Braukulturland Franken
... wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind
Änderungsdatum Heute
500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot
verkündet am 23. April 1516 zu Ingolstadt
vom baierischen Herzog Wilhelm VI.
527 Jahre Fränkisches Reinheitsgebot
verkündet am 12. Oktober 1489 zu Bamberg
vom Bamberger Fürstbischof Heinrich III.
10 Jahre Braukulturland Franken
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Stillgelegte Brauereien in    Unterfranken (um 1900 - 2016)

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Die unterfränkischen Brauereien
Aschaffenburg
[Aschebersch]
Hochschulstadt
Spessartpforte
1 + [1] Brauereien
Aschaffenburg entstand aus einer alemannischen Wehrsiedlung und wurde zusammen mit seinem Kollegiatstift »St. Peter (und Alexander)« im Jahre 974 erstmals urkundlich erwähnt. Das Stift war um das Jahr 1700 im Ritterkanton »Odenwald« des »Fränkischen Ritterkreises« immatrikuliert. Die Stadt selbst hatte im Laufe ihrer Geschichte häufig wechselnde politische Zugehörigkeiten bis sie schließlich durch das Pariser Friedenstraktat von 1814 Bestandteil des Königreiches (von Napoleons Gnaden) Baiern wurde. Heute ist Aschaffenburg die Metropole der unterfränkischen »Untermain-Region« im nordwestlichsten Zipfel Frankens an der Grenze zum Bundesland Hessen.
Seit Anfang des 17. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gab es insgesamt 36 verschiedene Brauereien in Aschaffenburg. Nach dem Jahre 1945 waren noch fünf Braustätten in Aschaffenburg ansässig. Die bekannteste Brauerei »Schlappeseppel«, gegründet im Jahre 1803 als »Brauerei Franz Borrmann«, hat im Jahre 1999 den Braubetrieb eingestellt. Zudem wird im Aschaffenburger Traditions- und Kultwirtshaus »Schlappeseppel« seit dem 01. Oktober 2011 auch kein »Schlappeseppel«-Bier mehr ausgeschenkt! Im Jahre 1998 hat die »Heylands Brauerei« (gegründet 1792) mit der Brauerei »Eder« in Großostheim fusioniert. Gebraut wird nun seit dem Jahre 2001 in Großostheim. Genau genommen wird deshalb in der Aschaffenburger »Kernstadt« kein Bier mehr gebraut.
Im Jahre 2004 hat jedoch die Aschaffenburger Familie Tobias eine Gasthausbrauerei gegründet. Diese Braustätte befindet sich im »Hohe-Wart-Haus«, wo auch im Rahmen einer Erlebnisgastronomie der edle Gerstensaft ausgeschenkt wird. Diese ehemalige Jagdhütte, errichtet im Jahre 1733, liegt in einem Waldstück des Spessarts, welches zur Stadt Aschaffenburg gehört, kurioserweise aber in einem gemarkungsfreien Gebiet des Landkreises Miltenberg liegt. Der Sitz der Gasthausbrauerei befindet sich aber in der Aschaffenburger »Kernstadt«, Gabelsbergerstraße 9.
Schwindbräu GmbH, GF Alfred Kunkel; OT Schweinheim, 63743 Aschaffenburg; Braustätte seit 1761, im Familienbesitz seit 1987; Jahresausstoß ca. 18.000 hl; Biermixgetränk «Radler»; Biere saisonal: Josefator (zur Fastenzeit), Festbock (von November bis Januar); in geraden Jahren Bierlieferant für das Aschaffenburger Volksfest; Braumeister Martin Zipprich; keine Brauereigaststätte
Gasthausbrauerei Hohe-Wart-Haus, Familie Tobias; [Aschaffenburg]; Braustätte seit 2004; hauseigenes Tiefbrunnenwasser; Jahresausstoß ??? hl; Biere saisonal: Mai- und Weihnachtsbock; Braumeister Frank Tobias
Waldgaststätte Regionale Gerichte und Spezialitäten, festliche Buffets; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Betriebsausflüge; Biergarten
Das Wirtshaus, eine ehemalige Jagdhütte aus dem Jahre 1733, liegt mitten im Spessart zwischen Mespelbrunn und Aschaffenburg
Achtung Räuber ! (siehe weiter unten)
GPS-Koordinaten: N49° 55' 4.91", E9° 15' 24.02" (oder 49.918031, 9.256672 oder N49° 55.08183, E9° 15.40033)
Zeitgenössische Bierfilze ehemaliger Aschaffenburger Brauereien
1867  1975
1900  1981
1803  1999
1792  2001
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Landkreis
Aschaffenburg
5 Brauereien
Hofbrauerei Bergmann, Elfa UG & Co. KG; GF Bernd Bergmann, Stefan Koch; 63864 Glattbach; Braustätte seit 2009; eigene Hefezucht; Energiegewinnung aus einer Photovoltaikanlage auf dem Brauereidach; Jahresausstoß ??? hl; Braumeister Bernd Bergmann, Stefan Koch; Biobier-Herstellung; Biere saisonal: Bio-Dinkel, Bio-Roggen, Bio-Weizenbock, Bio-Doppelbock, Bio-Bock; die Biobiere erhält man donnerstags von 16:00 bis 20:00 Uhr ab Brauerei, in führenden Getränkemärkten und bei Veranstaltungen; Brauerei-Erlebnisführung nach vorheriger Anmeldung; Braukurs-Tagesseminar; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Brauerei Eder & Heylands GmbH & Co. KG; GF Ev Eder-Widmann, Friedbert Eder, Peter Scholl; 63762 Großostheim; Brautradition seit 1779, im Familienbesitz seit 1872; Ausbildungsbetrieb; Jahresausstoß keine Angaben hl; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränk »Radler«, »Brown Shuga«; Herstellung und Vertrieb des Kultbieres »Schlappeseppel«; Braumeister Markus Sabel; schauen Sie sich hier einen Clip über das Bierbrauen an; AfG-Herstellung »Tradewinds«Passatwinde« - Tee!); jährliches Brauereihoffest; Festausrüster
Brauereigaststätte »Eder-Keller« (verpachtet, Inh. Rödig Gastro GmbH, GF Filiz und Willi Rödig) regionale Küche (Spezialität: Schwarzbierbraten mit Klößen, Schlachtplatte, Salate); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten
 
Die Brauerei »Eder & Heylands  GmbH & Co. KG« ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sich ein traditionsreiches, mittelständisches Familienunternehmen auf dem hart umkämpften Biermarkt dauerhaft einen Platz sichern kann. Durch eine moderne Produktvielfalt von gleichbleibend hoher Qualität, einem professionellen Public Relation- und Marketing-Management und einer ansprechenden Internetpräsenz erreicht das Brauunternehmen die Bierliebhaber(innen) aller Gesellschafts- und Altersschichten. Durch auf die Jugend zugeschnittene Biermix-Getränke, begleitet von dazu passender Werbung, versteht es die Brauerei geschickt, die nachfolgende Generation vorsichtig an den reinen Gerstensaft heranzuführen, um eine »lost generation« in der fränkischen Brautradition und Bierkultur zu verhindern.
Manche andere fränkische Brauerei, die dauerhaft über Umsatzrückgang klagt, weil es angeblich immer weniger Biertrinker(innen) gäbe, sollte einfach mal mit dem Jammern innehalten und einen Blick in Richtung Großostheim werfen. Vielleicht wäre diesen Brauereien aber auch schon damit geholfen, beim nächsten Brauereihoffest nicht nur eine fränkische Blaskapelle, sondern auch eine angesagte »Hip-Hop«- oder »Rock«-Band auftreten zu lassen - es muss ja nicht gleich »Bon Jovi« sein.
»erg«
Gasthausbrauerei Kurfürstliche Weyberbräu GmbH, GF Peter B. Lehnardt; 63877 Sailauf; gegründet 2006; Jahresausstoß ca. 350 hl, nur Fassbier; Braumeister ?????; Festausrüster
Brauereigaststätte (verpachtet, Nachpächter gesucht!) Gutbürgerliche Küche und Hausmacher Brotzeiten (Spezialität: ?????); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten; Grillhütte mit großem Holzkohlegrill
Hotelbetriebe Kurfürstliches Schloßhotel »Weyberhöfe« und Schloßhotel »Rothenbuch«
Brauhaus Barbarossa Regina Pabst e.K., GF Regina Pabst; 63825 Schöllkrippen/Spessart; gegründet 1989; Jahresausstoß ca. 600 hl, nur Fassbier und Ein-Liter-Flaschen; Biere saisonal: Fastenbier (ab Aschermittwoch), Rotbier (ca. 6 Wochen nach Pfingsten), Weihnachtsbock; Braumeister Frank Ziemen; Brauereiführung und Bierseminare nach Voranmeldung; Festausrüster; Bierversand; Brauhausladen (u.a. Malzschnaps, Bierwhiskey, Bierlikör)
Brauhausgaststätte Fränkische Küche (Spezialität: Brauerpfanne mit Biersoße) und Brotzeiten mit Biertreberbrot; jeden Dienstag Brauereifest !; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Terrasse; Biergarten mit Kinderspielplatz
Bürgerliches Brauhaus Christof Hartmann GmbH & Co. KG , GF Karola und Ina Elsesser; 63831 Wiesen/Spessart; Braustätte seit 1888, im Familienbesitz seit 1913; Jahresausstoß ca. 12.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Biermischgetränk »Radler«; Bierspezialität »Pompejanus«; Biere saisonal: Frühlingsbock (April/Mai), Räuberbock (Oktober/November); Braumeister Stephan Bathon; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster; keine Brauereigaststätte

Die Mespelbrunner Spessarträuber

Historische Hintergrundinformationen über das
»Raubgesindel in Aschaffenburg und Spessart im 18. Jahrhundert«
»Das Wirtshaus im Spessart« - Filmkomödie aus dem Jahre 1958 des deutschen Regisseurs Kurt Hoffmann (* 1910, † 2001), frei nach der gleichnamigen Erzählung aus dem Jahre 1827 des deutschen Dichters der Romantik Wilhelm Hauff (* 1802, † 1827)
Am Standort des Gasthaushauses »Zur Post« im heutigen Mespelbrunner Ortsteil Hessenthal befand sich vermutlich das historische Wirtshaus, in welches Wilhelm Hauff einkehrte. Im Jahre 2014 hat ein russischer Logistik-Unternehmer aus St. Petersburg das 5.000 Quadratmeter große Anwesen gekauft. Man könnte vermuten, dass der historischen Ruf des Wirtshauses wiederbelebt werden soll.
Presseberichte  
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Bad Kissingen
Staatsbad
1 + [1] Brauereien
Die Kurstadt an der Fränkischen Saale ist weltweit bekannt für ihre sieben natürlichen Heilquellen. Die Stadt war einst Lieblingskurort des europäischen Hochadels und wurde am 24. April 1883 vom bayerischen »Märchenkönig«-König Ludwig II. (* 1845, reg. ab 1864, † 1886) zum »Bad« erhoben. Heute wird Bad Kissingen nicht nur von Kurgästen besucht, sondern ist auch wegen der historischen Bauten und der herrlichen Park-und Gartenanlagen ein beliebtes Reiseziel. Auch der Wassersport auf der Fränkischen Saale lockt viele Besucher an.
Auf eine nennenswerte Brauereienhistorie kann die Stadt jedoch nicht zurückblicken. Im Laufe der Jahrhunderte gab es nur zwei Brauereien, welche die Bevölkerung mit dem edlen Gerstensaft versorgten. Die eine Braustätte war bereits nach 32 Jahren (1863 - 1895) wieder ausgetrunken. Die andere, gegründet im Jahre 1532, braute immerhin 460 (!) Jahre bevor sie, unter dem Namen »Wahlerbräu«, den Braubetrieb im Jahre 1992 einstellte.
Der Sage nach kam im Wirthaus dieser Brauerei im Jahre 1645 einem gewissen Peter Heil nach mehreren Krügen Bier die Idee, wie man die Schweden, welche gerade die Stadt belagerten, vertreiben könnte. Alle Bienenkörbe der Stadt sollten auf die angreifenden schwedischen Truppen geworfen werden. Der Plan funktionierte und die Schweden zogen unverrichteter Dinge wieder ab. Bad Kissingen setzte dafür diesem klugen Bürger im Jahre 1997 am Eisenstädter Platz ein Denkmal, welches ihn mit zwei Bienenkörben darstellt. Bei näherer Betrachtung dieses Ereignisses könnte man vielleicht zu der Annahme kommen, dass (zumindest indirekt) auch der Genuss von Hopfen und Malz einen gewissen Beitrag dazu geleistet hatte, dass die Stadt damals von den Schweden nicht eingenommen werden konnte.
Vorderseite
Rückseite
Zeitgenössische Bierfilze der ehemaligen Wahler-Bräu in Bad Kissingen
1532  1992
Auf der Rückseite des mittleren Bierfilzes befindet sich eine englischsprachige Bierwerbung (Abbildung rechts), gerichtet an das in Bad Kissingen und auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz Wildflecken stationierte militärische und zivile Personal der US-Streitkräfte. Da die Schließung der Brauerei im Jahre 1992 mit dem im selben Jahr erfolgten Abzug des gesamten US-Personals in der Region zusammenfällt, darf als Grund für die Auflassung der Braustätte ein massiver Umsatzeinbruch an Bier vermutet werden .
Gasthausbrauerei Wittelsbacher Turm Bräu GmbH, GF Heribert Wachtl; OT Arnshausen, 97688 Bad Kissingen; Braustätte seit 2000; 10 hl Tandem-Sudwerk, Kapazität 3.000 hl/Jahr; Biere saisonal: Frühlingsbock (März/Mai), Maibock (Mai), Oktoberfestbier (September), Weihnachtsbock (Dezember); Braumeister Franz Breitschopf; Brauereiführung nach Voranmeldung
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Schäuferle, Bierbeißer); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Sonnenterasse mit herrlicher Aussicht Biergarten; 5000 qm großer Festplatz
Museumsbraugasthaus Jägersruh, Hubert Stärker; OT Garitz, 97688 Bad Kissingen; Braustätte seit 1998 (2007 bis 2009 geschlossen); Jahresausstoß keine Angaben hl; Braumeister Hubert Stärker (ehemaliger Croupier)
Brauereigaststätte im altfränkischen Stil Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Brauereintopf, Brauerbrotzeit mit Bauernbrot); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten
Das Museumsbraugasthaus ist zur Zeit geschlossen !
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Landkreis
Bad Kissingen
1 Brauerei
Hochstiftliches Brauhaus in Bayern GmbH & Co. KG (ehem. Will-Bräu), GF Ulrich Klesper, Julia Malangre-Klesper; 97786 Motten; Brautradition und Familienbesitz seit 1791, 1987 Übernahme durch das Hochstiftliche Brauhaus Fulda GmbH; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ca. 180.000 hl Bier, AfG-Herstellung; Biermischgetränk Radler und alkoholfreies Hefeweizen; Braumeister Christian Schrott; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Die Brauerei bezeichnet die Mehrzahl ihrer Biersorten als »Original Bayerisch« und kann deshalb nicht wirklich als fränkische Traditionsbrauerei bezeichnet werden! Zur Brauereigruppe gehören neben dem »Hochstiftlichen Brauhaus in Bayern« GmbH & Co. KG, dem »Hochstiftlichen Brauhaus Fulda« GmbH, BL Hessen auch die Vogelsberger Landbrauereien GmbH (»Lauterbacher Burgbrauerei« und die ehemalige Schlitzer »Auerhahn Bräu«) in Lauterbach, Vogelsbergkreis, BL Hessen.
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Naturparkkreis
Haßberge
8 Brauereien
Der Landkreis Haßberge wurde im Zuge der Bayerischen Gebietsreform von 1972 durch das Zusammenlegen des ehemaligen Landkreises Haßfurt und den überwiegenden Teilen der ehemaligen Landkreise Ebern und Hofheim gebildet. Große Kreisstadt ist Haßfurt, erste urkundliche Erwähnung 1230 (»hasefurthe«), Verleihung der Stadtrechte 1235. Der Name der Stadt leitet sich nicht vom Hasen im Stadtwappen ab, sondern vom germanischen »hasufurth« [= Nebelfurt, Weg durch den Nebel]. Der Kreis umfasst den Naturpark Haßberge und den nördlichen Teil des Naturparkes Steigerwald. Haßberge ist der östlichste Landkreis Unterfrankens und grenzt an die oberfränkischen Landkreise Bamberg und Coburg.
Der Kreis Haßberge (8 Brauereien) ist neben dem Main-Spessart-Kreis (10 Brauereien) und dem Kreis Rhön-Grabfeld (8 Brauereien) einer der »bierigsten« Kreise im »Weinland« Unterfanken.
Orte mit Brauereien im Kreis Haßberge
Bitte auf den Ortsnamen klicken
Eschenbacher Privatbrauerei GmbH; GF Karl Werner Wagner, »Karl V.«, OT Eschenbach, 97438 Eltmann; Brautradition und Familienbesitz seit 1750; Jahresausstoß ca. 90.000 hl Bier, AfG-Herstellung ca. 10.000hl; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Biermischgetränk »Radler«; Bierspezialität: »Frankentrunk«; Braumeister Karl-Werner Wagner; Bierversand; Festausrüster; Schnapsbrennerei (Bierschnaps); keine Brauereigaststätte
Brauerei Raab; Michael Raab; 97461 Hofheim, Brautradition und Familienbesitz seit 1937; Jahresausstoß ca. 8.000 hl; AfG-Herstellung ca. 7.000 hl; umweltschonender Brauvorgang mit Solarenergie; Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: Bockbier (November/Januar); Braumeister Michael Raab; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; keine Brauereigaststätte
Brauerei Hartleb, Gunter Hartleb; Herrenstraße 9, 96126 Maroldsweisach; Telefon (09532) 240; Braustätte seit ca. 1530, im Familienbesitz seit 1920; Jahresausstoß ca. 1.100 hl; Braumeister Gerhard Gagel; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster; eigene Brennerei (Weizenkorn)
Biersorte: Helles, unfiltriertes Vollbier (5,8% Vol. alc.) vom Fass und in 2-Liter-Bügelflaschen
Stilvoll renovierte Brauereigaststätte »Zum grünen Baum«, Öffnungszeiten: ab 09:00 Uhr, Mittwoch Ruhetag
Fränkische Küche und Brotzeiten aus eigener Schlachtung (Spezialität: Spießbraten, Hausmacher Brotzeiten); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Übernachtungsmöglichkeit; Biergarten
Rebellen-Landstrich
von der Zeit des Bauernaufstandes (1525) bis zur Neuzeit (1978)
Maroldsweisach
In der Wappenmitte dargestellt
ist eine »Fassleiter«
zum Transport von Bierfässern
Dippach
Reste der ehemaligen Wasserburg,
zerstört von aufständischen Bauern
im Jahre 1525
Ermershausen
Die Glocke im Wappen steht als
»Freiheitsglocke«
vor dem Rathaus in Ermershausen
Im Jahre 1525 wurde die Dippacher Wasserburg der Grafen von Henneberg während des Bauernaufstandes von dem sogenannten Bildhäuser Haufen zerstört. Diese Streitmacht aufständischer unterfränkischer Bauern bestand aus ca. 7.000 Mann und wurde angeführt von dem Bauern Hans Scharr und dem Schreiner Hans Schnabel.
Im Jahre 1978 sorgten die Marktgemeinde Maroldsweisach und die nur zwei Kilometer entfernte Nachbargemeinde Ermershausen für bundesweite Schlagzeilen. Die beiden Gemeinden lagen damals im fränkischen »Zonenrandgebiet« unmittelbar an der ehemaligen DDR-Grenze zu Thüringen, einer Gegend wo sich »Fuchs und Hase Gute Nacht sagten«.
Im Zuge der bayerischen Gemeindegebietsreform sollte Ermershausen nach Maroldsweisach eingemeindet werden. Die Ermeshausener kämpften vehement mit Transparenten und Protestdemonstrationen für den Erhalt der Eigenständigkeit ihrer Gemeinde. Klagen vor dem Verwaltungsgericht und dem Verfassungsgericht des Freistaates Bayern wurden abgewiesen. Nachdem alle friedlichen Proteste erfolglos blieben, errichteten die Ermeshausener Barrikaden und bewachten rund um die Uhr das Rathaus, dessen Türschlösser sie vorher mit Blei versiegelt hatten, um den Abtransport der Gemeindeakten nach Maroldsweisach zu verhindern. Ermershausen befand sich im Ausnahmezustand.
In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai 1978 riegelten mehrere Hundertschaften der damaligen bayerischen Bereitschaftspolizei Ermershausen hermetisch ab, besetzten den Ort und stürmten das Rathaus, um kistenweise die Gemeindeakten »zu befreien«. Auch die bayerische Grenzpolizei an der nahen Grenze zur ehemaligen DDR wurde verstärkt und in Alarmbereitschaft versetzt, da man befürchtete, dass die DDR-Grenztruppen dieses Spektakel als bevorstehenden Angriff auf die drei Kilometer entfernte DDR-Staatsgrenze missverstehen könnten. Das ganze Dorf war in hellem Aufruhr. Dem damaligen Bürgermeister Adolf Höhn gelang es, noch während des Polizeieinsatzes die Medien zu benachrichtigen.
Am nächsten Tag war dieser bislang einmalige Vorfall in der Bundesrepublik Tagesgespräch in ganz Deutschland. Die »BILD«-Zeitung titelte "Bayerische Polizei überfällt fränkisches Dorf". Aus Protest gegen den Polizeiüberfall beabsichtigten einige Ermershausener Bürger in die nahe DDR zu »fliehen«. Wie viele »Seidla« Gerstensaft sie zuvor im örtlichen Wirtshaus »Goldener Schwan« getrunken hatten, ist leider nicht überliefert. Nur mit größter Mühe konnte der Bürgermeister sie von ihrem Vorhaben abbringen.
Aber die Ermershausener ließen sich nicht entmutigen und setzten den Kampf um ihre Eigenständigkeit mit legalen Mitteln fort. Masseneintritte in den lokalen »CSU«-Ortsverband sollten sicherstellen, dass nur lokale Politiker zur Wahl aufgestellt werden konnten, die eine Aufhebung der Zwangseingemeindung nach Maroldsweisach unterstützten. Nach 16 Jahren hatte der Freiheitskampf der Ermershausener endlich Erfolg. Nach einer Umfrage im Jahre 1993, in der über 90% der Bürger für die Eigenständigkeit votierten, wurde am 01. Januar 1994 die Zwangsehe mit Maroldsweisach wieder geschieden. Seitdem ist Ermershausen mit etwas mehr als 600 Einwohnern die kleinste eigenständige Gemeinde Unterfrankens und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim/Ufr.
Schwarzer Adler Bräu, Norbert Merklein; 96188 Stettfeld; Brautradition und Familienbesitz seit 1730; Jahresausstoß ca. 10.000 hl; Bier saisonal: Heller Bock (ab Mitte Oktober); Braumeister Norbert und Christian Merklein; Heimdienst; Festausrüster
Brauereigaststätte »Bräustübla« Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung (Spezialität: Pfannenschnitzel, Bierhaxe [auf Bestellung]); Räumlichkeiten für Familienfeiern; Biergarten mit Kinderspielplatz im alten Brauereihof
Brauerei Bayer, Michael Bayer; OT Theinheim, 96181 Rauhenebrach; Brautradition und Familienbesitz seit 1718; eine der kleinsten Brauereien Frankens; eigenes Brauwasser; Jahresausstoß ca. 1.000 hl; Biersorte(n): unfiltriertes, untergäriges Kellerbier mit 12,5% Stammwürze und ca. 4,7% Vol. alc. sowie saisonale Biere (z. B. Bockbier), alles vom Fass; »Craft Bier«-Herstellung; Braumeister Helmut Bayer; Brauereiführung und Biererlebnis-Wochenende nach Voranmeldung; Bierversand; Festausrüster; Brennerei (verschiedene Schnäpse und Liköre)
Brauereigasthof »Zum Grünen Baum« Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten (Spezialität: Lammgerichte, Apfelküchle im Bierteig, hausgemachter Wildschweinschinken), Wurst- und Schinkenspezialitäten auch zum Mitnehmen; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten im Innenhof; Übernachtungsmöglichkeit Pension Oppelt und Ferienwohnung
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Brauerei Roppelt, Michael Roppelt; OT Trossenfurt, 97514 Oberaurach; Braustätte seit 1701, im Familienbesitz seit 1889; Jahresausstoß ca. 2.000 hl; Bier(e) saisonal: Bockbier (im Herbst); Braumeister Michael Roppelt; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Festausrüster
Brauereigaststätte Fränkische Küche und Brotzeiten (Spezialität: Bräten mit Klößen, saisonal Karpfen und Forellen); Räumlichkeiten für Familienfeiern
Bierkeller Roppelt-Keller (nur in der Saison geöffnet) Warme Küche und Brotzeiten (Spezialität: Kellerschnitzel, selbst gemachter Kochkäse); eigene Brotzeit darf mitgebracht werden; Livemusik; Kinderspielplatz
Förderverein Brauhaus Unfinden e. V., 1. Vorsitzender Christian Hey; OT Unfinden, 97486 Königsberg i. Bay.; Braustätte seit 1671, bis 1957 als Kommunbrauhaus genutzt, 2004 Beginn der Sanierung des verfallenen Brauhauses und 2008 wieder zum Leben erweckt; Bayerischer Denkmalpflegepreis 2008; Braumeister des ersten Sudes war Georg Merklein aus Reckendorf, heute brauen die Vereinsmitglieder selbst; die Brautermine sind öffentlich, jeder ist dabei herzlich willkommen; Jahresausstoß ??? hl; jährliches Brauhausfest; jährlicher Bockbieranstich; keine Brauereigaststätte
Brauerei Göller »Zur alten Freyung«, Franz-Josef Göller; 97475 Zeil am Main; Braustätte seit 1514, im Familienbesitz seit 1908; innovative, umweltschonende und energiesparende Brautechnik; Ausbildungsbetrieb; Jahresausstoß ca. 60.000 hl Bier, AfG-Herstellung ca. 15.000 hl; alkoholfreie Biere; Biermischgetränk Radler; Hausbrauerbier (mittwochs); Bierspezialität: Göller Dunkel, das »Jahrhundertbier«; Biere saisonal: Fastenbock hell, Weizenbock hell, Herbstbock dunkel, »Craftbeer« »Wiener Lager« (zur Weihnachtszeit); zahlreiche DLG-Gold/Silber Prämierungen; Brau- und Malzmeister Franz-Josef Göller; Lohnbrau und Lohnabfüllung; Brauereiführung nach Voranmeldung(September bis Anfang April); Festausrüster; Biermarkt, Online-Bierversand; BierClub; Göller Hilfsfond für bedürtige Menschen; eigene Brennerei (z.B. Himbeergeist, Mirabellen-, Aprikosen-, Korn- und Anisbrand);
Brauereigaststätte (verpachtet, Inh. Familie Rausch) Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten aus eigener Schlachtung (Spezialität: Schäuferla mit Sauerkraut und Kloß, Bockbier-Zwiebelsuppe ! ); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; großer schattiger Biergarten mit Kinderspielplatz
Das soziale Engagement der Familie Göller mit dem »GÖLLER Hilfsfond für bedürftige Menschen«
und die Beschäftigung von 33 Mitarbeiter(inne)n in ihrem Brauereiunternehmen haben es verdient,
dass die Bierliebhaber(innen) sich öfters an die folgende Empfehlung erinnern sollten:
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Kitzingen
Historische
Weinhandelsstadt
Ausgetrunken!
Kitzingen ist eine historische Weinhandelsstadt am Main inmitten des Fränkischen Weinlandes und »Große Kreisstadt« des gleichnamigen »Weinlandkreises«. Die Region entlang des Mittellaufes des Mains, dem östlichen Teil Unterfrankens, wird auch als Mainfranken bezeichnet. Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 745 in welchem die Hl. Hadeloga an den Ufern des Mains ein benediktinisches Doppelkloster gründete, in dessen unmittelbarar Umgebeung sich eine Siedlung entwickelte, welche zur Keimzelle Kitzingens wurde. Um das Jahr 1300 wurde Kitzingen erstmals als »Stadt« urkundlich erwähnt, das genaue Jahr der Verleihung des Stadtrechtes ist nicht bekannt.
Wahrzeichen der Großen Kreisstadt sind der Falterturm mit seiner schiefen Haube, und die Alte Mainbrücke. Für die Haubenschieflage des Falterturmes soll nach einer lokalen Legende die Vermischung des Mörtels mit Wein verantwortlich sein. In der Stadt befindet sich auch das Deutsche Fastnachtsmuseum des Bundes »Deutscher Karneval«.
Am 29. September 1482 beschlossen die in Kitzingen versammelten Abgesandten der fränkischen Fürsten, der Fürstbischöfe von Würzburg (Rudolf II. von Scherenberg) und Bamberg (Philipp von Henneberg), des Kurfürsten Albrecht III. Achilles von Brandenburg und die Abgesandten der Freien Reichsstadt Nürnberg, das »Erste fränkische Weingesetz« (auch als »Kitzinger Weingesetz von 1482« bekannt), um der damals weitverbreiteten Weinpanscherei Einhalt zu gebieten. Dieses Gesetz hatte Gültigkeit vom Bodensee bis Sachsen und schrieb vor, welche Inhaltsstoffe im Wein enthalten sein dürfen und welche nicht, sowie die Strafen bei Verstoß gegen dieses Gesetz. Sieben Jahre später, am 12. Oktober 1489, verkündete der Bamberger Fürstbischof Heinrich III. Groß von Trockau das »Fränkische Reinheitsgebot« für Bier.
In dieser Region der Bacchus-Anhänger(innen) hat der edle Gerstensaft nie wirklich eine Heimat gefunden. Trotzdem versorgen im »Weinlandkreis« heute noch vier Klein(st)brauereien und zwei mittelständische Brauereien die Gambrinus-Gefolgschaft unter der auch gestandene Winzer zu finden sind.
Aber hätten Sie's gewusst?!:
Im Zeitraum 1842/1845 lag Kitzingen mit 10.798 hl an der Spitze der Statistik über den Bierexport bayerischer Städte. Die Lage der Stadt am Main und die Nutzung des Flusses als Transportweg begünstigten den Export des Gerstensaftes in die anderen deutschen Staaten. Die Kitzinger Brauer haben Bier ausschließlich für den Export gebraut; die Bevölkerung trank in der Regel nur den einheimischen Wein. Im Jahre 1864 lag Kitzingen mit 15.086 hl nur noch auf dem letzten Platz der Bierexportstatistik des Königreiches Bayern, nach Nürnberg, Kulmbach, Erlangen, München und Hof.
Herbstliches Stadtbild von Kitzingen am Main mit der »Alten Mainbrücke« (Mittelstück erneuert 1956)
Foto: Michael Hofmann, 23.10.2004
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6 Brauereien
Orte mit Brauereien im Landkreis Kitzingen
Bitte auf den Ortsnamen klicken
Sternbräu GbR, Erik Löschner, Bastian Kiemer; 97320 Albertshofen; Braustätte seit Juni 2010, Nebenerwerbsbetrieb (!); Jahresausstoß ca. 300 hl; Biere saisonal: Pils (Sommer), Bock- und Rauchbier (Herbst/Winter), »Craftbiere« Brown IPA/Chocolate Cream Stout (Sommer/Winter); Braumeister Erik Löschner, Bastian Kiemer; Brauereiführung und Brauseminare nach Voranmeldung, max. 8 Personen; Heimdienst nach Absprache; Frühstückspension; keine Brauereigaststätte
Hausbrauerei Düll, Martin Rank; OT Gnodstadt, 97340 Marktbreit; Brautradition und Familienbesitz seit 1840; Jahresausstoß ca. 500 hl; Biere saisonal: Bockbier (ab November); Braumeister Martin Rank; Brauereiführung nach Voranmeldung; Festausrüster; eigene Brennerei (Obstbrände aus eigenen Obstbeständen )
Brauereigaststätte »Schwarzer Adler« Fränkische Küche und Hausmacher Brotzeiten (Spezialität: Bachsaibling im Bierteig, Schlachtschüssel jeden zweiten Dienstag); eigene Landwirtschaft; Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; Biergarten; monatliche Kabarett- und Musikveranstaltungen im liebevoll restaurierten Saal mit altfränkischen Wandmalereien; am 23. April wird jedes Jahr der »Tag des Bieres« groß gefeiert!
Brauerei Düll GmbH & Co. KG, GF Friedrich Düll; OT Krautheim, 97332 Volkach; Braustätte seit 1654, im Familienbesitz seit 1881; eigene Mälzerei; eigenes Brauwasser; eigene Hefezucht; Jahresausstoß ca. 30.000 hl; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränk »Radler«; Biere saisonal: Heller Bock, dunkler Doppelbockock, Weihnachtsbier, alle ab November solange Vorrat reicht; Braumeister (Diplom) Friedrich Düll; Brauereiführung an Wochenenden nach Voranmeldung; Festausrüster; Bierversand; eigene Brennerei (Whisky, Zwetschgenschnaps)
Brauereigaststätte »Brauschänke« Fränkische Küche und Brotzeiten; (Spezialität: Schweinshaxe mit Klößen und Salat); Räumlichkeiten für Familienfeiern, Tagungsräume; großer Biergarten (Brotzeit kann mitgebracht werden) mit Kinderspielplatz
Gemeinschaft »Mainfranken Bier«
Brauerei Kesselring GmbH & Co. KG, GF Eckard Himmel, Peter-Michael Himmel; 97342 Marktsteft; Brautradition und Familienbesitz seit 1688; Ausbildungsbetrieb (!); eigenes Brauwasser (Brunnen); Jahresausstoß ca. 65.000 hl Bier, AfG ca. 40.000 hl; Leicht- und alkoholfreie Biere, Biermischgetränke »Radler«, »Bee Magic«; Bierspezialität »Steinie2«-Edition; Biere saisonal: Fastenbier, »Steinie2«-Bock (Ende September), »Fränkische Weihnacht«; Braumeister Robert Stupac; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; Bierversand; Festausrüster; eigene Brennerei; keine Brauereigaststätte
Brauerei Wolf, Karlheinz Wolf; Paul-Gerhard-Platz 7, 97355 Rüdenhausen; Telefon (09383) 440; Braustätte seit 1746, im Familienbesitz seit 1865; eigenes Brauwasser; eigener Getreideanbau; Jahresausstoß ca. 500 hl; Braumeister Karl-Heinz Wolf; Brauereiführung nach Voranmeldung; Heimdienst; eigene Brennerei (Obstschnäpse und -brände aus eigenem Obstanbau); eigene Landwirtschaft
Biersorten: Pils, Urtyp dunkel, saisonal Bockbier (November bis Januar)
Brauereigasthof Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 15:00 Uhr und ab 18:00 Uhr Fränkische Hausmannskost und Brotzeiten aus eigener Viehzucht und Schlachtung; (Spezialität: Hausmacher Platten); Gästezimmer; Bierkeller (Kellerfest im August)
Seinsheimer Kellerbräu GbR, Frank Engelhardt; 97342 Seinsheim; Braustätte seit 2002; Nebenerwerbsbetrieb (!), kleinste Brauerei Unterfrankens; Jahresausstoß ??? hl; Biere saisonal: Maibock (ab 1. Mai), Rauchbier, Weihnachtsbock; Braumeister Frank und Petra Engelhardt; Brauereiführung und Brauseminare nach Voranmeldung; keine Brauereigaststätte
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 Die Bestellung 
Der fränkische »Bocksbeutel« - in diese Flaschenform darf nur Frankenwein abgefüllt wereden.
Der Name leitet sich ab von der Ähnlichkeit der Flaschenform mit dem »capri sacculus« eines Ziegenbocks!
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Kreis
Main-Spessart
10 Brauereien
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Miltenberg
Die Perle des Mains
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Kreis
Rhön-Grabfeld
8 Brauereien
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Schweinfurt
Industrie und Kunst
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Landkreis
Schweinfurt
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Würzburg
Mainmetropole
Regierungssitz von Unterfranken
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Landkreis
Würzburg
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Berufsbildende Schulen, 37115 Duderstadt, Frau Studiendirektorin Gertraud Binder
Fachhochschule Lausitz, 01968 Senftenberg und 3048 Cottbus, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Wolf
Die Webseiten über die fränkische (Brau)Kultur und Lebensart, sowie das Bierkompendium werden regelmäßig erweitert und ergänzt. Bitte besuchen Sie deshalb unsere Webseiten demnächst wieder. Wenn Sie über die Änderungen und Erweiterungen unserer Webseiten automatisch benachrichtigt werden wollen, senden Sie uns bitte eine eMail, damit wir Sie in den Verteiler aufnehmen können. Klicken Sie dazu bitte auf den Briefumschlag links.
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Land karte

Für ein süffiges Bier
ist es in Franken
immer
nach vier!


Bierfränkische Landpartie


Bierfilze aus Unterfranken

»Schafkopf«
Traditioneller Bestandteil der
fränkischen Wirtshauskultur

Aschaffenburg
[Aschebersch]
Pforte zum Spessart

Schloß und Park Schönbusch

Historischer Bierfilz
1792   2001

... ein kultiger Genuss


Landkreis
Aschaffenburg

Wasserschloß Mespelbrunn

Kurfürstliche Bierhexen ??

Vorsicht - Spessarträuber !!
Aber ach Keiler, Bachen und
Frischlinge sind unterwegs ...
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Bad Kissingen
Staatsbad

»Peter Heil mit Bienenkörben«
Denkmal in Bad Kissingen
geschaffen von Imre Varga
Foto: Sigismund von Dobschütz

Vorder- und Rückseite
Gasthausbrauerei
Wittelsbacher Turm Bräu
auf dem Scheinberg
in Bad Kissingen-Arnshausen

Landkreis
Bad Kissingen

»Rotes Schloss«
Kellereischloss in Hammelburg,
älteste Weinstadt Frankens

Weinregion Fränkische Saale
Ehemals Feierabendbier
der Saale-Winzer
1828   1971
1887   1996

Burgen im
Fränkischen Saaletal
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Kreis
Haßberge
Kreiswappen und
Wappen der Städte
Haßfurt, Ebern,
Hofheim und
Königsberg i. Bay.

Ritterkapelle
Spätgotisches Marienheiligtum
Wahrzeichen von Haßfurt
104 Jahre Walfische im Main ?!?
1861   1965

Bierfilz aus dem Jahre 1935
1735   2004


Turm der Marienkirche
und Wächterturm der Burg
(Hintergrund rechts),
Königsberg i. Bay.

Wo Bier- und Weinfranken
sich vereinen ...

Brauerei Göller, Zeil am Main
Braubastion an der Grenze
von Bier- und Weinfranken

Altstadt-Weinfest alljährlich am
ersten Wochenende im August
"Fachwerk, Frohsinn, Frankenwein
erwarten Sie in Zeil am Main
"

Brauerei Göller, Zeil am Main
Bockbieranstich-Event

1744   2001

1768   2005

Historische Bierreklametafel

Auch wenn es nur noch eine
von ehemals elf Brauereien
im Stadtgebiet gibt
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Kitzingen
Historische
Weinhandelsstadt


Falterturm mit schiefer Haube
Wahrzeichen von Kitzingen

1890   1931
"Lang stehet schief die Kappe mir
Kein Wunder ist's bei solchem Bier,
Weht auch der Wind
von West und Ost,
Von Süd und Nord - fest steh' ich,
Prost.
"
1807   2000
"Seit 2000 kein Bier mehr
aus dem Zwickel lief,
die Kapp' vom Turm,
bleibt weiter schief ..."
"
In der Stadt Kitzingen gibt
es keine Brauereien mehr

Weinlandandkreis
Kitzingen

Wallfahrtskapelle
»Maria im Weingarten«
(erste Erwähnung 1158),
Volkach an der Mainschleife

Kitzinger Land

Ausleger und Bierfilz
der Brauerei Düll, Gnodstadt
... die wichtigsten Handwerker

Der Winzerkeller in Sommerach
auf einem Stich von 1901

Historische Reklametafel
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Kreis
Main-Spessart
Kreiswappen und Wappen
der Stadt Karlstadt

Robert Pawelczak (rechts)
Dozent an der
Staatlichen Berufsschule
für Brauer und Mälzer
in Karlstadt am Main

Staatliche Berufsschule für
Brauer und Mälzer in
Karlstadt am Main

Einstmals das Feierabendbier
der Bürger und Weinbauern
von Karlstadt
1790   1988

Spätere Lohrer Bier GmbH
ab 1985 Keiler Bier GmbH
1878   2012

Räubereintopf !

Zeitgenössische Bierwerbung

»rumpelstilzzchen«
das frechste Bier des Spessarts
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Miltenberg
Die Perle des Mains

Marktplatz von Miltenberg

Historische Reklametafel
Löwenbräu
(heute Brauerei Faust)
1654

... aber nicht die umfangreiche
regionale Brauereienhistorie von
Dipl. Brau-Ing. Gottfried Faust

Älteste Brauerei Miltenbergs
Ausgetrunken !
  1580   2010

Wo der Main am schönsten ist ...

Landkreis
Miltenberg

Amorbach im Odenwald

Drei-Regionen-Landschaft

Etzel-Bräu, Amorbach/Odenwald
1799   1994

Ebert-Bräu, Klingenberg/Main
ca. 1754   1945
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Kreis
Rhön-Grabfeld
Kreiswappen und Wappen
von Bad Neustadt/Saale

Hohntor aus dem Jahre 1578
Wahrzeichen von Bad Neustadt/Saale

Historische Bierwerbung
Braustätte seit 1352

1848   1946

Freilandmuseum, Fladungen

Naturpark und Biosphärenreservat

Edler Gerstensaft aus dem
thüringischen Teil der Rhön
Franziskanische
Brautradition seit 1731

Charakterstarke Biere !

Ostheimer Bürgerbräu
(ehem. Brauerei Peter)
Ostheim vor der Rhön
Geburtsort der BIONADE

Rhöner Fasenachtsmasken
Bierfilzserie der Rother Bräu
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Schweinfurt
Industrie und Kunst
Reichsstadt
(1233 - 1802)

Rathaus in Schweinfurt

»Bavarisierung« Schweinfurts
am 04. Dezember 1802

Historisch und modern

Schweinfurter Nachtsteuerschein
Die Nachtsteuer wurde vom 01. 10. 1922 bis zum 31. 03. 1929 von jedem Gast erhoben, der sich nach 24:00 Uhr noch in einem gastro-nomischen Betrieb aufhielt. Die Höhe der Steuer war abhängig von der Art des Gastronomiebetriebes. Ab dem 16. 08. 1923 wurde außer- dem die Nachtsteuer an den jeweiligen Bierpreis gekoppelt.

Älteste Brauerei Schweinfurts
1807   1988

Landkreis
Schweinfurt

Renaissanceschloss
Oberschwarzach
(17. Jhdt)

Ausleger mit Brauerstern
Josephibockanstich
Brauerei Martin, Hausen

Bayerisch Lindwurmbräu,
heute Wernecker Bierbrauerei
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Würzburg
Mainmetropole
Regierungshauptstadt
von Unterfranken

Festung Marienberg

Residenz und Hofgarten
UNESCO Weltkulturerbe

Gegründet 1653 von dem
mainfränkischen Fürstbischof
Johann Philipp von Schönborn
(* 1606, † 1673)
Gehört heute zur
»Kulmbacher Brauerei AG«

Ein Opfer der
»Patrizier Brau AG«
(Schickedanz-Gruppe)
in Nürnberg
1815   1989

Online Bierkrug-Museum Würzburg

Landkreis
Würzburg

Oberes Tor
Frickenhausen am Main
Weinfrankens Süden

Bärenbräu, M. Schmidramsl,
am oberen Thore zu Ochsenfurt
1793   1919

Über
Ochsen, Oechsnern
und Kauzen

Ochsenfurt am Maindreieck

Historischer Bierfilz
aus dem Jahre 1930

Historischer Bierfilz
aus dem Jahre 1930
als die »Kauzen-Bräu« den
Gerstensaft noch unter dem
Namen »Kloster-Bräu« braute
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