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten im Mühlenhofcarée und großer Biergarten auf der Mühleninsel; Mühlenhofbäckerei Arnd Erbel; Metzgerei »Wurstkessel«
Brauerei Hofmann GmbH & Co. KG, GF Georg Hofmann (Diplom-Biersommelier); OT Pahres, 91468 Gutenstetten; Brautradition und Familienbesitz seit 1663; eigenes Brunnenwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Peter Köhler; Biermischgetränk »(Natur-)Radler«; Biere saisonal: mehrere Bockbiere, Kirchweih- und Weihnachtsfestbier; »Craft«-Bier »India Pale Ale«; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster
Brauereiwirtshaus (Öffnungszeiten) Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung (Spezialität: Schlachtschüssel); Räumlichkeiten für Familienfeiern
Brauerei Prechtel (Schwanenbrauerei), Walter Prechtel; 91486 Uehlfeld; Braustätte seit 1865, im Familienbesitz seit ca. 1900; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; Braumeister Walter Prechtel; Hausbrauerfassen; Biere saisonal: dunkles Starkbier (Fastenzeit), bernsteinfarbene Festbiere (Kirchweih, Weihnachten); Spezialbiere: Rotes Bier, Honigbier, 4-Korn-Winterbier; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster; Schnapsbrennerei (Spezialität Starkbierlikör)
Die Bierherstellung erfolgt bei dieser typischen fränkischen Kleinbrauerei noch ganz bewusst im Sinne alter Handwerkskunst. Die Rührwerke im Sudhaus werden noch mittels Transmission angetrieben, die Würzekühlung erfolgt nicht im Whirlpool, sondern auf einem traditionellen Kühlschiff und die Hefe verrichtet ihr Werk noch in offenen Gärbottichen.
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung (Spezialität: Braten mit Starkbiersoße, Schlachtschüssel, saisonal Aischgründer Karpfen aus den eigenen Weihern und Wildbret-Wochen); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; monatlicher Musikantenstammtisch; kulturelle Veranstaltungen; Tanzschuppen
Felsenkeller in Voggendorf (ca. 1 km, nur in der Saison geöffnet) »wahre Meisterwerke« der Brotzeitkunst, Hering und Makrele vom Grill (freitags); Live-Musik; Kellerkerwa am ersten Wochende im Juli
Brauerei Zwanzger, Christian Zwanzger; 91486 Uehlfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1639, älteste Familienbrauerei des Landkreises; Jahresausstoß ca. 2.500 hl; Braumeister Christian Zwanzger; Bierspezialität: »1639«; monatliche Bierkreationen limitiert auf 60 Liter; Hausbrauerfassen; Brauereiführung nach Voranmeldung; Tages- und Wochenend-Braukurse; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten (Spezialität: Kreenschnitzel mit Bratkartoffeln, Schlachtschüssel einmal im Monat, saisonal Aischgründer Karpfen in den »r«-Monaten); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten im Hof
Preisträger des »Sympathie-Seidlas« 2006
( 1869 bis 1975 ) ( 1828 bis 1998 ) ( 1870 bis 1968 )
Historische Reklameschilder ehemaliger Brauereien im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim
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Nürnberg
Frankenmetropole
Freie Reichsstadt
(1219 - 1806)
3 Brauereien
Die ehemals Freie Reichsstadt (1219 - 1806) und heutige Frankenmetropole ist weltweit nicht nur bekannt wegen des weihnachtlichen »Christkindlesmarktes«, der alle Jahre im Dezember abgehalten wird, sondern auch durch ihrer berühmten Söhne und Töchter der ehemaligen Patrizier- und Handwerker-Familien. Stellvertretend genannt werden sollen hier der Maler und das Künstlergenie Albrecht Dürer (* 1471, † 1528), der Schlossermeister und Erfinder der Taschenuhr Peter Henlein (* um 1479, † 1542) sowie die Patrizerin Elsbeth Tucher, geb. Puschin, deren Bildnis den ehemaligen deutschen Zwanzigmarkschein zierte und mit der Nürnberg-Fürther Brauerei Tucher auch heute noch an den Namen ihrer Familie erinnert wird. Zweifelhaften Ruhm bescherten Nürnberg jedoch die Bezeichnung »Stadt der Reichsparteitage«, der »Frankenführer« Julius Streicher und die Monumentalbauten während der »NS-Zeit«, an derem Ende die »Nürnberger Prozesse« im legendären Schwurgerichtssal 600 stattfanden.
Heute kommen jährlich über 2,1 Millionen Gäste aus der ganzen Welt nach Nürnberg, um in den Museen und dem historischen Stadtbild Geschichte zu erleben, aber auch um die traditionellen Nürnberger Rostbratwürste zu kosten, für die seit August 2003 sogar ein regionaler Herkunftsschutz der EU besteht. Der Bierliebhaber unter den Besuchern wird aber in Nürnberg nicht wirklich die fränkische Brautradition und Bierkultur finden, wie er es vielleicht erwartet. Obwohl einst sehr alte und traditionsreiche Brauereien in Nürnberg den edlen Gerstensaft brauten, gibt es heute nur noch zwei Gasthausbrauereien und eine kleine Privatbrauerei.
Anfangs der 1970er-Jahre haben zum Teil branchenfremde Investoren (»Quelle« Versandhandel) in Nürnberg, Fürth und Erlangen ein Fusionskarusell angestossen, um einen nordbayerischen Braukonzern zu schmieden. Aber auch damals schon war die Rendite (heute »shareholder value« genannt) scheinbar wichtiger als das Produkt. Traditionsreiche Braustätten wurden im Laufe der Zeit stillgelegt und auf eine Biervielfalt weitgehendst verzichtet, um Kosten zu senken und den Gewinn zu maximieren. Der Name und die Biere der Traditionsbrauerei Lederer (gegründet 1468) waren jahrelang vom Markt verschwunden. Nur war damals die Zeit noch nicht reif für Biere, die man heute als »Fernsehbiere« bezeichnet, und die erwarteten Umsatzsteigerungen und Gewinne blieben deshalb aus. Anfangs der 1990er-Jahre zogen sich die Investoren zurück und hinterließen einen brau- und bierkulturellen Scherbenhaufen. Es ist interessant, dass die »Patrizier Bräu KGaA« der damaligen »Schickedanz-Gruppe« nach dem Rückzug aus dem Brauereigeschäft in »Oceanica« GmbH & Cie. KGaA umbenannt wurde, um im Bereich der internationalen Containerschiffahrt tätig zu werden (heute Brauer, morgen Schiffer, übermorgen ...).
Im Jahre 1994 erwarb die Münchner Brauerfamilie Inselkammer die überwiegende Aktienmehrheit an der Tucher Bräu AG von der insolventen Rosenheimer »März-Gruppe« und an der Patrizier Bräu KGaA von der Fürther »Schickedanz-Gruppe«. Sie fusionierte beide Aktiengesellschaften und wandelte im Jahre 1996 das Unternehmen, durch das Herauslösen des operativen Biergeschäftes aus der Aktiengesellschaft, wieder in eine so genannte »Privatbrauerei« um. Die Biermarke »Patrizier« wurde aufgegeben. Im Jahre 2003 verkaufte die Familie Inselkammer die Tucher Bräu GmbH & Co. KG, zu der inzwischen auch die Hasenbräu in Augsburg gehörte, an den Dortmunder Getränkekonzern »Brau & Brunnen AG«, während die lukrativen Immobilien der Brauerei im Besitz der Familie Inselkammer verblieben - logisch. Im Jahre 2004 wurde, als bisher letzter Akt des Trauerspiels, die »Brau & Brunnen AG« durch die »Oetker-Gruppe« übernommen. Von fränkischer Brautradition kann man hier wohl nicht mehr sprechen.
Die Geschäftsführung der heutigen Tucher Bräu GmbH & Co. KG gibt sich inzwischen sehr große Mühe, die enge Verbundenheit mit der Region hervorzuheben und an alte fränkische Brautraditionen wieder anzuknüpfen. Der Brauerei-Neubau im Jahre 2007, das Sudhaus steht genau auf der Nürnberg-Fürther Stadtgrenze, und die Wiederbelebung des legendären Doppelbocks »Poculator«, der ehemaligen Fürther Brauerei Geismann mit dem damit verbundenen Bockbier-Anstich in Fürth, sowie die Wiedereinführung des Fürther Grüner-Bieres sind sicher Schritte in die richtige Richtung, um von den Biergenießern wieder als fränkische Brauerei anerkannt zu werden.
Damit die ehemalige Brauerei Lederer mit dem berühmten grünen Krokodil-Logo (ein Weltunternehmen und Aushängeschild Nürnberger Braukunst) nicht in Vergessenheit gerät, hat die Tucher Bräu am früheren Standort der Brauerei in der Bärenschanzstraße im Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine »Braukult(ur)stätte« eingerichtet. Sicher auch deshalb, um dem Lederer Premium Pils, das von Tucher gebraut wird, einen passenden Hintergrund und so was wie eine »eigene Heimat« zu geben. In diesem Wirthaus mit Biergarten wird die Geschichte der Lederer Brauerei (und auch der anderen ehemaligen Nürnberger Traditionsbrauereien) eindrucksvoll dargestellt. Ein Besuch in diesem einzigartigen nostalgischen Brauerei-Ambiente ist für alle, die sich für die Nürnberger Stadt- und Braugeschichte interessieren, sehr empfehlenswert.
Es war übrigens im Jahre 1890 als der Nürnberger Künstler und Professor an der Kunstgewerbeschule Friedrich Wanderer, das charakteristische grüne Krokodil zeichnete und es mit einem Bierkrug in Verbindung brachte, um daraus das unverwechselbare Markenzeichen der Brauerei Lederer entstehen zu lassen. Angeregt dazu wurde er durch sein Stammlokal »Zum Krokodil« in der Weintraubengasse, dem wohl bedeutsamsten Nürnberger Wirtshaus der damaligen Zeit.
Es gibt aber in Nürnberg auch empfehlenswerte, kleine Gasthaus-Brauereien, die hervorragende Biere herstellen und bei denen der Bierliebhaber an den Brautagen die handwerkliche Braukunst miterleben kann. Es besteht deshalb die Hoffnung, dass die Nürnberger Braukunst doch nicht ganz aussterben wird, zumal im Jahre 2007 im braugeschichtsträchtigen Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine (Klein)Brauerei gegründet wurde, welche 2015 mit dem Bau eines neuen Sudhauses in Nürnberg-Höfen die Expansion in die Wege leitete.
Außerdem wird im Nürnberger Burgraben seit 1997 jedes Jahr im Mai das Fränkische Bierfest, der längste Biergarten Europas, mit ca. 40 teilnehmenden Brauereien gefeiert.
     
Liebevolles Ambiente im Herzen der Nürnberger Altstadt - Gasthausbrauerei Barfüßer
Gasthausbrauerei Barfüßer GmbH, GF Dieter Weiß; 90402 Nürnberg; Braustätte seit 1994 in den mittelalterlichen Kellerräumen der ehemaligen Mauthalle im Herzen der Altstadt; Jahresausstoß ca.2.400 hl, nur Fassbier; Braumeister Gerhard Lampe
Fränkische Küche (Spezialität: Ofenfrische Schweinshaxe an Dunkelbiersauce und Kloß, Mälzer Steak); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
Gasthausbrauerei Altstadthof e. K., Reinhard Engel; 90403 Nürnberg; Braustätte seit 1984, im Familienbesitz seit 1998; historischer Felsenkeller für Reifung und Lagerung; Ökobrauerei; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; Bio-Bier; Bierspezialität: Rotbiere; Biere saisonal: Dunkler Bock (Fastenzeit), Ostergold (Ostern), Maibock (ab 1. Mai), Roter Bock (Oktober bis Weihnachten); Braumeister (Diplom) Reinhard Engel; Brauereiführungen und Führungen durch die historischen Felsengänge; Bierversand; Brauerei-Laden; Pro BIER Boutique; eigene Brennerei (Bierbrände, fränkische Organic Single Malt Whiskys); würzige Bieressige
Brauereigaststätte Bräustübl »Schwarzer Bauer« Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Roastbeef in der Malzkruste, Bieramisu mit Weissbier und Schwarzbierbrand); Brot aus dem Steinbackofen; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten; Kultur im Restaurant »Bühne«; Bier-Musik-Party im Musikkeller »SchmelzTiegel«
Schanzenbräu GmbH & Co. KG, GF Stefan Stretz; OT Gostenhof, 90429 Nürnberg; Braustätte seit 2007, ein neues Sudhaus wurde 2015/2016 in Nürnberg-Höfen errichtet; Jahresausstoß ca. 1.500 hl; traditionelle und »Craft« - Biere; Braumeister (Dipl.-Ing.) Stefan Stretz; Festausrüster
Brauereigaststätte »Schanzenbräu Schankwirtschaft« Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Schäuferle mit Kloß); Biergarten
Ehemals weltbekannte Nürnberger Traditionsbrauerei
Tucher Bräu GmbH & Co KG - der offizielle Sitz der Brauerei ist zwar in Fürth, Tucherstraße 10, aber das Suhaus steht genau auf der Nürnberg-Fürther Stadtgrenze und auch die Gewerbesteuer fließt zu gleichen Teilen in die Kassen beider Städte. Außerdem hat das von Tucher gebraute »Lederer Pils« bei der »Lederer Kult(ur)brauerei« in der Nürnberger Sielstraße 12, der ehemaligen Tucher Braustätte bis 1995, eine eigene Heimat gefunden und seit dem Jahre 2015 braut die Tucher Bräu, gegründet 1672 als »Städtisches Weizenbrauhaus«, ein helles und dunkles »Sebaldus Weizen« auf dem ehemaligen Tuchergelände am Schillerplatz.
Bei der Landbierparadies GmbH wird zwar kein Bier gebraut, dafür aber wird dort die einmalige fränkische Biervielfalt unterstützt und gepflegt. Im Getränkefachhandel, eröffnet 1986, von Joachim Glawe und seiner Ehefrau findet man eine große Auswahl ausgesuchter Bierspezialitäten fränkischer Privatbrauereien. Außerdem wird in den »Landbierparadies-Wirtshäusern« die traditionelle fränkische Wirtshaus- und Biergartenkultur hoch gehalten.
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Kreis
Nürnberger Land
10 Brauereien
Orte mit Brauereien im Kreis Nürnberger Land
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Bürgerbräu Deinlein & Co., GF Ursula Weid; 91217 Hersbruck; Braustätte seit 1858, im Familienbesitz seit 1920; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß: ca. 23.000 hl; Biermischgetränk »Albradler«; Biere saisonal: Bockbier (November - Mai); Braumeister: Markus Will; Brauereiführung (nur für Kunden); Heimdienst; Festausrüster
Brauereigaststätte »Brauhaus Hersbruck« Fränkische Küche (Spezialität: Ochsenschwanz gefüllt mit Steinpilzen, Braten mit Dunkelbiersoße); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
Brauerei Dreykorn KG, Friedrich Vogel; Mauergasse 9-13, 91207 Lauf a. d. Pegnitz; Tel. (09123) 2424; Brautradition und Familienbesitz seit 1831; eigenes Brauwasser; offene Gärung; Jahresausstoß ca. 8.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Flaschen- und Dosenbier!; Biersorten: Hell, Dunkel, Pils, Hefeweizen, Landbier; Biere saisonal: Märzen, St.-Kunigunden-Festbier, Bockbier (ab Movember); Braumeister: Friedrich Vogel, Stefan Niklaus; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Brauerei Simon GmbH, GF Dipl.-Kfm. Josef Laus; 91207 Lauf a. d. Pegnitz; Brautradition seit 1875, im Familienbesitz seit 1985 (Tochterfirma der Kaiser Bräu GmbH & Co. KG, Neuhaus); eigenes Brauwasser; Jahresausstoß: ca. 8.000 hl; Biere saisonal: Dunkler Weizenbock »Die schwarze Kuni« ab Anfang Oktober; Braumeister: Robert Wunderlich; Brauereiführung nach Voranmeldung; Getränke-abholmarkt; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Bauerei Bub GbR, Cornelia, Stefan und Michael Bub; 91227 Leinburg; Braustätte seit 1617, im Familienbesitz seit 1830 (älteste Privatbrauerei im Nürnberger Land); Jahresausstoß: ca. 10.000 hl; Bierspezialität: Senatoren dunkel; Biere saisonal: Heller Weizenbock (zur Fastenzeit), dunkles Weihnachtsfestbier; Braumeister Volker Nossol; Brauereiführung nach Voranmeldung, historisches Braugewölbe mit alten Brauereigerätschaften; Heimdienst; Getränkemarkt; Festausrüster
Brauereigaststätte »Leinburger Bräustüberl« Fränkische Küche (Spezialität: Wiener Backhähnchen, Brotsuppe mit Dunkelbier); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
Kaiser Bräu GmbH & Co. KG, GF Dipl.-Kfm. Josef Laus, tech. Betriebsleiter Wolfgang Laus; 91284 Neuhaus/Pegnitz; Braustätte und Familienbesitz seit 1929, im Jahre 1991 Brauereineubau mit einer Kapazität von 500.000 hl pro Jahr; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ??? hl; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränke »Radler, Russ Natur«; Biere saisonal: »Bierwerkstatt« (ab Oktober jährlich wechselnde Biere, z.B. »Bavarian Amber Ale«), Fest- und Bockbier (ab Mitte Oktober); Braumeister Wolfgang Laus, Fritz Lederer, Andy Laus; Produktlinie Veldensteiner; Export in europäische Länder (Hauptabnehmer Italien und Frankreich); (Dienstleistungs-) Abfüll- und Logistikzentrum; AfG-Herstellung "Frucade"; Kundenmagazin »Unser Bier«; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Veldensteiner Bierfilz-Editionen mit Motiven aus der Feder des österreichischen Karikaturisten Bruno Haberzettl
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Kommunbrauhaus GmbH, GF Paul Müller; Plecher Straße 4, 91284 Neuhaus/Pegnitz; (09156) 561; gebraut wird im Brauhaus der ehemaligen Brauerei »Falkenloch«; der süffige Gerstensaft kann abwechselnd immer in einer der drei Kommunbrauer-Gaststuben verkostet werden bis die Fässer leer sind
  •     bodenständige, fränkische Küche und herzhafte Brotzeiten, geöffnet ab 09:00 Uhr, kein Ruhetag
  • Kommune Benaburger (Hausname »Prunhuber«), Unterer Markt 17, (09156) 1676
  • Kommune Döth (Hausname »Schaffer«), Burgstraße 4, (09156) 1056
  • Kommune Reindl (Hausname »Hornbauer«), Unterer Markt 3, (09156) 1425
Welche Kommunbrauschänke gerade geöffnet hat, erkennt man am ausgeklappten Brauer(Zoigl)stern an der Hauswand des Wirtshauses; Jahresausstoß keine Angaben hl; Gerüchten zufolge soll es zwischen den Kommunbrauern »atmosphärische Störungen« geben
Bericht über die Kommune in Neuhaus
Brauerei Wiethaler (ehem. »Goldene Krone«), Sabine Wiethaler-Dorn; OT Neunhof, 91217 Lauf/Pegnitz; Braustätte seit 1498, im Familienbesitz seit 1980; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ??? hl; Malzbier, alkoholfreie Biere; Biermischgetränk »Radler« mit dunklem Malz; Biere saisonal: Bockbiere, Kirchweih- und Weihnachtsfestbier; »Craftbier«-Herstellung; Braumeister(in): Andreas Dorn, Sabine Wiethaler-Dorn; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst, Bierversand, Brauerei-Abholmarkt; Festausrüster; Schnapsbrennerei
Brauereigaststätte (wunderschönes, denkmalgeschütztes, fränkisches Fachwerkhaus) Fränkische und feine leichte Küche, Brotzeitplatten (Spezialität: Bierhaxehaxe, Bierdesserts, saisonal Rehbraten aus eigener Jagd); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
»Wiethaler Bräustüberl« (verpachtet), griechische Küche (Spezialität: Lammhaxe)
Bauerei Wolfshöhe K. und F. Weber GmbH & Co. KG, GF Stephan Weber; 91233 Neunkirchen am Sand; Brautradition und Familienbesitz seit 1872; Eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Ausbildungsbetrieb; Jahresausstoß ??? hl; Leicht- und alkoholfreies Bier; Biere saisonal: Wintertraum »Rammler«, Annafestbier, Weihnachtsfestbier; Biermischgetränk »Radler«; Braumeister: Stefan Weber; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster
Brauereigaststätte »Wolfshöher Bräustüberl« (verpachtet, Inh. Manuel Kraußer) Fränkische Küche (Spezialität: Zwiebelrostbraten, Wolfshöher Weißbiercremesuppe); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; kinderfreundlicher Biergarten; Kulturveranstaltungen
Das Nürnberger Land - Brauereien in ()
Hersbruck (1) - Lauf a. d. Pegnitz (3) - Schnaittach (2) - Leinburg (1) - Neunkirchen a. Sand (1) - Neuhaus a. d. Pegnitz (2)
Bauerei Kanone Löhr GmbH & Co. KG, GF Kurt Küchler; 91220 Schnaittach; Brautradition und Familienbesitz seit 1886; Jahresausstoß: ca. 6.000 hl; Braumeister: Braumeister(in) (Diplom) Kurt Küchler, Gerda Löhr-Küchler; Brauereiführung nach Voranmeldung (Oktobe bis April); Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Preisträger des »Sympathie-Seidlas« 2003
Bauerei Enzensteiner, Martin Kreß; OT Enzenreuth, 91220 Schnaittach; Braustätte seit 1998; Bioland-Bauernhof Jahresausstoß: ca. 1.000 hl; Bio-Bier; Bierspezialitäten: Imperialgerstenbier mit Pilscharakter, Haferbier, »Vetus Millena«; Biere saisonal: »Seelentröster« (obergäriger Dreifach-Bock), Bockbier hell, »Vetus Millena« (ab November); Braumeister Martin Kreß; Brauereiführung, Brau- und Bierseminare nach Voranmeldung; Vermarktung von historischen Braugetreiden (z.B. Emmer, Dinkel, Schwarzhafer, schwarze Nacktgersten, Imperialgersten)
Brauereiwirtshaus Öffnungszeiten: Fr, Sa, So und an Feiertagen 11:00 - 22:00 Uhr Fränkische Küche und Brotzeiten mit Produkten aus eigene(r/m) Aufzucht und Anbau (Spezialität: Schlachtschüssel, hausgemachte Schaschlik ); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten; Feste und Kulturveranstaltungen
Das aussergewöhnlichste Bier der Welt kommt aus Franken
(ein Bier, von Hand gebraut, das vermutlich ähnlich schmeckt, wie das Bier unserer Vorfahren vor 1.000 Jahren)
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Roth
An der Burgenstraße
Ausgetrunken!
Die Soldaten der »Otto-Lilienthal-Kaserne« im Rother Ortsteil Kiliansdorf, garantierten mehr als fünf Jahrzehnte einen respektablen Bierumsatz in der Region. So mancher »Nicht-Franke«, der zur Grundausbildung zum Luftwaffenausbildungs-regiment (LAR 3, aufgelöst 2012) einberufen oder zum Kampfhubschrauberregiment 26 »FRANKEN» (aufgelöst 2014) der Heeresflieger versetzt wurde, kam hier zum ersten Mal mit der entspannten fränkischen Lebensart, dem süffigen Bier, der schmackhaften Küche und den hinreissenden fränkischen Mädchen in Berührung - und wollte dann nie wieder weg aus Roth!
Die Stadt Roth wurde im Jahre 1060 erstmals urkundlich erwähnt anlässlich der Weihe einer Kirche durch den Bischof von Eichstätt Gundekar II (* 1019, † 1075). Die Stadtrechte wurden in der Mitte des 14. Jahrhunderts verliehen. Die Brauereienhistorie der Stadt beginnt im Jahre 1858 mit der Gründung der beiden ersten Brauereien: Brauerei Stieber (ausgetrunken 1898) und Brauerei Stramer (ausgetrunken 1920) als Brauerei Leonard Valentin). Im Laufe der Zeit versorgten elf Braureien die Rother Bürger mit dem edlen Gerstensaft. Zum Schluss blieb nur die Stadtbrauerei Roth übrig, die im Jahre 1924 als kommunales Brauhaus unter städtischer Leitung nach Übernahme der Bierbrauerei Konrad Kempf (gegründet 1905) den Braubetrieb aufnahm. Die städtischen Braumeister brauten hervorragende Bierspezialitäten, beim DLG Qualitätswettbewerb der Jahre 2004 und 2005 wurde das Rother Kellerbier mit Gold prämiert. Dieser Preis ist in Deutschland die höchste Auszeichnung, die für Bier vergeben wird und gleichzeitig der härteste Biertest der Welt. Aber trotz dieses Erfolges arbeitete die Brauerei nicht kostendeckend und belastete den Haushalt der Stadt Roth mit tiefroten Zahlen. Aus diesem Grund verkaufte die Stadt im Jahre 2006 die Braustätte an die Privatbrauerei Hofmühl in Eichstätt (Obb) und damit endete die 148-jährige Geschichte der Bierherstellung in Roth.
     
Reklame-Blechschilder ehemaliger Rother Brauereien
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Landkreis
Roth
4 Brauereien
Bauerei Gundel GmbH, GF Georg, Jörg und Brigitte Gundel; 91126 Barthelmesaurach; Brautradition seit 1602, im Familienbesitz seit 1887; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß: ca. 2.500 hl; Leichtbier, Biermixgetränk »Radler«; Biere saisonal: Fasten- und Weihnachtsbock, Weihnachtsfestbier; Brau- und Malzmeister: Jörg Gundel; Brauereiführung und Braukurs nach Voranmeldung; Heimdienst, Getränkehandel, Bierversand; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Bauerei Hembach, Jürgen Müller; 91126 Rednitzhembach, Siemensstraße 45; Tel. 0179/9471670; gegründet 2008 als Ein-Mann-Betrieb in einer ehemaligen Industriehalle im Gewerbegebiet Igelsdorf; Jahresausstoß: ca. 500 hl; Biersorten: »Stöffla«, Kellerbier, Zwickel-Pils, »Goldweiße«; Braumeister Jürgen Müller; das Bier ist nur im Direktverkauf ab Brauerei (Do, Fr 10:00 bis 19:00 Uhr, Sa 08:00 bis 12:00 Uhr) und in einem Schwabacher Supermarkt erhältlich; Festausrüster; kein Brauereiwirtshaus
Es ist zu wünschen, dass sich bald ein Wirtshaus findet, welches die Hembacher Bierspezialitäten in traditioneller Weise an die Bierliebhaber(innen) ausschenkt!!
Landbrauerei Pyraser (Angerwirt) GmbH & Co. KG, GF Marlies Bernreuther; OT Pyras, 91177 Thalmässing; Brautradition und Familienbesitz seit 1870; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß: ca. 70.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermixgetränk »Radler«; Bierspezialität: obergäriges »6-Korn-Bier« aus Dinkel-, Gersten-, Weizen-, Roggen-, Emmer- und Hafermalz; mehrere saisonale Biersorten; Edelbier-Editionen(!): »Pyraser Herzblut«, Imperial Pale Ale (IPA) u.a.; Flaschenbier mit Schraubverschluss (!); Braumeister Helmut Sauerhammer, Biersommelier Achim Sauerhammer; Brauereibesichtigung nach Voranmeldung (mindestens 30 Personen á € 15 oder € 450 (!!) bei weniger Personen); Bierversand; Festausrüster; Feste im Brauereihof; keine Brauereigaststätte; Mitgliedschaft bei den »Freien Brauern«
Pyraser Bierfinder !
Eine etwas andere fränkische Landbrauerei, welche mancher Bierliebhaber vielleicht erst nach dem »zweiten Blick-Schluck« zu schätzen lernt!
Ehemalige Brauereien in der Stadt und im Landkreis Roth
1788  2007
1872  1993
1670  1984
1863  1934

(Jura Brauerei)
1877  1994
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Spalter Land
Fränkische Hopfenregion
Spalter Hopfen
Das älteste deutsche Hopfenanbaugebiet liegt in Franken. In der Gegend um die mittelfränkische Stadt Spalt wurde bereits im Jahre 1341 der Hopfenanbau urkundlich erwähnt. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war diese Region auch das größte deutsche Anbaugebiet für Hopfen, was sowohl die Inthronisation einer eigenen Hopfenkönigin als auch einer eigenen Bierkönigin mehr als rechtfertigt.
Im Jahre 1538 erhielt die Stadt Spalt das erste deutsche »Hopfensiegel« vom damaligen Landesherren verliehen, dem Eichstätter Fürstbischof Christoph von Pappenheim (* 1492, † 1539). Damit sollte die Herkunft und die Qualität des Hopfens amtlich bestätigt und auch geschützt werden. Außerdem war es bei Strafe verboten, Hopfenplanzen aus dem Spalter Gebiet zu entwenden oder auszuführen. Später bemühten sich auch die anderen deutschen Hopfenanbaugebiete bei ihren jeweiligen Landesherren um das Recht, ihren Hopfen zu siegeln. Als erste Siegelgemeinde der bayerischen Hopfenregion »Hallertau« erhielt der Ort Wolnzach im Jahre 1834 das Siegelrecht. Heute gilt »Deutscher Siegelhopfen« weltweit als Qualitätsbegriff.
Im Jahre 1476 gab es in der Spalter Gegend neben 43 Hopfengärten auch noch 23 Weingärten. Die damals vorwiegend weintrinkende Bevölkerung gab jedoch dem billigeren Hopfenbier mehr und mehr den Vorzug. Im 17. Jahrhundert hatte der Hopfenanbau den Weinanbau vollständig verdrängt. Dazu beigetragen haben auch die Folgen des 30-jährigen Krieges (1618/1648), während dessen Verlaufs alle Weinberge und -gärten verwüstet und vernichtet wurden. Auf den dadurch frei gewordenen Flächen wurde dann der ertragreichere Hopfen angepflanzt.
Stadtbrauerei Spalt; im Besitz der Stadt Spalt, GF der jeweilige Bürgermeister (z. Zt. Udo Weingart); 91174 Spalt; Brauereitradition seit 1879; brauereieigener Hopfengarten; Brauwasser aus hauseigener Quelle; Jahresausstoß ca. 60.000 hl; Leicht- und alkoholfreie Biere, BIO Buchweizen, Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: »Spalter Bockl« hell/dunkel, Weizenbock, Winterbier (alle ab Ende Oktober); Braumeister (Diplom) Uwe Schulz; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster; Brauereigespann (die Kaltblutpferde werden auch für Kutschen-/Planwagenfahrten eingesetzt); keine Brauereigaststätte
Interaktives, lebendiges Museum der »Hopfen- und Bierkultur« im Kornhaus der Stadt Spalt; Bierverkostung an der »ProBierBar«; Museumsladen; Bierseminare in der »Spalter Bierwerkstatt« nach Voranmeldung; Räumlichkeiten für Familienfeste, Vereinsfeiern, Firmenveranstaltungen, Tagungen; Tourist-Information
Hopfen aus dem ältesten Anbaugebiet (1341) mit dem ältesten Hopfensiegel (1538) Deutschlands
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Schwabach
Goldschlägerstadt
Ausgetrunken!
Die Stadt Schwabach, erstmals schriftlich erwähnt im Jahre 1117, ist bekannt und berühmt durch das Goldschläger-Handwerk. Im 16. Jahrhundert siedelten sich die ersten Goldschläger-Meister und -Gesellen in Schwabach an. Sie stammten aus der benachbarten Freien Reichsstadt Nürnberg von wo sie abwanderten, um sich der dortigen strengen Zunft- und Handwerksordnung zu entziehen. Außerdem war das relativ trockene Klima Schwabachs (Kessellage, sandiger Untergrund) eine ideale Bedingung für die Ausübung ihres Handwerks. Das notwendige Edelmetall bezogen die Schwabacher Goldschläger, bis zur Schließung der dortigen Goldbergwerke, aus dem oberfränkischen Städtchen Goldkronach. Seit dem frühen 20. Jahrhundert wird der Rohstoff weltweit eingekauft. Seine Blütezeit erreichte das Goldschläger-Handwerk in Schwabach anfangs des 20. Jahrhunderts. In ca. 130 Betrieben waren bis zu 1.200 Personen beschäftigt, zahlreiche Frauen fanden einen Arbeitsplatz als Goldschneiderinnen. Heute wird noch in fünf Handwerksbetrieben die Kunst des Goldschlagens ausgeübt. Die verbliebenen Schwabacher Goldschläger-Werkstätten sind zusammengeschlossen in der weltweit einzigen Goldschläger-Innung (Innungsfahne aus dem Jahre 1928).
Im Gegensatz zu den Goldschlägern hat das Brauhandwerk in Schwabach nicht überlebt. Obwohl in der Schwabacher Brauereihistorie im Jahre 1723 einst 50! gewerbliche Braustätten die Schwabacher Bierliebhaber(innen) mit dem edlen Gerstensaft versorgten, gibt es heute keine einzige Brauerei mehr. Als letzte Brauerei hat die Leitner-Bräu, älteste Brauerei Schwabachs (gegründet im Jahre 1649), den Braubetrieb im Dezember 2010 eingestellt. Heute müssen sich die Schwabacher Gambrinus-Anhänger(innen) mit fremdgebrautem Bier begnügen.
Zeitgenössische Bierfilze ehemaliger Schwabacher Brauereien

Die ehemalige Schwabacher
Weller-Bräu
( 1701 bis 1994 )
reimte einst auf einem Bierfilz:
"Schwabachs Vierklang
merke Dir:
Blattgold, Nadeln, Schrauben,
Weller Bier"
Leider
heißt es heute ...
"Er stimmt nicht mehr,
Schwabachs Klang der Vier,
es fehlt dazu das eig'ne Bier !"

( 1863 bis 1960 )
( 1701 bis 1994 )
Symbolhaft !
"Der letzte Schluck
aus dem letzten Fass"
( 1649 bis 2010 )
Historische Reklameschilder ehemaliger Schwabacher Brauereien
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Kreis
Weißenburg-Gunzenhausen
Fränkische Seenlandschaft
Naturpark Altmühltal
8 + [1] Brauereien
Orte mit Brauereien im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
Bitte auf den Ortsnamen klicken
Brauerei Wurm (Hirschbräu) GmbH & Co. KG, GF Thomas und Wilhelm Wurm; OT Bieswang, Hutgasse 2, 91788 Pappenheim; Telefon (09143) 837950; Braustätte seit 1135 (zweitälteste Brauerei Frankens !); eigener Getreideanbau, das Malz liefert die familieneigene Malzfabrik; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Thomas Wurm; Heimdienst; Festausrüster; kein Brauereiwirtshaus
Biersorten: Vollbier hell/dunkel, Märzen, Pils, Hefeweizen hell/dunkel, Weizen leicht, Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: »Turnier«-Bock hell, »Juraquell«-Doppelbock dunkel, Festbier hell (nur im Fass)
Schloßbrauerei Ellingen, Frankens einziges »Fürstliches Brauhaus«, Fürst von Wrede GmbH & Co. Unternehmens KG, GF S. D. Carl Friedrich Fürst von Wrede; 91792 Ellingen; Braustätte seit 1690, im Familienbesitz seit 1815; eigene Quelle; Jahresausstoß ca 13.000 hl; Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: »Josefibock« (in der Fastenzeit), Winterbock (in den Wintermonaten); Braumeisterin Nina Kolb; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster; Getränkemarkt
Brauereigaststätte »Schloßbräustüberl« (verpachtet) im ehemaligen Schalander, Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Schäuferele); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; romantischer Biergarten und Terrasse
Brauhaus Pöverlein GbR; GF Kerstin und Detlef Pöverlein; OT Hochholz, 91807 Solnhofen; Braustätte seit 2005, kleinstes Brauhaus Mittelfrankens; Jahresausstoß ca. 100 hl; Biere saisonal: »Maibaum«-Bier dunkel, »Gesangsverein«-Bier hell, »Museums«-Bier bernsteinfarben, »Sir Rollius« dunkler Weizendoppelbock (im Dezember); Braumeister Detlef Pöverlein; Brauereiführung und Braukurs-Tagesseminar nach Voranmeldung; Bierverkauf ab Brauerei, Sa 08:00 - 12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (09145) 837237; Festausrüster;
keine Brauereigaststätte
Alte Lateinschule
Fränkisches Fachwerkhaus
Weißenburg
Limes, Castrum Biricianum
(rekonstruiert)
Weißenburg
Mittelalterlicher Wehrgang
Gunzenhausen
Brauerei Ritter St. Georgen GmbH & Co. KG, GF Dietmar Gloßner; 91790 Nennslingen; Brautradition und Familienbesitz seit 1645; Jahresausstoß ca. 12.000 hl; Leicht- und alkoholfreie Weizenbiere, Biermischgetränk »Gerchla«; Bierspezialitäten: »Ritter 1645« Märzen, »Ritter Georgi Sud« Schwarzbier (beide in der 3 Liter Magnum-Bügelflasche); Braumeister Dietmar Gloßner; Brauereiführung nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster;
Brauereigaststätte »Ritterstub'n« Fränkische Küche (Spezialität: Schnitzel); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Felsenbräu, W. Gloßner GmbH & Co. KG; GF Werner und Walter Gloßner; OT Thalmannsfeld, 91790 Bergen; Brautradition und Familienbesitz seit 1928; eigene Hefezucht; Jahresausstoß: ca. 30.000 hl, AfG-Herstellung; umweltschonender Brauvorgang mit regenerativen Energien und modernster Brauereitechnologie, im Mai 2007 Auszeichnung als erste Solarbierbrauerei Deutschlands; Natureisgalgen; Braumeister Walter Gloßner, Werner Gloßner, Markus Schmidtlein; Brauereiführung nach Absprache in den Wintermonaten; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster
Brauereigaststätte »Bräustüberl« (verpachtet, Inh. Manfred Schaller) Fränkische Küche (Spezialität: Brauersteak mit Biertreber paniert); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; kleiner Biergarten
Brauerei Sigwart GmbH & Co. KG, GF Wolfgang Aumhammer; 91781 Weißenburg; Braustätte seit 1451, im Familienbesitz seit 1852; eigenes Quellwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ca. 20.000 hl; Weizenbier leicht, Biermischgetränk »Radler«; Bierspezialität: »Tradition 555«; Biere saisonal: Kirchweihweizen, Kirchweih- und Weihnachtsfestbier; Braumeister Bernd Schmidtkonz; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster
Brauereigaststätte »Bräustüberl« (verpachtet, Inh. Marcus Hauff) Fränkische Küche mit saisonalen Besonderheiten (Spezialität: Schweinsbraten mit Klößen); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten mit Lauben im Innenhof
  Uralte mittelfränkische  
Braustätte seit 1135
Braustätte seit 1451
Braustätte seit 1645
Braustätte seit 1690
Braustätte seit 1772
ausgetrunken 2015!
Braustätte seit 1797
  Traditionsbrauereien  
Brauerei Strauß OHG, Karl Strauß; OT Wettelsheim, 91757 Treuchtlingen; Braustätte seit 1797, im Familienbesitz seit 1874; Jahresausstoß ca. 12.000 hl; selbstgepichte urige Holzfässer, einzigartig in der Region; Biere saisonal: Weihnachtsbock hell/dunkel; Braumeister Jochen Engelhardt; Heimdienst; Festausrüster
Bierkeller (geöffnet Mai - September, in den Wintermonaten geschlossen) »Wettelsheimer Keller« (verpachtet, Inh. Marga Walk & Söhne) erbaut 1850, mit herrlichem Ausblick auf das Altmühltal, Fränkische Küche und deftige Brotzeiten (Spezialität: Schäuferla [ein echtes halbes Kilo], Bratwurst); »Märzen« vom Holzfass; Räumlichkeiten für Familienfeiern; Kinderspielplatz
Hechtbräu, Bernhard Hecht; OT Zimmern, 91788 Pappenheim; Braustätte seit Janaur 2011; Jahresausstoß ca. 200 hl; Biere saisonal: Bockbiere hell/dunkel, »Weiweidobo« - Weihnachtsweizenboppelbock; »Craft«-Biere (Gourmet-Biere); Braumeister Bernhard Hecht; Brauereiführungen, Bierseminare nach Voranmeldung; Festausrüster - bei einer Mindestabnahmemenge von 100 Litern kann man sein eigenes Bier brauen lassen(!); Bierversand innerhalb Deutschlands; keine Brauereigaststätte
Schorschbräu[1] GmbH, GF Georg Tscheuschner; OT Oberasbach, 91710 Gunzenhausen; Braustätte seit 1996, spezialisiert auf Starkbiere mit einem Alkoholgehalt von 13% Vol alc bis 57% Vol alc (Achtung - nicht geeignet zum Durst löschen!); Jahresausstoß ??? hl; Extrem-Braumeister (Diplom) Georg »Schorsch« Tscheuschner; Produktversand weltweit, auch in Kanada und der VR China erhältlich; kein Brauereiwirtshaus

[1]Der Eintrag für die Kleinbrauerei »Schorschbräu« auf dieser Webseite ist der Vollständigkeit geschuldet. Die typischen Eigenschaften einer traditionsbewussten fränkischen Landbrauerei können wir bei diesem Nischenbetrieb zur Herstellung von »Malz-Likören« leider nicht finden. Wir sind aber davon überzeugt, dass sich genügend Abnehmer für die Produkte (vor allem in nicht-europäischen Ländern) finden lassen.
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Fachhochschule Lausitz, 01968 Senftenberg und 3048 Cottbus, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Wolf
Die Webseiten über die fränkische (Brau)Kultur und Lebensart, sowie das Bierkompendium werden regelmäßig erweitert und ergänzt. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Webseiten demnächst wieder. Wenn Sie über die Änderungen und Erweiterungen unserer Webseiten automatisch benachrichtigt werden wollen, senden Sie uns bitte eine eMail, damit wir Sie in den Verteiler aufnehmen können. Klicken Sie dazu bitte auf den Briefumschlag links.
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Land karte

Für ein süffiges Bier
ist es in Franken
immer
nach vier!



Bierfränkische Landpartie


Bierfilze aus Mittelfranken

»Schafkopf«
Traditioneller Bestandteil der
fränkischen Wirtshauskultur

Ansbach
Markgrafenstadt
Regierungshauptstadt
von Mittelfranken

Kaspar Hauser
»Das Kind von Europa«

Bierfilz der ersten und letzten
Brauerei in Ansbach
1670   2002

Landkreis
Ansbach

Faulturm mit Parkwächter-
häuschen, Dinkelsbühl

Bierzauberin in Dinkelsbühl

Über 330 Jahre mittelfränkische
Brautradition

Verteidiger der
mittelfränkischen Braukultur

Altes Brauhaus Rothenburg,
Josef Beugler GmbH
1724   1981

Neues Brauhaus Rothenburg,
Andreas Falk
2008   2013
(einen Versuch war es wert)
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Erlangen
Universitätsstadt

Hugenottenkirche
(erbaut 1686 bis 1693)
Von den Hugenotten wurde sie als
»le Temple« bezeichnet

Der Berg ruft zum größten
Bierfest in Mittelfranken





Historische Bierreklame
(ehemaliger) Erlanger Brauereien

Kreis
Erlangen-Höchstadt
Fränkische Karpfenregion

Kreiswappen und Wappen
von Höchstadt/Aisch

»Fridolin« der Karpfen,
aus fränkischem Muschelkalk
gehauene Steinskulptur
in Höchstadt/Aisch


Blauer Löwe, Karpfen blau
"blaue" Fauna in Höchstadt?

Durstlöscher seit 80 Jahren

Die Familie Wölker braute zehn
Jahre lang ein gutes, würziges
Bier im alten Kommunbrauhaus
1965   1975

Fränkisches Fachwerk
Brauerei-Gasthof Geyer,
Oberreichenbach

Uralte fränkische Braukultur
in Zentbechhofen
und Röttenbach
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Fürth
Kleeblattstadt

Beim Bau des City-Centers
in Fürth wurden Teile des
Eingangsportals, der ehemals
an dieser Stelle stehenden
Brauerei Geismann,
wiederverwendet.

Seit September 2008 ist
Fürth die neue Heimat
der Traditionsbrauerei

Zeitgenössische Werbung für
Fürther und Nürnberger Brauereien

Frankens größte Kärwa am
»Michael und aller Engel Tag«
(29. September) oder am
darauf folgenden Sonntag

Historische Werbetafel
Brauerei Geismann, Fürth
1722   1972

Historische Bierwerbung
Bergbräu, Fürth
(ursprünglich Brauerei Mailänder)
1883   1979

Historischer Bierfilz
Flaschenbier-Verkaufsstelle
Brauerei Grüner, Fürth
1709   1972
Landkreis
Fürth

Ammerndorfer Mühle seit 1607
im Herzen des Bibertgrundes

Historische Werbetafel

»Hochprozentige«
Ammerndorfer Spezialbiere

Neue fränkische Handwerksbrauerei
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Kreis
Neustadt/Aisch-
Bad Windsheim
Fränkische Karpfenregion

Kreiswappen und
Wappen der Städte
Neustadt/Aisch
und Bad Windsheim

Schlosshof im Sommer,
Neustadt/Aisch


Spiegelkarpfen-Bockbiertanz

Die Vielfalt der Zubereitungsarten des Aischgründer Karpfens wird nur übertroffen von der Geschmacksvielfalt des Aischgründer Bieres


Hausbrauerei Kohlenmühle,
Neustadt/Aisch

Eingang zum Brauhaus Döbler,
Bad Windsheim

Fränkisches Freilandmuseum,
Bad Windsheim

Ausleger der
Brauerei Prechtel, Uehlfeld
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Nürnberg
Frankenmetropole
Freie Reichsstadt
(1219 - 1806)

Albrecht-Dürer-Haus

1468   1996
Den Totengräber mehrerer
Traditions- und kleiner
Landbrauereien gibt es
zum Glück nicht mehr

Intermezzo

Die neue Hoffnung aller fränkischen
Biergenießer, die Nürnberger Brau-
und Bierkultur wieder zu pflegen

1836   1974

Das Krokodil lebt!
(zumindest solange »Tucher« ein
»Lederer« Premium Pils braut)
Lederer Kulturbrauerei
Nostalgischer Rückblick
auf die Nürnberger
Brauereigeschichte
Empfehlenswert !
Braustätte seit 2007

Kreis
Nürnberger Land

Kreiswappen und Wappen
der Stadt Lauf/Pegnitz

Industriemuseum in
Lauf a. d. Pegnitz

Bierfilz, Flaschenetikett
und Werbetafel der ehemaligen
Türkenbräu in Altdorf bei Nürnberg
Heute würde diese Werbung
vermutlich nicht mehr der
»political correctness«
entsprechen - oder ?
1905   1980

Flaschenetikett der Brauerei
»Goldene Krone«
(heute Brauerei Wiethaler)

Lieber ein kühles Bier als
ein heißes Rotkäppchen ...

Historischer Bierfilz der
heutigen Kaiser Bräu, Neuhaus

Mit einem
»Kanonenrausch«
sieht gleich die Welt
ganz anders aus ...

Nicht nur für Pferd und Reiter!
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Roth
An der Burgenstraße

Ehemaliges Jagdschloss Ratibor
(heute Museum) in Roth
1924   2007

Landkreis
Roth
Fränkisches Seenland
Naturpark Altmühltal

Schottenturm der Burg Abenberg
an der Burgenstraße


Spalt
Fränkisches Hopfenzentrum
Landkreis Roth

Hopfengut »Mühlreisighaus«

Hopfendolde

Historisches Blechschild
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Schwabach
Goldschlägerstadt

Die »Goldenen Dächer«
von Schwabach

In Schwabach gibt es heute ...
... keine Brauereien mehr !
Alles leer getrunken!
1701   1994
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Kreis
Weißenburg-
Gunzenhausen
Fränkisches Seenland
Naturpark Altmühltal

Kreiswappen und die
Wappen der Städte
Weißenburg und Gunzenhausen

Römerstadt Weißenburg
Castrum Biricianum

Historischer Bierfilz
Felsenbräu, Thalmannsfeld

Zeitgenössische Bierreklame

Markgrafenstadt
Gunzenhausen
Hofgarten

1564   1998

15 Jahre lang Navigationshilfe
im Fränkischen Seenland,
Gasthausbrauerei
»Leuchtturm«
in Gunzenhausen.
Leider ist das Leuchtfeuer
für immer erloschen ...
1997   2012

Und zum Schluss ein
Geburtstags-Bockbier ...
... mit einem Alkoholgehalt
von 30% vol. !


Auf Wiedersehen !
Vielen Dank für Ihren Besuch

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